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Meine 3 Highlights in Tansania

von Mehr Claudia Beier Reisespezialistin

4 Juni 2013

Auf Ihrer Reise in Tansania erlebte Claudia viele Highlights des Landes. Vom Kaffee mahlen, über die „kleine Serengeti“ bis hin zur tropischen Insel. Sie erzählte uns Ihre 3 Highlights in Tansania.

Schalen Kaffeebohnen

Bis der Kaffee trinkfertig ist, müssen einige Schritte durchlaufen werden

Materuni Village

 

Nach einer ersten erholsamen Nacht in Moshi Town, ging es voller Energie direkt auf zu unserem ersten Abenteuer. Im Minibus fuhren wir über sehr holprige Straßen und entlang kleiner Dörfer mit roten Lehmhütten nach Materuni, einem Bergdorf am Fuße des Kilimanjaros. Während unseres Besuchs bei Oscars Familie haben wir so einiges erlebt, entdeckt und kennen gelernt. Richard, unser Begleiter und ein Enkel von Oscar, hat uns gleich in den eigenen Plantagen in das Geheimnis der Kaffeeherstellung eingeweiht. Natürlich durften wir vom Bohnen stampfen über rösten auch das Endergebnis – einen originalen Arabica Bohnenkaffe, probieren. Mein persönliches Highlight: die Coffee Sweets. Man nehme eine Handvoll geröstetes Kaffeepulver und ein wenig grobkörnigen Zucker, fertig ist die Süßigkeit für Zwischendurch.

Tansania Mnambe Wasserfall

Das Ziel der Wanderung ist der Mnambe Wasserfall

Gegen Mittag sind wir dann zu einer Wanderung aufgebrochen, die uns zum Mnambe Wasserfall führte. Richard kannte sich super aus, erzählte uns viel über sein Volk, den Chaggas und über Flora und Fauna am Kilimanjaro-Massiv. Im satten Grün der Natur hätten wir ohne Richard sicherlich keins der kleinen Tarnungskünstler, den Chamäleons gesichtet. Nach einem gemütlichen Mittagessen am Wasserfall ging es durch Bananen- und Kaffeeplantagen zurück zum Dorf. Noch nicht ganz an das warme Klima gewöhnt, waren kurze Strecken der Wanderung etwas anstrengend, auf jeden Fall aber alle Mühe wert.

Am Abend haben wir zusammen ein traditionelles tansanisches Fleischgericht über der offenen Feuerstelle gebrutzelt. Das Endergebnis war lecker, wenn auch für den europäischen Gaumen etwas gewöhnungsbedürftig. Etwas erschöpft krabbelten wir recht früh in unser kleines Kuppelzelt, das im Garten unweit der kleinen Häuschen aufgebaut worden war. Am nächsten Morgen konnten wir die freie Sicht auf den Kilimanjaro bewundern und sind anschließend zu einem Besuch im Materuni Village aufgebrochen. Der Besuch der Grundschule war spannend, die Kinder freuten sich sichtlich über eine Abwechslung. Die Zeit in Materuni war ein Highlight auf meiner Reise, da wir die Möglichkeit hatten Land und Leute abseits der Touristenströme kennen zu lernen.

Büffelherde „Kleinen Serengeti“

In der „Kleinen Serengeti“ tummeln sich viele Tiere

Arusha Nationalpark

Von Moshi aus erreicht man diesen kleinen Park mit dem Auto in etwa anderthalb Stunden. Während unser Guide Armani die Formalitäten am Eingang des Parks erledigte, nutzen wir die Zeit um uns die Füße zu vertreten und uns die interessanten Informationsplakate durchzulesen. Dann wurde das Dach unseres Landcruiser hochgeklappt und die Schranke geöffnet. Unser erster Game Drive in Tansania konnte beginnen! Armani fuhr uns gleich zu Beginn zu der „Kleinen Serengeti“, wo sich eine Herde Wasserbüffel und einige Antilopen tummelten. Weiter ging die Fahrt in Richtung Ngurdoto Krater. Von einem Aussichtspunkt am oberen Rand hat man eine fantastische Aussicht über die grüne Weite des Kraters. Normalerweise verweilen dort viele Tiere, wir haben dort kein einziges Lebewesen sichten können. Die Pirschfahrt führte uns weiter durch die unterschiedlichsten Landschaftsformen von tropischen Wäldern, entlang der Momella Seen mit rosa gefiederten Flamingos bis hin zu von Menschen bestellten Feldern, die gleich neben den Grenzen (ohne Grenzzaun!) des Nationalparks liegen.

Für die Mittagspause stoppten wir an einem Rastplatz mit tollem Blick auf die Momella Seen zur einen und dem Mount Meru zur anderen Seite, Panorama pur. Anschließend fuhren wir zum Rand einer der Momella Seen, wo schon zwei Guides auf uns warteten. Schwimmwesten an, kurze Sicherheitseinweisung und schon Paddelten wir vorbei am Wildlife. Wir hatten während der Fahrt eine Menge Spaß. Die Guides erzählten lustige Geschichten und Mythen, hatten aber auch einige Informationen über die Tiere und deren Lebensraum auf Lager. Am Rande des Sees sahen wir eine Gruppe älterer Wasserbüffel, die im Wasser plantschten. In etwas größerer Entfernung hatten wir auch das Glück Giraffen und Nilpferde zu sehen. Nach der etwa zweistündigen Kanutour ging es in unserem Safarifahrzeug in Richtung Parkausgang und weiter zu unserer Unterkunft in der Nähe von Arusha. Wir genossen eine heiße Dusche und ein leckeres Menü zum Abendessen. Dieser Ausflug wird mir wegen der Kanutour in Erinnerung bleiben, eine besondere Möglichkeit Tiere und Natur aus einer anderen Perspektive zu beobachten.

weisse Straende Sansibar

Der weiße Strand gleich vor der Haustür – Erholung pur

Sansibar

Nach unserem Aufenthalt auf dem Festland Tansanias mit vielen neuen Eindrücken hatte ich Lust auf Sansibar mit ruhigen Tagen am Meer. Die ersten Nächte verbrachten wir in einem kleinen Beach Resort an der Nordküste. Die Anlage und die Zimmer gefielen uns auf Anhieb gut, da sie mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurden.

Mein erster Weg führte zum Meer… Und ja es war so, wie ich es mir vorgestellt hatte: Azurblaues Meer und kilometerlange weiße Strände – einfach Postkartenformat. Den Strand teilt man sich an der belebteren Nordküste mit einigen anderen Besuchern aus den umliegenden Unterkünften. Uns hat es nicht gestört und wir haben lange Strandspaziergänge unternommen, am Meer oder Pool relaxt. Die Ostküste, die wir als nächstes besuchten, zeigt sich von einer ruhigeren Seite. Wenn man hier am Strand entlang läuft, kann es sein, dass man keinem anderen Urlauber begegnet. Die Resorts liegen hier sehr viel weiter auseinander und die Anlagen sind etwas zurückhaltender, da sie sich in das natürliche Landschaftsbild einfügen.

Die letzte Nacht vor unserer Rückreise verbrachten wir in Stone Town, der Hauptstadt der grünen Insel. Auf dem Weg dorthin haben wir noch eine Gewürztour unternommen. Dieser Ausflug hat mir gut gefallen, da unser Guide in kurzer Zeit einiges Interessantes über Kurkuma, Safran und Co. erzählen konnte. Den anschließenden, kurzen Aufenthalt in Stone Town haben wir ebenfalls gut genutzt und sind durch die verwinkelten Gassen gebummelt. Hier kann man noch so einige schöne Souvenirs und Geschenke für Familie und Freunde ergattern. Zu Abend gegessen haben wir in einem Restaurant direkt am Strand mit den Füßen im feinen Sand buddelnd – ein toller Abschluss für eine unvergessliche Reise! Kwaheri ya kuonana – Auf Wiedersehen Tansania bis zum nächsten Mal!

 


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