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Die 10 coolsten Tiere Südamerikas

von Mehr

3 Januar 2017

Die coolsten Tiere Südamerikas – Von den Wüsten Chiles, über das Eismeer Argentiniens bis zu den ausgedehnten Regenwäldern Brasiliens – dieser Kontinent hat eine schier unerschöpfliche Fülle an verschiedenen Lebensformen. Bunte Vögel, putzige Pinguine, tödliche Schlangen, laufende Vögel, spuckende Lamas oder majestätische Kondore – wer Tiere liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Wir haben uns auf die Suche nach den coolsten Tieren Südamerikas gemacht, die man mit etwas Glück auch auf unseren Reisen entdecken kann.

Lama, Alpaca, Guanako, Vicuña

Lamas und ihre Verwandten Alpakas, Guanakos und Vicuñas sind wohl „die“ Tiere Südamerika schlechthin. Sie sind aber auch herzig anzuschauen in ihrem dicken Wollfell. Nur belästigen sollte man sie nicht, denn dann spucken sie und das mit ziemlich hoher Treffsicherheit. Ganz wie ihre direkten Verwandten die Kamele. Lamas haben keine für Kamele typischen Höcker, deshalb ordnet man sie auch der Familie der „Neulandkamele“ zu. Sehr gute Chancen Lamas zu begegnen besteht zum Beispiel rund um San Pedro de Atacama in Chile. Hier geht es zum passenden Chile-Reisebaustein.

Papagei

Dass einige Papagei-Arten die menschliche Stimme imitieren können, ist längst kein Geheimnis mehr, aber vielleicht, dass sie zu den intelligentesten Vogelarten gehören. Sie haben zudem eine ausgeprägte Neugier und ein hochentwickeltes Spielverhalten. So haben Forscher gerade herausgefunden, dass manche Spezies durch das Zerreiben von Muscheln seinen eigenen Kalzium-Snack herstellt und das ganz gezielt mit Werkzeugen, wie zum Beispiel Steinen. Wer in der freien Natur kein Glück hatte Papageien zu beobachten, der hat die Chance ihnen im brasilianischen Parque de Aves – einem Vogelpark in direkter Umgebung der Iguacu Wasserfälle- zu begegnen. Hier findet man auch gleich noch mehr coole Tiere Südamerikas! Hier geht es zum passenden Brasilien-Reisebaustein.

Die Anakonda

Auf die gruselige Länge von 11,60 m hat es das längste je gemessene Exemplar einer Anakonda geschafft und damit ist sie doppelt so lang wie ein Standartauto! Das zu Riesenschlangenarten zählende Tier gelangte im gleichnamigen Hollywood-Thriller mit Jennifer Lopez zu weltweiter Bekanntheit. Ganz so gefräßig und angriffslustig, wie im Blockbuster dargestellt sind die Schlangen nicht. Aber es gibt auch nachgewiesene Fälle, in denen diese Tiere Südamerikas zumindest Kleinwüchsige oder Kinder «am Stück» herunterschluckten, denn kauen können diese Reptilien nicht. Auf Tuchfühlung können Mutige im Dschungel von Ecuador gehen und auf ihr Glück hoffen, diesen Riesenschlangen in ihrer natürlichen Umgebung zu begegnen. Hier geht es zum passenden Ecuador-Reisebaustein.

Der Jaguar

In den Maya-Religionen nimmt die Sonne gern die Form eines Jaguars ein. Sein goldenes Fell mit schwarzen Rosetten wird gerne mit Sternen am Nachthimmel verglichen und sein ursprünglicher Name „Yaguara“ wird mit „die Katze, die mit einem einzigen Satz tötet“, übersetzt. Die Chance ist groß, einen Jaguar in der freien Natur zu beobachten, wenn man auf einer Kanufahrt oder Reittour im Pantanal Brasiliens unterwegs ist.  Hier geht es zum passenden Brasiliens-Reisebaustein.

Der Andenkondor

Mit einer atemberaubenden Flügelspanne von bis zu 3m ist der Andenkondor der größte, flugfähige Vogel und der König der Lüfte Südamerikas. Diesen Status hat er auch seinen Fähigkeiten zu verdanken. Er nutzt gebirgige Aufwinde und kann eine Flughöhe von 7.000 Metern erreichen und an einem Tag sogar mehrere Hundert Kilometer zurücklegen. Über Jahrhunderte war er hochverehrt und noch heute ist der Andenkondor der Nationalvogel und das Wappentier vieler südamerikanischer Staaten. Sehr gute Chancen dieses Tier Südamerikas in seinem luftigen Element zu erleben, hat man im atemberaubenden Colca Canyon Perus. Hier gibt es einen beliebten Aussichtspunkt, der allmorgendlich Vogelbeobachter anlockt und auch gut mit dem Bus zu erreichen ist. Hier geht es zum passenden Peru-Reisebaustein.

Der Amazonas-Delphin

Der größte Fischräuber Amazoniens ist der Süßwasser-Delfin, denn er vertilgt täglich zwischen vier und fünf Kilo der schmackhaften Flossentiere. Das macht ihn ziemlich unbeliebt bei den Anglern der Region. Allerdings hat er sich auf Grund seiner ausgeprägten Neugier eine gänzlich neue Fangemeinde erschlossen. Rund um Manaus in Brasilien hat sich ein ganzer Tourismuszweig entwickelt, bei dem man auf die Suche nach diesen Tieren Südamerikas gehen, sie füttern und sogar mit ihnen schwimmen kann. Aber Obacht, dieser Delfin ist rosa! Hier geht es zum passenden Brasilien-Reisebaustein.

Der Flamingo

Flamingos sind eigentlich gar nicht rosa – manche sogar fast weiß – sie erhalten ihre Farbe durch einen Farbstoff in ihrer Nahrung. Also müssen Sie erstmal Farbe „futtern“, um überhaupt pink zu werden! Auf der Speisekarte von Flamingos stehen Mückenlarven, Algen und kleine Krebse. Letztere erhalten so genannte „Carotinoide“. Das sind Farbpigmente, die von den Tieren nicht abgebaut werden können und sich in ihrem Gefieder ablagern. Den gleichen Stoff findet man auch in Karotten. Wir werden zwar nicht pink, aber ein wenig rotbraune Farben bekommt auch, wer viel Möhren isst. Flamingos findet der Interessierte oft an sehr unwirtlichen Gegenden mit wenig Pflanzen, so zum Beispiel an Salzseen, wie man sie in Chile oder Bolivien findet.  Hier geht es zum passenden Bolivien-Reisebaustein.

Der Magellan-Pinguin

Der Magellan-Pinguin ist die treue Seele unter den Tieren, denn er lebt „monogam“ und kehrt jedes Jahr zum gleichen Partner zurück. Allein durch den Ruf des Weibchens finden die Beiden wieder zueinander, wenn in der Kolonie die bis zu 400.000 Tiere umherwuseln. Bei so einer Suche kann ein Pinguin schon mal ganz schön ins Schwitzen kommen. Wenn das passiert, dann wirft er einfach ein paar Federn rund um seinen Schnabel ab, beginnt zu hecheln wie ein Hund und streckt seine Flossen zur Seite, um die Körperfläche zu vergrößern, Wärme frei zu setzen und sich selbst abzukühlen. Einer der bekanntesten Orte für Tierbeobachtung ist „Península Valdés“ in Argentinien. Hier kann man von Juli bis Anfang Dezember Pinguine, aber auch Buckelwale und Orkas – ganz besondere Tiere Südamerikas – beobachten.  Hier geht es zum passenden Argentinien-Reisebaustein.

Piranha

Der Name Piranha findet seinen Ursprung in der Sprache Guarani und leitet sich aus “pirá“, was „Fisch“ bedeutet und aus „aña“ ab, welches die Bedeutung „böse“ oder „Teufel“ hat. In Hollywoodfilmen sind diese Tiere Südamerikas gerne ein beliebter Menschenfresser. Und in der Tat sind Piranhas sehr aggressive und auch gefährliche Tiere, die in einen Blutrausch verfallen können, aber ihre Gefährlichkeit wird oft maßlos übertrieben. Meistens unterschlagen wird hingegen, dass Piranhas sehr schmackhafte Tiere sind, die gerne in idyllischen, brasilianischen Uferrestaurants auf den Tellern der Gäste landen. Hier geht es zum passenden Brasilien-Reisebaustein.

Der Nandu

Der Nandu wird gerne mit dem Strauß oder Emu verwechselt, weil er ein ebenso großer Laufvogel ist. Das Tier ist ein ausgemachter Frauenheld, denn in seinem Haarem hält er sich bis zu 12 Weibchen. Allerdings – und das muss man ihm zu Gute halten – zieht er dann auch als alleinerziehender Vater den Nachwuchs groß. Der Nandu liebt ausgedehnte Weideflächen, wie man sie in der argentinischen Pampa findet. Hier geht es zum passenden Argentinien-Reisebaustein.

Sie haben Fernweh nach Südamerika bekommen?

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