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Auf den Spuren von Darwin und Humboldt

8 Juni 2013

Drei Wochen ist unsere Ecuador Reisespezialistin Juliane auf den Spuren von Darwin und Humboldt gewandelt. Dabei hat sie die Galapagos Inseln, die Anden und den Dschungel Ecuadors erkundet.

Zunächst verbrachte ich einige Zeit über den Wolken, ehe ich nach einem kurzen Zwischenstopp in Amsterdam in Quito ankam. Dort erwartete mich beim Aussteigen aus dem Flieger ein Land voll unvergleichlicher Natur- und Tiervielfalt, von der ich zu dieser Zeit nur eine vage Vorstellung hatte.

Einen Vorgeschmack gab mir schon die Fahrt vom Flughafen in die Stadt Quito. Unvergleichlich fügt sich die Stadt zwischen die Berge der Andenkette und raubt einem auf 2850 m Höhe schlichtweg den Atem.

Riesenschildkröte Galapagos

Riesenschildkröte auf den Galapagos Inseln

Zu Besuch im Naturparadies der Galapagos Inseln

Ehe ich mich versah, saß ich auch schon wieder im Flieger. Die einzigartigen Galapagos Inseln waren mein heutiges Reiseziel. Die nächsten 5 Tage wusste ich gar nicht wo ich anfangen sollte all die Tiere zu entdecken und zu fotografieren.

Schildkröten über Schildkröten unterschiedlicher Größe und Arten an Land und im Wasser, sowie urzeitlich anmutende Meeresechsen. Auch Seelöwen, die etwas tollpatschigen Blaufußtölpel und die Fregattvögel mit dem Herzen auf der Brust durften natürlich nicht fehlen.
5 Tage lang durfte ich Gast in ihrer Welt sein und mich davon überzeugen, dass die Galapagos Inseln eines der letzten Paradiese unserer Erde sind!

Schweren Herzens musste ich dann Abschied nehmen. Aber ich war auch gespannt was mich wohl auf dem Festland Ecuadors erwarten würde.

Kultur und Vulkane erleben

Cuenca

Panamahüte in Cuenca

Nach einem Zwischenstopp in Guayaquil folgte meine erste Fahrt mit den öffentlichen Bussen ins malerische Cuenca. Unterwegs veränderte sich die Landschaft von Bananenplantagen bis hin zum Cajas Nationalpark und es ging während der Fahrt über zahlreiche Serpentinenstraßen hinauf bis über 3500 Meter Höhe. Ein atemberaubendes Gefühl plötzlich über der ersten Wolkenschicht zu sein.

Cuenca ist die Heimat des berühmten Panamahutes und ich konnte hier die Herstellung der Hüte in einer Fabrik mit Museum erleben und zuschauen wie mein eigener Hut hergestellt wurde. Ich bewunderte noch einige der zahlreichen Kirchen Cuencas, ehe ich mich weiter auf den Weg in Richtung Norden machte.

Flug Ecuador

Blick aus dem Flugzeug auf den Cotopaxi

Meine Reise führte mich über Alausi und Banos zur Laguna Quliotoa. Der zauberhaft türkis schimmernde Katersee liegt mitten in der Straße der Vulkane und ist eines der landschaftlichen Highlights meiner Reise. Auch dem beeindruckenden Cotopaxi konnte ich näher kommen. Dick eingepackt erreichte ich bei einer kleinen Wanderung die Schutzhütte an der Schneegrenze des Cotopaxi auf 4800 m Höhe. Ein wahnsinnig tolles Gefühl! Wie müssen sich erst die Bergsteiger fühlen, die bis ganz nach oben steigen und in den vereisten Krater schauen?

Die Menschen in Ecuador sind sehr herzlich und ich wollte unbedingt einen Einblick in den Alltag einer Indiofamilie bekommen. So besuchte ich Otavalo und verbrachte in einem kleinen Dorf im Norden Ecuadors einen Tag mit einer einheimischen Familie. Diese Erfahrung war sehr prägend, da die Menschen trotz Ihrer Armut einen so großen inneren Reichtum besitzen und mir erneut auf meiner Reise bewusst wurde, in welchem unnötigen Überfluss wir leben.

Vom Amazonastiefland in den Nebelwald

Ein großer Teil Ecuadors wird flächenmäßig vom Amazonastiefland eingenommen. So machte auch ich mich auf den Weg in den Dschungel. Bei einem kurzen Inlandsflug konnte ich sehen, wie sich die Landschaft verändert und plötzlich erstreckte sich die grüne Lunge der Welt unter mir. Beeindruckend! Die nächsten Tage verbrachte ich in einer Dschungellodge aus Holz und ohne Fensterscheiben. Weit abgeschieden von der Zivilisation und ohne Handy- und Internetempfang entdeckte ich den Dschungel auf vielen Wanderungen und Bootsausflügen. Am Ende wusste ich gar nicht wie viele Affenarten und Kaimane ich gesehen habe.

Zum Abschluss meiner Reise entdeckte ich noch eine weitere Landschaftsform Ecuadors. Der Nebelwald in der Nähe von Quito wurde der letzte Ausflug auf meiner abenteuerlichen Reise durch Ecuador, das Land am Äquator!


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