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Mein erstes Mal in Malaysia

von Mehr Michaela Büsen Reisespezialistin Familienreisen

5 November 2012

Essen in Kuala LumpurEine Reise nach Malaysia stand schon immer auf der Wunschliste von Michaela. Nun war es endlich soweit und sie entdeckte auf einer zweiwöchigen Rundreise unser neues erlebe-malaysia-familienreisen.de Programm. Gerne wird Michaela ihre Erfahrungen mit Ihnen teilen und Sie tatkräftig bei der Planung Ihrer Malaysia Familienreise unterstützen.

Vor meiner Reise nach Malaysia war ich sehr gespannt, was mich erwarten wird, denn es würde meine erste Reise in dieses Land und nach Asien überhaupt sein. Natürlich hat man viele Bilder gesehen und auch schon einige Reiseberichte gelesen oder gehört, aber selbst eine Reise in dieses Land zu machen ist doch immer etwas Anderes. Bereits bei meiner ersten Station, in der lebendigen Metropole Kuala Lumpur, wurde ich in den Bann dieses Landes mit den vielen kulturellen Einflüssen gezogen. An jeder Ecke entdeckt man etwas Neues: die verschiedensten Gerichte aus aller Welt, moderne Gebäude und verschnörkelte Tempel. Hier hätte ich es auch gut und gerne noch einige Tage länger ausgehalten.

Michaela in MalaysiaAber Malaysia hat noch so viel mehr zu bieten, also geht es mit dem Bus weiter zur nächsten Station: dem Taman Negara Nationalpark, mein erstes Mal im Dschungel. Von meiner Unterkunft mitten im Urwald ließen sich perfekt viele Ausflüge machen und so trekkte ich drei Stunden durch den Dschungel, hangelte mich über ein Hängebrückensystem, was sich teilweise 30 Meter über dem Boden befand und wurde bei einer Bootsfahrt in einem traditionellen Longboat durch die Stromschnellen des Tembeling Flusses klitschnass. Das hatte ich nicht erwartet: so viele verschiedene und spannende Aktivitäten im Dschungel – ich bin immer noch begeistert!

Auch die nächsten beiden Stationen, die Cameron Highlands und die Kulturinsel Penang, hatten wiederum neue Dinge zu bieten. Nachdem ich eine Tour durch die angenehm kühlen Teefelder gemacht habe und hierbei die Entstehung des Tees nachverfolgen konnte, wurde ich auf Penang das erste Mal in einer Rikscha durch die Kolonialstadt Georgetown kutschiert. Der super nette Guide Rama fuhr mit mir in gemütlicher Geschwindigkeit zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt und hatte eine Menge spannender Geschichten zu erzählen, da er dort aufgewachsen war.

Spätestens jetzt dachte ich, es kann nun nichts Neues mehr kommen und was sollte mich noch überraschen? Aber da hatte ich falsch gedacht. Nach einer langen Fahrt an die Ostküste Malaysias erwartete mich ein total anderes Leben in Kota Bharu. Hier ticken die Uhren anders. Der Staat Kelantan, eine der konservativsten Regionen Malaysias, ist geprägt von Tradition, Gemütlichkeit und zurückhaltender Neugier der Dorfbewohner gegenüber der wenigen Touristen, die in diese Region reisen. Auch hier erlebte ich erneut ein erstes Mal: ich nahm an einem Batik-Workshop teil, bei dem ich mit heißem Wachs und traumhaft schön, leuchtenden Farben mein eigenes Batiktuch für zu Hause bemalen konnte. Es ist zwar nicht zu vergleichen mit den Profitüchern, aber es ist definitiv etwas Besonderes.

Strand MalaysiaNach den vielen verschiedenen Eindrücken war ich bereit für etwas Entspannung, mit anderen Worten: ich war reif für die Insel. Aber was mich von der Fähre aus erwartete übertraf weit meine Vorstellungen: paradiesische, fast menschenleere Strände, das klarste Wasser, das ich je in meinem Leben gesehen habe und traumhafte Palmen – das muss das Paradies sein. Die etwas einfache Unterkunft konnte der Begeisterung auch keinen Abbruch tun.

Sofort lieh ich mir Schnorchel-Ausrüstung vom Hotel aus und sprang in die Fluten. Da man vom Strand aus nicht sehr viel sehen konnte, nahm ich an einer Bootstour teil, die mich in wenigen Minuten zu wunderschönen Korallenriffs, zu einem Shark-Point, wo ich das erste Mal mit Haien geschwommen bin, und zu einem noch schöneren (kaum zu glauben, aber wahr) Strand brachte. Mit diesen unvergesslichen Erlebnissen endete dann leider meine Reise durch Malaysia, voll mit neuen Eindrücken und Erfahrungen. Aber eins steht fest: es wird nicht meine letzte Reise in dieses tolle Land gewesen sein!


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