Easy going in Hongkong – meine Tipps für 3 Tage Hongkong

von Mehr Claudia Neukirch Reisespezialistin

10 Mai 2019

Unsere Reisespezialistin Claudia war zu Besuch in Hongkong und kann eine Reise dorthin nur empfehlen. In ihrem Blogartikel berichtet sie von ihrem Aufenthalt und gibt Tipps für Ihren nächsten Urlaub in Hongkong.

 

Meine Tipps für 3 Tage Hongkong

Tag 1 – Toller Ausblick vom Victoria Peak

Hallo Hongkong! Nach einem angenehmen Flug kamen wir am Morgen bei Sonnenschein und 26°C in Hongkong an.
Wir haben uns dazu entschieden mit dem Airport Express, der direkt in der Ankunftshalle des Flughafens startete, ins Zentrum zu fahren. Die Fahrt dauerte angenehme 30 Minuten, mit einem Taxi wären wir hier deutlich länger unterwegs. Auf der Fahrt ins Hotel bekamen wir erste Eindrücke von der Stadt. Man liest immer wieder wie grün die Stadt ist, und das können wir nur bestätigen.

Unser erstes Ziel des Tages war der Victoria Peak. Von dort oben gibt es einen sagenhaften Ausblick über die Skyline von Hongkong. Schon die Fahrt nach oben ist einen Ausflug wert. Die berühmte Victoria Peak Tram, eine knallrote Zahnradbahn, schlängelt sich den Hausberg Hongkongs entlang. Wir bekamen langsam Hunger und entschieden uns anschließend die Insel zu wechseln: Ein kurzer Abstecher mit der Star Ferry nach Kowloon. Wie gut, dass es im Restaurant auf der Speisekarte Bilder gab, denn sonst wären wir aufgeschmissen gewesen.

Zum Abschluss schlenderten wir noch ein bisschen durch die Gegend, bevor es wieder Richtung Hotel ging. Uns taten langsam die Füße weh und wir entschieden uns, die letzten Meter mit einer der legendären zweistöckigen Straßenbahnen zu fahren.

Victoria Peak Hongkong

Ein fantastischer Ausblick vom Victoria Peak.

 

Tag 2 – Tian Tan Buddha und Sound- and Lightshow

Gestärkt ging es los Richtung Tian Tan Buddha, der weltgrößte im Freien sitzende Buddha. Dazu fuhren wir mit der U-Bahn nach Lantau Island. Hier kauften wir uns ein Ticket, um mit der Ngong Ping Seilbahn den Berg zu erklimmen. Alternativ ist es auch möglich, ein- und zwei- bis vier-stündige Wanderungen zu planen. Neben dem Buddha, der über 268 Stufen zu erreichen ist, bietet sich auch die Möglichkeit das Po Lin Mönchskloster zu besichtigen.

Po Lin Mönchskloster

Das Po Lin Mönchskloster können Sie auch von innen besichtigen.

Im Anschluss ging es zurück nach Kowloon auf den Ladies Market und auf den Temple Street Night Market. Hier haben wir kleinen Kitsch und erste Souvenirs der Reise gekauft. Wer auf der Suche nach hochwertigen Artikeln ist, der ist hier jedoch falsch. Aber Hongkong ohne eine „Winkekatze“ zu verlassen geht nun mal auch nicht.

Nach einem kurzen Abendessen besuchten wir die angepriesene Sound and Lightshow, die täglich von 20:00 – 20:30 Uhr zu sehen ist. Es lohnt sich, früh am Hafen zu sein. Wir ergatterten noch einen Platz weit vorne und hatten einen guten Blick auf die Promenade und die Skyline von Central Hongkong.

Skyline Hongkong

Blick auf die Skyline von Central Hongkong.

 

Tag 3 – Der Man Mo Tempel und typisch chinesisches Essen

Wir starteten früh in den Tag, um unsere letzten Stunden voll auskosten zu können. Wir haben uns einen der ältesten Tempel Hongkongs angesehen, den Man Mo Temple. Der Tempel wurde 1875 errichtet und ist dem Gott der Literatur (Man) und dem Gott des Krieges (Mo) geweiht. Hier haben wir gegen eine kleine Gebühr Räucherstäbchen gekauft und konnten diese im Tempel direkt anzünden.

Man Mo Temple Hongkong

Einer der ältesten Tempel Hongkongs – der Man Mo Temple.

Wir gingen noch etwas durch das Viertel und besuchten die sogenannte Cat Alley. Hier verkauften Händler antik anmutende Figuren und chinesisches Porzellan. In einem kleinen Gewürzmarkt kauften wir noch roten Szechuan Pfeffer und weitere Gewürze. Mal sehen ob uns das Essen damit Zuhause auch so gut gelingt.

Gewürze Hongkong

In dem Gewürzmarkt gab es eine große Auswahl an unterschiedlichen Gewürzen.

Zum Mittag stand noch einmal typisch chinesisches Essen auf dem Programm. So konnten wir am Abend gestärkt unseren Weiterflug antreten. Die Wahl beim Abendessen fiel auf Dim Sum, eine Zubereitungsart, bei der das Essen in einem Bambuskorb über Dampf gegart wird. Das Bedienpersonal fuhr mit einem Servierwagen, auf dem die Körbchen liegen, durch das Restaurant und man konnte sich einfach bedienen. Jedes Mal wurde auf einer Karte abgestempelt, bezahlt wurde erst ganz am Ende.

Dim Sum Hongkong

Unser Essen wurde in einem Bambuskorb zubereitet.

Wir haben das Restaurant von einem Einheimischen empfohlen bekommen. Es war voll und wir standen total überfordert mitten im Lokal, das eher einer Art Kantine gleicht. Man setzte uns einfach zu anderen an den Tisch, so schien es hier üblich zu sein. Auf der Speisekarte gab es keine Bilder, sodass wir uns einfach blind vom Wagen bedienten. Wir kamen mit einem netten Ehepaar aus Hong Kong an unserem Tisch ins Gespräch, die uns etwas über die Vorgehensweise und die Speisen, die wir aßen, erzählten.

chinesisches Essen Hongkong

Am letzten Tag aßen wir nochmal typisch chinesisch.

Satt und zufrieden sagten wir nach drei Tagen „Tschüss Hongkong“. Einen nächsten Besuch wird es sicherlich geben. Dann steht noch ein Ausflug nach Macao und zum Sha Tin Kloster mit seinen 10.000 Buddha-Statuen auf dem Programm.

 

Wenn auch Ihr Interesse an einer Reise nach China geweckt wurde, schauen Sie sich gerne unsere Rundreisen und Reisebausteine an.

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2 Kommentare
Nicola Dörner, 19. Mai 2019, 21:47 Uhr

Besser ab International Finance Centre mit dem Bus auf den Peak fahren. Dann den Rundweg ablaufen – ein grandioser Blick über die Stadt. Runter mit der Tram- am besten rechts sitzen.
Frühstück auf der ICC (International Commerce Centre) im Ritz Carlton Hotel. Man muss kein Hausgast sein! Super Blick vom 122 Stock auf Hong Kong Island.
Ich habe drei Jahre in Hongkong gelebt.

Robin Kühn, 20. Mai 2019, 09:53 Uhr

Hallo Nicola,

vielen Dank für dein Feedback und die hilfreichen Geheimtipps für einen Aufenthalt in Hongkong!

Viele Grüße,
Robin

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