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Relax – It’s Fiji Time

von Mehr Jannik Ingenwerth Reisespezialist

17 September 2013

Nach einer atemberaubenden und sehr vielseitigen Neuseeland-Reise machten wir noch einen Abstecher in die Südsee, wo Entspannung und Relaxen natürlich groß geschrieben werden. Wir waren jedoch überrascht, was man auf Fiji alles erleben kann – auch abseits der Bilderbuchstrände.

Palmenstrand Fiji

Palmengesäumter Strand auf den Fiji’s

Nach einem 3-tägigen Stopover in Sydney erkundeten wir knapp 2 Wochen die Südinsel Neuseelands, ganz individuell mit dem Mietwagen. Unsere Höhepunkte waren Robben- und Walbeobachtungen in Kaikoura, die Pancake Rocks, der Fox Gletscher, Queenstown inklusive Herr der Ringe Tour sowie der Milford Sound.
Nachdem wir jeden Tag so viel Atemberaubendes und Neues gesehen hatten, freuten wir uns auf unsere 10 Tage Fiji – relaxen, entspannen und abschalten!

Schon am Flughafen werden wir von einer Band mit traditioneller Fiji Musik empfangen. Nach einer Stopover Nacht in Nadi geht es früh am nächsten Morgen per Katamaran auf die Yasawa Inseln – der Heimat der vielen Postkartenfotos von Bilderbuchstränden der Fijis.

Türkisblaues Wasser

Türkisblaues Wasser

Neben dem Inselhopping gibt es natürlich noch die Möglichkeit, ein paar Tage auf seiner persönlichen Trauminsel zu verweilen. Schon vom Boot aus sahen wir freundliche singende Fijianer mit Musikinstrumenten, welche uns einen traumhaften Empfang bereiteten. Nach einem lautstarken „Bula“ unsererseits, begannen wir schnell damit, das Motto der Fijianer zu beherzigen: „Relax, it’s Fiji time“. Und die Uhren auf den Fiji Inseln gehen tatsächlich ein wenig anders als bei uns in Europa. Aber das muss einfach mal jeder für sich selber entdecken! Auf den Yasawas gibt es zahlreiche spannende Unternehmungsmöglichkeiten. Wir entschieden uns für den Besuch von Unterwasser-Höhlen, den Sawa-I-Lau Caves. Das Betreten der Höhlen ist nur über den Wasserweg möglich, zudem muss man von Höhle zu Höhle tauchen.
Und das Essen erst! Selten haben wir auf unserer Reise so gut gegessen – natürlich begleitet von sanften Südseeklängen der einheimischen Band.

Nach 5 Tagen Entspannung pur ging es mit dem Katamaran zurück auf die Hauptinsel Vivi Levu. Es war an der Zeit, auch das wahre Fiji zu entdecken. Mit dem Taxi fuhren wir zum Busbahnhof in Nadi, um von dort weiter zur Coral Coast zu reisen. Wir stellten schnell fest, dass abends keine Busse mehr fuhren – doch kein Problem, der Transport wird auf den Fijis etwas anders geregelt. Per Minibus ist es möglich, von Nadi bis zur Hauptstadt Suva zu gelangen, und das zu mehr als fairen Preisen. An speziellen Haltestellen warten vor allem Fijianer auf den passenden Minibus, um sie nach Feierabend zurück nach Hause zu befördern. Nach ein wenig Ellbogeneinsatz saßen wir dann im richtigen Van und knüpften schnell erste Kontakte mit den Inselbewohnern. Sogar für den Fahrer war es ungewohnt Europäer zu befördern. So sehr, dass er zu unserem Leidwesen europäische Musik einlegte.

Kavazubereitung Fiji's

George bei der Kava-Zubereitung

An der Korallenküste angekommen knüpften wir auch hier schnell Kontakte mit der einheimischen Bevölkerung. Kini lud uns zu sich und Ihrem Mann George nach Hause ein, um dort einen traditionellen Kava-Abend zu erleben. Das Dorf befand sich nur wenige Minuten entfernt von unserem Resort, so dass wir schnell zusagten.
Kava ist das Nationalgetränk der Fijianer. Es ist wahrlich keine Delikatesse, es sei denn, man mag den Geschmack nach Erde und Wurzeln. Doch das Erlebnis, mit den Einheimischen den Kava zuzubereiten und anschließend in geselliger Runde zu trinken, war einmalig. Das Getränk hat nur einen Nachteil – es macht müde! Für die Locals gibt es jedoch nichts schöneres, als nach getaner Arbeit nach Hause zu kommen um mit Freunden und der Familie gemütlich bei Kava und Gitarrenklängen zusammenzusitzen.

Grundschulkinder Fiji

Grundschule in einem Dorf auf Fiji

Ein weiteres Highlight war unsere Wasserfalltour. Fiji ist berühmt für seine einmaligen Wasserfälle, welche zumeist auch schwimmend erkundet werden können. Unser Guide holte uns morgens im Resort ab und fuhr uns über abgelegene Strecken in das nächste Dorf. Auch hier gab es die traditionellen Bula-Begrüßungen und – natürlich, Kava! Wir durften uns die lokale Grundschule des Dorfes ansehen, und das mitten im Unterricht. Die Kleinen lernten grad fleißig Englisch, was übrigens jeder Fijianer ab dem 3. Lebensjahr tut, so dass es auf der gesamten Insel keinerlei Verständigungsprobleme gibt.
Anschließend machten wir uns auf den etwa 45 minütigen Weg entlang eines Flusslaufes durch Wälder hindurch zum Wasserfall. Unterwegs erklärte uns der Guide die hiesigen Besonderheiten der Pflanzenwelt.

Wasserfall Fiji

Nur Wagemutige trauen sich zu springen

Am Ziel angekommen nahmen wir gleich ein erfrischendes Bad – genau das richtige bei 29 Grad Lufttemperatur. Junge Männer aus dem Dorf zeigten uns zudem, wie man nach etwas Kletterei am besten in das angenehm kalte Wasser springen kann.
Unterm Strich lässt sich sagen, dass die Fiji Inseln sicher zu den Traumreisezielen unserer Erde gehören. Und wer hätte gedacht, das die Inseln noch einiges mehr zu bieten haben als die exotischen Palmenstrände und die malerischen Sonnenuntergänge?

 

Wollen Sie dieses Südsee-Paradies auch einmal hautnah erleben? Dann schauen Sie sich auf unsere Reisebausteine an.


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