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10 gute Gründe für eine Reise auf die Philippinen

von Mehr Valerie Bold Produkt- und Projektmanager

3 März 2016

Warum auf die Philippinen reisen? Produktmanagerin und Philippinen-Fan Valerie war bereits drei Mal im Land der 7.107 Inseln unterwegs und nennt euch 10 gute Gründe!

1. Die Philippinen – ein ganz anderes Asien
Die Philippinen gehören zu Asien – und sind doch ganz anders! Die Mischung macht´s:

Die Philippinen sind ein richtiger Inselstaat und bestehen aus mehr als 7.000 Inseln. Auf den Philippinen herrscht nicht etwa Buddhismus oder Hinduismus, sondern die Filipinos sind überwiegend katholisch. Das meine ich in keiner Weise bewertend. Für mich machen die tausenden Götter des Hinduismus den Reiz einer Indienreise aus und ich genieße die entspannte Atmosphäre in einem laotischen Tempel. Für mich ist es einfach spannend, in einem ganz anderen Teil der Welt, wo Palmen wachsen und es heiß ist, dass doch heimische Gefühl in einer Kirche zu erleben und den vertrauten Ritualen der Gläubigen zuzusehen, wie beispielsweise bei der Kathedrale in Cebu.

Die Philippinen standen erst unter spanischer und dann unter US-amerikanischer Kolonialherrschaft. Das hat auch seine positiven Seiten und besondere Spuren hinterlassen: Spanische Kolonial-Häuser wie in Vigan, prachtvolle Kirchen, bunte Jeepneys und klimatisierte Shopping-Malls. Shopping-Malls sind zwar nicht das erste, an das man bei den Philippinen denkt, und sie haben auch mich total überrascht. Aber der Besuch mindestens einer solchen Mall macht eine Reise wohl erst komplett. Die Filipinos kommen gerne hier her, denn… es ist klimatisiert! Außerdem gibt es oft eine große Auswahl an Restaurants. Die Filipinos lieben es zu essen, und für Sie als Reisenden ist sicherlich auch das Passende dabei.

 

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2. Die Filipinos sind herrlich entspannt und fröhlich!

Egal, wo ich in den Philippinen unterwegs war, immer wurde ich mit einem Lachen begrüßt und herzlich willkommen geheißen. Die Filipinos sind freundlich, höflich, entspannt und oft gut gelaunt. Übrigens spricht ein Großteil der Bevölkerung Englisch, sodass es recht leicht ist, sich mit ihnen auszutauschen.

Filipinos grüßen freundlich

Die Filipinos sind immer zum Scherzen aufgelegt.

3. Bunte Feste

Die Filipinos lieben Feste! An einem bunten Straßenumzug teilzunehmen, bei dem alle Tänzer im Einklang die Hüften schwingen, wie beim Sinulog Fest in Cebu, ist sicherlich eines der Highlights einer Reise.

Auf den Philippinen feiert man bunte Feste!

Auf den Philippinen feiert man bunte Feste!

4. Exotisch und unbekannt

Philippinen – das klingt unbekannt und exotisch. Tatsächlich reisen noch relativ wenige Touristen auf die Philippinen, besonders im Vergleich zu anderen asiatischen Ländern wie Thailand, Malaysia oder Indonesien. Auch die touristische Infrastruktur ist noch nicht so weit entwickelt. Es haben sich zwar trotzdem schon einige Hotspots gebildet, z.B. auf Boracay, in El Nido und auf Panglao (Halbinsel bei Bohol), aber es gibt noch viele authentische Ecken, wo der Tourismus noch nicht angekommen ist und Sie wahre Schätze entdecken können. Mit einem Roller über eine der vielen Inseln wie Bohol oder Siquijor zu cruisen ist für mich die ideale Art, ganz eigene Lieblingsplätze zu entdecken.

Produktmanagerin Valerie in den Chocolate Hills von Bohol

Produktmanagerin Valerie in den Chocolate Hills von Bohol

5. Kulturelles Erbe

Auf den Philippinen gibt es einige Ecken, in denen historische Schätze zu finden sind, so zum Beispiel im Norden der Insel Negros, wo früher und heute noch weite Zuckerrohrplantagen die Landschaft prägen. Es gibt viele Häuser aus der Blütezeit des Zuckerrohrs, die aber teils ziemlich heruntergekommen sind. Erst langsam erkennt die Bevölkerung den Wert ihres Erbes. Mit einer Reise in solche Regionen schützen Sie dieses kulturelle Erbe. Denn mit steigenden Touristenzahlen wächst dieses Bewusstsein sowie die Investitionen, um dieses zu schützen und zu erhalten.

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6. Unterstützung einer nachhaltigen Entwicklung

Die Philippinen gehören zu den ärmeren Ländern der Welt, dennoch herrscht hier eine positive Atmosphäre und die Menschen sind so fröhlich. Mit einer Reise auf die Philippinen unterstützen Sie eine nachhaltige Entwicklung des Landes. Zudem haben wir für unser Philippinen-Programm viele lokale Guides trainiert. Die Personen, egal ob Mann oder Frau, entwickeln sich persönlich weiter und erhalten zusätzliches Einkommen, mit dem sie den Unterhalt für ihre Familie aufbessern können. Mit Guides das Land zu entdecken ist unersetzbar, denn mit all dem Wissen und den Geschichten aus dem Alltagsleben, die Ihnen die Guides erzählen, werden Sie die Philippinen erst so richtig verstehen.

 

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7. Einkaufen beim Bäcker und Picknick am Strand

Eines der Bilder, das mir immer durch den Kopf geht, wenn ich an die Philippinen denke: Ich stehe vor einem Bäcker und kann mich gar nicht zwischen all den süßen Leckereien entscheiden. Also nehme ich von jeder Art ein Stückchen mit. Das ergibt eine ganze Tüte voll, und die kostet kaum mehr als 50 Cent. Ideale Plätze zum Picknicken gibt es überall. Und Bäcker auch! So lässt sich dieses schlichte Ritual immer wieder, wenn auch immer etwas anders, erleben. Das sind mit die schönsten Erinnerungen an meine Philippinenreisen.

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8. Unterwegs in bunten Jeepneys

Die Jeepneys habe ich oben schon erwähnt, aber sie verdienen einen eigenen Punkt! Sie sind ein Überbleibsel der Amerikaner. Die zurückgelassenen Jeeps wurden zu einer Art Kleinbus umgebaut. Heute werden auch neue Fahrzeuge gebaut. Typisch ist die bunte Bemalung, von Comic-Figuren über Fabelwesen bis hin zu Heiligen. Auf jeder Insel sehen sie ein wenig anders aus. Mit einem Jeepney unterwegs zu sein ist … typisch philippinisch; es ist das Verkehrsmittel der Filipinos. Wir empfehlen eine Fahrt vor allem für Stadt- und kurze Überlandfahrten. Unterhalten Sie sich mit den anderen Fahrgästen und spüren Sie den Wind im Haar. Für lange Fahrten sind die Jeepneys aber nicht unsere erste Wahl, denn so bequem sind sie auch wieder nicht, und da man mit dem Rücken zu den schmalen Fenstern sitzt, kann man nur schwer die Aussicht über das Inselparadies genießen.

 

Typisch Philippinen - unterwegs mit dem Jeepney.

Typisch Philippinen – unterwegs mit dem Jeepney.

9. Walhaie und Tarsiere

Die zwei bekanntesten Tiere der Philippinen sind wohl die Walhaie und die Tarsiere. Die Begegnung mit den beiden Arten wird mir lange in Erinnerung bleiben. Die Tarsiere, kleine Koboldmakis mit riesigen Augen, kommen nur auf einzelnen Inseln auf den Philippinen vor. Da sie zudem nachtaktiv sind, sind sie in freier Wildbahn schwer zu entdecken. Deshalb empfiehlt sich ein Besuch des Philippine Tarsier and Wildlife Sanctuary auf Bohol, wo die kleinen Tiere in einem geschützten Gebiet leben können. Hier können Sie sie aus nächster Nähe beobachten. Ich fand sie wirklich sooo niedlich! Aber wenn sie die Augen zusammenkneifen, erinnern sie mich an Gremlins.

Entdeckt - ein kleiner Koboldmaki auf Bohol.

Entdeckt – ein kleiner Koboldmaki auf Bohol.

 

Walhaie aus nächster Nähe zu sehen war für mich genauso beeindruckend. Ehrlich gesagt hatte ich davor tatsächlich etwas Bammel, schließlich sind das riesige Tiere. Aber so cool! Man fährt mit dem Boot raus aufs Meer, taucht in das Wasser ein, und schon ist man den Walhaien gegenüber und kann sie aus der Nähe beobachten. Sehr krass! Respekt habe ich immer noch vor den Tieren, aber das ist wohl auch besser so.

 

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10. Traumhafte Strände

Ja, natürlich, die Inseln und Strände der Philippinen sind ganz schön verlockend! Es gibt lebhaftere, klischeehaft schöne Strände wie auf Boracay. Mir persönlich ist das hier zu trubelig. Von den Stränden, die ich bisher gesehen habe, haben mir die rund um El Nido und im Bacuit Archipel sowie auf der Insel Siquijor am besten gefallen: Kleine versteckte Buchten, wenige Menschen, türkisfarbenes Wasser und Schatten spendende Palmen. Also wirklich, was will man mehr?

 

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