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5 Orte, die Sie in Costa Rica gesehen haben sollten…

22 September 2012

Hier erfahren Sie, welche Orte Sie bei einer 2-wöchigen Costa Rica Reise unbedingt einplanen sollten und welche Geheimtipps unsere Reisespezialisten Ihnen ans Herz legen.

  1. Bootstour TortugueroTortuguero: Tortuguero bedeutet Dschungelfeeling hautnah! Dieser Nationalpark liegt an der Karibikküste und ist nur über den Wasserweg über ein Kanalsystem oder per Flugzeug zu erreichen. Die Region ist vor allem bekannt dafür Schildkröten bei der Eiablage am Strand zu beobachten. Dennoch lohnt sich auch ein Besuch außerhalb der „Schildkrötensaison“. Die Lodges befinden sich meist mitten im Dschungel, so dass man dem Zirpen der Grillen lauschen kann bevor man einschläft. Tagsüber werden Bootstouren durch die Kanäle des Nationalparks und Wanderungen durch Dschungel angeboten, bei denen viele Tiere wie Kaimane, Affen, Vögel etc. beobachtet werden.
  2. Puerto Viejo / Cahuita: Die südliche Karibikküste rund um Puerto Viejo und Cahuita ist herrlich relaxt und entspannt. Durch seine jamaikanischen Zuwanderer herrscht hier eine ganz besondere Stimmung, die vor allem von Rastafaris und Reggae-Musik geprägt ist. Abends kann man in einer der zahlreichen kleinen Restaurants das Konzert einer Live-Band verfolgen. Die Region ist recht touristisch, allerdings verteilen sich die Reisenden sehr gut auf der gesamten Strecke, sodass man manchmal an den Stränden fast alleine ist und keine Fußspuren im Sand sieht. Neben schönen Karibikstränden zum Schnorcheln und vulkanischen schwarzen Sandstränden gibt es auch zwei unterschiedliche Nationalparks in der Region. Zum einen den Cahuita-Nationalpark direkt am Ort sowie den Nationalpark Gandoca-Manzanillo ca. 30 km südlich von Puerto Viejo an der Grenze zu Panama. TIPP: Mieten Sie sich ein Fahrrad (ca. 3 US-Dollar pro Tag) und fahren Sie zum südlich gelegenen NP Gandoca-Manzanillo. Auf dem Weg fahren sie an malerischen Buchten vorbei, am bekannten Cocles-Strand und landen letztendlich direkt am Parkeingang. Im Park erwarten Sie Affen, Faultiere, Echsen und viele weitere Tiere.
  3. Zu Gast bei den BribriEin Besuch bei den Bribri: Wenn man an der südlichen Karibikküste übernachtet, sollte man in jedem Fall eine Übernachtung bei den örtlichen Bribri verbringen. Per kleinem Holzboot gelangt man in ca. 1 ½ Stunden zum Stamm der Bribri, die zurückgezogen mitten im Urwald an der Grenze von Panama und Costa Rica leben. Innerhalb von 2 Tagen kann man dabei jede Menge von den Ureinwohnern lernen. Sie zeigen einem, wie sie Kakao herstellen, Bananen pflücken, kochen und vieles mehr. Eine tolle Erfahrung, denn man ist in dieser Zeit Teil der Gemeinschaft. Übernachten kann man in einer selbst gebauten Holzhütte, sehr gemütlich, allerdings ohne Moskitoschutz, den man daher selber mitbringen sollte.
    TIPP: Nehmen Sie eine kleine Aufmerksamkeit für die Kinder des Dorfes mit. Die freuen sich sehr über kleine Geschenke.
  4. Manuel Antonio: Diese Region ist zweifelsohne sehr touristisch und vor allem an den Wochenenden überfüllt. Dennoch fand ich Manuel Antonio sehr interessant und war dort eine komplette Woche. Man muss dabei nur ein paar Dinge beherzigen: Zum einen sollte man, wenn man den Nationalpark besucht, möglichst früh morgens direkt bei Parkeröffnung am Eingang sein. Nun geht man zuerst direkt zu einem der zahlreichen Strände innerhalb des Parks durch und kann ca. 2 Stunden an wirklich herrlichen Pazifikstränden relaxen, während die große Masse durch den Regenwald wandert. Nachdem die Touristen am Strand angekommen sind, sollte man den Regenwald des Parks durchlaufen und sich auf die Suche nach Kapuzineräffchen, Tapiren und Faultieren begeben. Auch außerhalb des Parks gibt es sehr schöne öffentliche Strände mit schönen Sonnenuntergängen sowie der Möglichkeit zum Schnorcheln und Surfen.
  5. Vulkan Costa RicaLa Fortuna / Monteverde: Die Gegend rund um den Arenalsee, größter Stausee des Landes und Energielieferant für den Strom in der Region, ist einfach atemberaubend. Am Vulkan Arenal sieht man einen der größten Vulkane Costa Ricas, der vor einem guten Jahr noch aktiv war und seitdem schlummert. Dennoch ist es ein unvergesslicher Anblick von der Aussichtsplattform unter dem Vulkan. La Fortuna am Fuße des Vulkans ist ein belebtes Örtchen. Ein Stück weiter, ebenfalls in der Nähe des Arenal Sees liegt der Nationalpark Monteverde mit seinem Nebelwald. Beide Orte verfügen über viele Ausflugs- und Freizeitmöglichkeiten, die in engem Zusammenhang mit der Natur stehen. Beim Canopy etwa kann man an einem Seil befestigt, durch den Urwald “fliegen“. Oder aber man läuft über die 40 Meter hohen Hängebrücken, die einen von Baumkrone zu Baumkrone führen und einen tollen Blick auf die grüne Pracht des Regenwaldes bieten. In La Fortuna sollte man unbedingt auch den bekannten Wasserfall besuchen. Die Wanderung ist zwar etwas beschwerlich, es lohnt sich aber, denn der Blick auf den tief herabfallenden Wasserfall, der mitten aus dem Dschungel aus dem Grün schießt, ist ein echtes Highlight! Auch ein Bad am Fuße des Wasserfalls ist möglich. TIPP: In La Fortuna sollte man die Ecotermales besuchen (warme Wasserquellen, natürlich beheizt durch den Vulkan). Hier kann man in einem der heißen Becken von der langen Wanderung des Tages entspannen und einen Cocktail an den Wasserbars genießen. In Monteverde bietet sich eine geführte Nachtwanderung durch den Nebelwald an, bei der man viele nachtaktive Tiere sehen kann und den Dschungel bei Nacht kennen lernt.

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