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Tiere im Tourismus

Wer ein Land wirklich kennen lernen möchte, interessiert sich in der Regel nicht nur für die schönen Landschaften und die exotischen Kulturen, sondern möchte auch die Tierwelt möglichst aus nächster Nähe erleben.

Eine Löwenherde, die im Schatten döst, Delphine, die vor Ihrem Boot in den Wellen spielen, ein entspannter Ausritt am Strand, oder in einer Auffangstation zusehen, wie verwaiste Tier-Babies wieder fit fürs Leben in der Freiheit gemacht werden – das alles sind Erlebnisse mit Tieren, die wir Ihnen auf Reisen ermöglichen möchten.

Wichtig ist uns bei erlebe-fernreisen, dass diese Erlebnisse im Einklang mit unseren Vorstellungen von Tierschutz sind.

 

Löwe in Südafrika

Die Sonne genießen in Südafrika

Dazu gehört:

– Bei der Beobachtung von Wildtieren achten wir darauf, dass die Tiere artgerecht gehalten werden, in einem ihrer Natur entsprechenden Lebensraum mit ausreichend Platz und Rückzugsmöglichkeiten. Sie haben die Möglichkeit, ihr Sozialverhalten auszuleben und werden nach Bedarf gefüttert.

– Tiere in freier Wildbahn werden nicht unter Stress gesetzt. Beim Whale Watching z.B. werden Wale oder Delphine nicht verfolgt. Wenn Sie sich dem Boot nähern, freuen wir uns. Gleiches gilt für Wildtiere auf Safaris.

– Wir unterstützen den Besuch von Sanctuaries oder Auffangstationen, die die gesunden Tiere wieder auswildern und nur sinnvolle Zuchtprogramme betreiben.

– Pferde oder andere Lasttiere, auf denen unsere Kunden ausreiten, haben ausreichend Raum, Futter, Freizeit und Sozialkontakte. Sie sind gesund, in einem guten Pflegezustand und werden nur mit passender Ausrüstung geritten.

– Wir unterstützen keine Tiershows, die unnatürliches Verhalten zeigen (wie Delfinarien), nicht artgerechte Zoo-Tierhaltung und die kommerzielle Nutzung von Wildtieren für Fotos mit Reisenden.

Wir haben alle unsere Bausteine bei erlebe-fernreisen unter die Lupe genommen und sind stolz darauf einige tolle Tierschutz-Projekte im Programm zu haben.

 

Eine Seekuh

Eine Seekuh unter Wasser

Tierisch gute Bausteine

Besuchen Sie zum Beispiel eine Orang-Utan Rettungsstation auf Bali, wo die Menschenaffen in Ihrem natürlichen Lebensraum auf künstlich geschaffenen Inseln leben.
Die Inseln selbst werden von den Gästen nicht betreten, jedoch können die Tiere gut beobachtet werden.

In Australien unterstützen wir mit einem Hilfsprojekt die Wildtiere Tasmaniens und das Rettungsprogramm für den Tasmanischen Teufel.
Das Bonorong Wildlife Sanctuary nimmt verwaiste oder verletze Wildtiere auf und pflegt sie gesund. Nur Tiere, wie etwa das dreibeinige Echidna, welche nicht wieder in Freiheit überleben könnten, bleiben für immer im Sanctuary und Besucher können bei einer kleinen privaten Tour bei der Fütterung dabei sein. Das erleben Sie bei unserem Baustein „Hobart – zu Gast beim Teufel“

Mit einigem Bedauern haben wir uns aber auch von Ausflügen getrennt, weil diese zwar auf den ersten Blick ein tolles Erlebnis bieten, welches aber auf Kosten der Tiere geht.
Zum Beispiel bieten wir die Schnorcheltour zu den Walhaien auf den Philippinen nicht mehr an. Die Tiere wurden angefüttert und Tierschutzorganisationen klagen, dass die Walhaie mittlerweile ihre Reiserouten ändern, länger vor Ort bleiben und in ihrem natürlichen Jahresrhythmus durcheinander gebracht werden. Die Folge könnte sein, dass die Tiere sich nicht zur Fortpflanzung am passenden Ort einfinden.

 

Elefant auf Futtersuche

Elefant auf Futtersuche

Die großen Riesen

Auch Ausritte auf Elefanten hatten wir früher im Angebot. Der Traum vieler Touristen ist es, einmal auf dem Rücken eines Elefanten zu sitzen und gemütlich durch den Dschungel zu reiten. Dass der vermeintlich gemütliche Ritt eine tragische Vergangenheit der Elefanten bedeutet, wissen dabei die wenigsten. Die Elefanten werden bereits als Kalb ihren Müttern entrissen und aus ihrer wilden Umgebung in Gefangenschaft gebracht. Dort erleiden sie furchtbare Qualen bis ihr Wille gebrochen und Touristen auf ihnen reiten oder sie selbst akrobatische Kunststücke aufführen können. Daher haben wir uns dazu entschieden keine Elefanten – Camps, in denen das Reiten möglich ist, anzubieten. Darüber hinaus haben wir uns auch von unseriösen Camps distanziert und unterstützen keine Elefanten-Shows.

Um die schönen Tiere zu erleben, haben wir uns auf wenige Camps beschränkt, von denen wir  überzeugt sind, dass es den Elefanten dort gut geht und sie artgerecht gehalten werden.
Ein Beispiel dafür ist die Wildlife Friends Foundation (WFFT) in Thailand. Dort wird nicht nur den Elefanten, sondern auch vielen weiteren Tieren, die unter sehr schlechten Bedingungen in Gefangenschaft lebten und von Menschen ausgebeutet wurden, ein neues zuhause gegeben. Die Elefanten können Sie bei unserem Baustein „Auf Safari zwischen Hua Hin und Pranburi“ besuchen.

 

Tukan

Ein imposanter Tukan

Eine Bitte…

Wir von erlebe-fernreisen arbeiten mit lokalen Partneragenturen zusammen. Regelmäßig verschaffen wir uns auch selbst auf eigenen Reisen einen Eindruck. Es gibt leider keine internationalen Zertifikate oder Prüfstellen, die den Tierschutz im Ausland wirklich sicherstellen und prüfen.

Deshalb haben wir schon vor einiger Zeit selbst damit begonnen, unsere lokalen Tourangebote mit Tieren zu überprüfen und einen eigenen, sehr hohen Standard gesetzt. Nichtsdestotrotz befinden wir uns am Anfang eines großen Prozesses, der uns noch viele Jahre begleiten wird, und in dem wir immer wieder auch nach international gültigen Qualitätssiegeln Ausschau halten.

Sollten Sie auf Ihrer erlebe-Reise einen Ausflug gemacht haben, von dem sie denken, dass er unserem Standard nicht gerecht wird, wenden Sie sich bitte an Ihren Reisespezialisten. Wir sind auf Ihre Mithilfe angewiesen.

Bei Erlebe Fernreisen seit:

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