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Unsere Wüstentour in Marokko wie in 1001 Nacht

von Mehr Melanie Straub Reisespezialistin

23 August 2018

Marokko ist ein Land mit vielfältiger Kultur, gastfreundlichen Menschen und einzigartiger Natur. Während in Marrakesch ein wildes Treiben herrscht, lernt man in der Wüste die ruhige und ursprüngliche Seite im Land der Gegensätze kennen. Unsere Reisespezialistinnen Anne und Melanie sind mit dem Mietwagen eine Woche durch Marokko gereist und berichten von ihrem persönlichen Reisehighlight. Sie nehmen euch mit in die marokkanische Wüste und erzählen von ihrer Wüstentour.

Ankunft in Marrakesch

Die ersten Tage unserer Reise verbrachten wir in Marrakesch. Gemeinsam mit einem Guide schlenderten wir durch die belebten Souks, besuchten einige Sehenswürdigkeiten und lernten das Leben in der Medina kennen.

Buntes Treiben auf den Souks von Marrakesch

Buntes Treiben

Auf dem berühmten Djemaa el Fna (auch Gauklerplatz genannt) herrscht immer ein wildes Treiben und besonders am Abend wird es hier nicht langweilig.

Gewürze auf einem Markt

Wir haben uns an den Imbissständen durch zahlreiche Leckerbissen geschlemmt, marokkanischen Minztee geschlürft, die verschiedenen Gerüche der Gewürzvielfalt genossen und unzählige Mitbringsel gekauft. Nach diesem lebhaften Start in Marokko freuten wir uns riesig auf ein bisschen Entspannung und Natur. So haben wir uns mit dem Mietwagen auf den Weg gemacht die andere Seite Marokkos zu entdecken…

Regale gefüllt mit Gewürzen in Marrakesch

 

Tour in die Wüste bei M’Hamid

Unser Highlight war mit Abstand die Wüstentour bei M’Hamid. Der Reisebaustein „Die Sahara beginnt hier“ ist ein absolutes MUSS für jeden, der nach Marokko reist. Mit unseren Kamelen Lulus und Titus haben wir uns sofort angefreundet und es uns auf ihren Rücken gemütlich gemacht. Bequem ist so ein Kamelrücken spätestens nach zwei Stunden Geschaukel zwar nicht mehr, aber der gemächliche Ritt durch die endlosen Dünen ein unvergessliches Erlebnis.

Ausritt in die Wüste mit Kamel

Nachdem das Gepäck und die Lebensmittelvorräte verstaut waren, starteten wir mit unserer kleinen Karawane in Richtung Freiheit. Unser Kamelführer Mustafa führte uns sicher zu unserem einsamen Camp mitten in der Wüste. Schon auf dem Weg erzählte er uns viele spannende Geschichten über das Leben in einer Nomadenfamilie und unsere treuen, geduldigen und sehr verfressenen Kamelen, die wir schon nach wenigen Minuten ins Herz geschlossen hatten. Wir waren völlig begeistert!

Roter Wüstensand und eine Karavane

 

Unser Zuhause für die nächsten Nächte

Im Beduinencamp angekommen bezogen wir unser Zuhause für die nächste Nacht. Die komfortablen Wüstenzelte sind mit Betten und ausreichendem Deckenvorrat für frische Nächte ausgestattet. Zwischen November und März kann es aus eigener Erfahrung wirklich seeeehr kalt werden. Das Camp verfügt neben den Übernachtungszelten auch über ein „Toilettenzelt“, ein Gemeinschaftszelt und einen zentralen Platz mit Feuerstelle. Hier saßen wir gemütlich zusammen, tauschten uns mit den anderen Reisenden über unsere Erfahrungen in Marokko aus und lauschten unserem Guide, der uns noch mehr über das Leben in der Wüste erzählte.

Beduinencamp in der Wüste

Nach diesem ereignisreichen Tag genossen wir dabei umso mehr das leckere Abendessen, das uns der Bedienstete des Camps zusammen mit den Kameljungen zubereitete und frisch servierte. Ganz nebenbei war das die BESTE Tajine auf unserer gesamten Reise.

Abendsonne über dem Beduinencamp

 

Empfang von unserem Camphund

Direkt nach der Ankunft stampften wir durch den Sand auf die Spitze der Düne am Camp. Oben angekommen wurden wir schon von unserem „Camp Hund“ erwartet und fröhlich schwanzwedelnd begrüßt. Da es nur ein paar leichte Wolken am Himmel gab, konnten wir einen traumhafen Sonnenuntergang erleben. Wir genossen die Stille der Wüste und eine atemberaubende Aussicht über die endlosen Weiten der Sanddünen. Sobald die Sonne untergegangen war, offenbarte sich uns ein beeindruckender Sternenhimmel.

Wüste Marokkos - Reisespezialistin mit Camphund

Roter Wüstensand soweit das Auge reicht

 

Sonnenuntergang in der Wüste

Am Lagerfeuer ließen wir den eindrucksvollen Tag wie in 1001 Nacht ausklingen, lauschten den Trommeln und Gesängen unserer Guides und zählten die Sternschnuppen am Himmel. Während die anderen Campbewohner schon früh in ihren Zelten verschwanden, legten wir uns zu späterer Stunde mit unseren Wolldecken in die Dünen und blickten hinauf in den funkelnden Himmel. Das war für uns beide eines der schönsten Erlebnisse auf unseren bisherigen Reisen und wir hätten gerne die ganze Nacht dort draußen verbracht. In dieser Jahreszeit – wir waren Ende November in Marokko – wird es nachts jedoch leider zu kalt. An diesen wunderbaren Abend denken wir auch heute noch oft und gerne zurück – einfach einmalig!

Wunderbares Farbenspiel am Abendhimmel in der Wüste

 

Sonnenaufgang am frühen Morgen

Wer früh auf den Beinen ist, wird nach einer ruhigen (wenn man das Schnarchen der anderen Campbewohner ausblendet) und erholsamen Nacht mit einem traumhaften Sonnenaufgang belohnt. Da es früh morgens immer noch frisch ist, haben wir uns einfach in unsere Decken gewickelt und sind auf die höchste Düne gestiegen.

Morgensonne in der Wüste

Im Sand sitzend haben wir dann auf den Aufgang der Sonne gewartet. Langsam färbt sich der Sand orange und die Sonne eröffnet einen Blick auf die beeindruckenden Dünen. Für uns der perfekte Start in den Tag und ein unvergesslicher Abschluss einer Nacht in der marokkanischen Wüste!

Mit Decken umhüllt genießen unsere Reisespezialisten die Morgensonne

Haben Sie auch Interesse Marokko zu bereisen oder möchten Sie diese Wüstentour kennen lernen? Dann schauen Sie gerne bei unseren Rundreisen und Bausteinen vorbei.


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