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Faszinierende Bergwelten und ein bunter Markt

von Mehr Christina Rambach Reisespezialistin

3 Februar 2016

Bei der Planung Ihrer letzten Vietnamreise war für Reisespezialistin Christina schnell klar, dass sie dieses Mal unbedingt nach Sapa möchte. Diese Region im Norden Vietnams an der Grenze zu China ist die Heimat unterschiedlicher ethnischer Minderheiten. Dies macht die Gegend für Insa, neben der atemberaubenden Landschaft, besonders interessant!

Ein unglaublicher Ausblick über die Bergkulisse im Norden Vietnams

Ein unglaublicher Ausblick über die Bergkulisse im Norden Vietnams

 

Wir kamen mit dem Nachtzug aus Hanoi in der Grenzstadt Lao Cai an und wurden mit einem Minibus bis zu unserem Hotel nach Sapa gefahren. Schon der erste Eindruck von der Landschaft war wunderschön. Die Stadt Sapa selbst war jedoch von Touristen sehr gut besucht, was einen Eindruck des Ortes ein klein bisschen trübte. Wir nutzten den Rest des Tages für einen Streifzug durch die Stadt.
An unserem zweiten Tag in Sapa fuhren wir ca. 2 ½ Stunden lang durch die Nordvietnamesischen Berge nach Bac Ha. Dieser kleine Ort ist Schauplatz des größten Sonntagsmarktes der Region und eines der Highlights meiner Reise. Im Gegensatz zu Sapa, wo hauptsächlich die schwarzen H’Mong in ihrer dunklen Kleidung anzutreffen sind, haben wir in Bac Ha zum Großteil Angehörige der Volksgruppe Blumen-H’Mong gesehen, die durch ihre farbenfrohen Trachten auffallen.

 

Blumen-H’Mong auf dem Markt von Bac Ha

Blumen-H’Mong mit farbenfrohen Trachten auf dem Markt von Bac Ha

Der Markt selbst ist hauptsächlich ein Ort der Einheimischen – im Vergleich zu Sapa, das von vielen Touristen besucht wird, eine willkommene Abwechslung. So wird hier Obst und Gemüse angeboten und man kann frisch zubereitetes Essen kosten. Außerdem kann man Tabak kaufen und diesen noch vor dem Kauf auf genau Qualität und Geschmack prüfen. Beim Schlendern über den Markt konnten wir verschiedene Stände entdecken, die von Spielzeug über traditionelle Trachten bis hin zu CDs fast alles angeboten haben.

Ein Verkäufer am Marktsstand in Bac Ha

Ein Verkäufer am Marktsstand in Bac Ha

Besonders beeindruckt hat mich jedoch der Teil des Marktes, in dem man lebendige Tiere anschauen und natürlich auch kaufen konnte. Im Gegensatz zu Deutschland ist der Verkauf von Tieren hier nämlich alltäglich und eine ganz normale Angelegenheit! Einen Wasserbüffel war für umgerechnet 1.200€ – 1.600€ zu haben, erklärte uns unser Guide Minh.

Reisespezialistin Insa begutachtet einen Wasserbüffel der zum Verkauf steht.

Reisespezialistin Christina begutachtet einen Wasserbüffel der zum Verkauf steht.

Relativ am Rand des Marktes entdeckten wir einen Mann, der eine interessante Geschäftsidee hatte: Er hatte ein Laminiergerät auf seinem Roller mitgebracht, und laminierte direkt am Markt die gewünschten Dokumente seiner Kunden.

Einfallsreiche Geschäftsidee: Laminieren auf dem Roller

Einfallsreiche Geschäftsidee: Laminieren auf dem Roller

Beim Verlassen des Marktes fielen uns dann noch ein paar provisorisch aufgebaute Frisörstühle auf, an denen sich einige Männer die Haare schneiden ließen. Ein Outdoor-Friseursalon – so etwas habe ich noch auf keinem anderen Markt in der Welt entdecken können.

Ein Friseursalon am Rand des Marktes: Für uns sehr ungewöhnlich

Ein Friseursalon am Rand des Marktes: Für uns sehr ungewöhnlich

Nach einem typisch vietnamesischen Mittagessen war es auch schon an der Zeit uns auf den Rückweg zu begeben. Wir machten noch Halt an einem traditionellen Dorf der Blumen-H’Mong, um einen Eindruck von deren Leben zu bekommen, bevor wir gegen Nachmittag wieder Sapa erreichten.

Insa mit Guide Minh

Christina mit Guide Minh

 

Wenn Sie diese Region auch einmal erleben möchten, sehen Sie sich unseren Baustein Faszinierende Bergwelten des Nordens an! Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter: +49 (0) 2837 6638 103 und beraten Sie gerne!


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