USA: Eine Rundreise durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

17 Mai 2017

Was man alles bei einer Rundreise durch die USA erleben kann, erzählt unsere Schülerpraktikantin Pia in Ihrem Blogartikel:

Die USA war schon immer auf der Bucketlist meiner Familie und mir. Als Roadtrip-Neulinge bot sich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten auch super an. Mitte Juni 2016 sollte unser Wunsch dann endlich in Erfüllung gehen. Vorab mussten wir allerdings eine Route erstellen und die Reise bis ins kleinste Detail planen.

Die Reise kann beginnen!

Der Roadtrip begann mit unserem sehr modernen Mietwagen in San Francisco. Nach knapp 12 Stunden Flug waren wir natürlich erschöpft, was uns aber nicht davon abhalten konnte, die Stadt zu erkunden. Es ging also die extrem steilen Straßen auf und ab. Die ‚Painted Ladies‘ durften dabei auf keinen Fall fehlen!

Die Painted Ladies in San Francisco

Die Painted Ladies in San Francisco

In San Francisco habe ich mich äußerst wohl gefühlt, denn mir haben besonders der entspannte Lifestyle und die ruhige Atmosphäre in der Weltstadt gefallen. Die Stadt bietet viele Facetten und ist meiner Meinung nach nicht typisch ‚amerikanisch‘. Das trubelige Chinatown, die altmodischen Cable Cars oder der bekannte Pier 39 sind auf jeden Fall sehenswert.

Chinesische Lampen in Chinatown

Chinesische Lampen in Chinatown

Weiter ging es dann in Richtung Los Angeles, immer der Westküste entlang, an der wir unvergessliche Momente erleben durften. Da die Küste viele einzigartige Ausblicke bietet, hielten wir also andauernd an, was die Fahrt ziemlich in die Länge gezogen hat. Ein Stopp war zum Beispiel die Bixby Bridge am Cabrillo Highway. Hier waren wir nicht die Einzigen, die dieses wunderschöne Bauwerk fotografieren wollten.

Die Bixby Bridge am Highway No.1

Die Bixby Bridge am Highway No.1

Einige Stunden später kamen wir in Hollywood an und machten uns sofort auf den Weg zum Walk of Fame, welchem allerdings weniger Aufmerksamkeit geschenkt wird, als ich dachte. Am nächsten Tag ging es dann zum bekannten Venice Beach, einem meiner absoluten Highlights. Nachdem wir leichtbekleidete Skater beobachtet und eine Freakshow besucht hatten, machten wir uns auf dem Weg zum Hollywood Sign. Leider gab es keine guten Möglichkeiten um schöne Fotos zu machen.

Spaziergang am Venice Beach

Spaziergang am Venice Beach

Der Skater Park am Venice Beach

Der berühmte Skater Park

Weiter geht’s in die Wüste

In Arizona angekommen fuhren wir mit hohen Erwartungen zum Grand Canyon. Den Canyon haben wir größtenteils mit einem Shuttle besichtigt, da das Gelände sehr weitläufig ist. Das Farbenspiel konnten wir leider nicht erleben, da es sich zuzog und wir nach einigen Stunden erschöpft zurück ins Motel fuhren.

Ein Must-See war der Horseshoe Bend, ein besonderer Ort an dem man den Colorado River wohl am besten fotografieren kann. Der Weg dorthin über hügelige Trails war jedoch sehr mühsam.

Der Horseshoe Bend und Colorado River

Der Horseshoe Bend und Colorado River

In Utah reiht sich ein Nationalpark an den nächsten. Unsere Wahl fiel auf den Bryce Canyon Nationalpark. Hier gibt es ein atemberaubendes Naturschauspiel zu bestaunen! Wir besuchten ihn zwei Mal, wobei mir das Farbenspiel während des Sonnenuntergangs am besten gefiel.

Der Bryce Canyon beim Sonnenuntergang

Der Bryce Canyon beim Sonnenuntergang

Das nächste Highlight: Las Vegas!

Die 260 Meilen nach Las Vegas waren unkompliziert, aber langweilig. Mittags angekommen war es unerträglich heiß. Daher entspannten wir erst einmal ein paar Stunden am Pool, bevor es abends zum belebten ‚Strip‘, die bekannteste und lebhafteste Straße in Las Vegas ging. Dort wird einiges geboten: von einer Wassershow am Bellagio, das zu den vielen bekannten Hotels gehört, bis hin zu millionenschweren Casinos und zahlreichen Nachtclubs. Der berühmten Spielerstadt in der Wüste von Nevada mit dem ganz besonderen Glamour sind kaum Grenzen gesetzt. Ich kam mir vor, wie in einem Vergnügungspark einer riesigen Phantasiewelt.

Las Vegas Schild auf dem Las Vegas Boulevard

Las Vegas Schild auf dem Las Vegas Boulevard

Gute zwei Stunden entfernt von Las Vegas liegt der trockenste Nationalpark der USA, der Death Valley. Es wird seinem Namen gerecht, denn besonders schön anzuschauen ist es nicht. Außerdem kann es im Sommer dort um die 50 Grad warm werden. Es fiel mir schwer, aus dem Auto zu steigen, um mir die Sehenswürdigkeiten anzuschauen.

Unser nächster Stop kam ganz zufällig. Auf der Karte entdeckten wir einen Salzsee, welcher sich Mono Lake nennt. Aus ihm ragt das Salz säulenartig heraus, ein wirklich toller Anblick.

Der Salzsee Mono Lake

Der Salzsee Mono Lake

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge kamen wir langsam wieder San Francisco näher. Die letzten zwei Tage waren wir in Kalifornien unterwegs. Dort fuhren wir unter anderem zur University of California in Berkeley und auf einer Fähre mit Blick auf die Skyline von San Francisco.

Wolkenkratzer und Menschenmengen

Somit kamen wir zum Ende des Roadtrips. Das Ende der USA Reise war es jedoch noch nicht, denn der letzte Punkt der Reise war die Stadt die niemals schläft: New York. Nach knapp sechs Stunden Flug checkten wir in einem kleinen Hotel in Queens ein. Da wir ’nur‘ vier Tage Zeit hatten, fragten wir uns natürlich, was lohnenswert ist und wir uns nicht entgehen lassen dürfen. Da wir das erste Mal in New York waren, entschieden wir uns für die bekanntesten Sehenswürdigkeiten.

Als erstes ging es zum menschengefüllten Times Square. Für mich ist der Times Square der Mittelpunkt New Yorks, denn kein Besucher kommt dran vorbei, ohne es wahrzunehmen. Allein die riesigen Werbebanner und gigantischen Bildschirme haben mich förmlich „erschlagen“. Beim Laufen durch die Straßen kommt man sich wirklich winzig vor. An vielen Wolkenkratzern vorbei, erreichten wir dann das mittlerweile höchste Gebäude New Yorks, das One World Trade Center. Es glänzt hoch über alle anderen Wolkenkratzern und ist trotzdem ein Ort des Respekts, da das nahe liegende 9/11 Memorial für viele Besucher besonders ergreifend ist.

Manhattan Downtown: Wolkenkratzer überall

Manhattan Downtown: Wolkenkratzer überall

Anschließend ging es für uns zur berühmten Wall Street. Dort schauten wir uns unter anderem das Federal Hall Gebäude und einige junge Männer in schicken Anzügen an. An der Broadway Street konnte uns der Charging Bull, eine einmalige Bronzestatue, natürlich auch nicht entgehen.

Besuch des Finanzviertels in Manhattan

Besuch des Finanzviertels in Manhattan

Eine Fahrt mit der Fähre um Ellis Island durfte auch nicht fehlen. Schwierig war es zwar einen geeigneten Platz an der Reling zu bekommen – Fotos von der Statue of Liberty und der Skyline New Yorks konnten wir glücklicherweise trotzdem schießen.

Blick auf die Freiheitsstatue

Blick auf die Freiheitsstatue

Brooklyn

Die Brooklyn Bridge hat uns eine tolle Kulisse geboten, um einige Erinnerungsfotos zu machen. Es hat uns viel Zeit gekostet, auf die andere Seite der Brücke zu gelangen, sodass die Sonne schon bald untergegangen war. In Brooklyn angekommen suchten wir uns nach einer kleinen Stärkung einen angemessen Platz, um die Manhattan Bridge sowie die Skyline der Stadt bei Sonnenuntergang zu beobachten.

Die ,,endlos'' lange Brooklyn Bridge

Die ,,endlos“ lange Brooklyn Bridge

 

Blick auf die Manhattan Skyline bei Sonnenuntergang

Blick auf die Manhattan Skyline bei Sonnenuntergang

Am nächsten Tag konnten wir das Flatiron Building in Bügeleisenform bewundern. Es ist meiner Meinung nach eines der schönsten Gebäude in New York. Daraufhin kam ein Must-See: das Rockefeller Center. Oben angekommen konnten wir den Big Apple aus der Vogelperspektive bestaunen.

Flatiron Building- Gebäude in Bügeleisen Form

Flatiron Building- Gebäude in Bügeleisen Form

Blick auf den Central Park vom Rockefeller Center

Blick auf den Central Park vom Rockefeller Center

Der letzte Tag unserer Reise brachte uns erschöpft in den riesigen Central Park. Dort beobachteten wir einige Baseball Spieler und genossen die letzten Stunden vor dem Flug.

Fazit           

Die 3 ½ Wochen haben meine Erwartungen wirklich völlig übertroffen. Die USA sind ein wunderschönes Fleckchen Erde, das man unbedingt mal gesehen haben sollte. Von abwechslungsreichen Weltmetropolen wie Las Vegas und New York bis zu beeindruckenden Landschaften des Grand Canyons und der anderen Nationalparks – es werden eine Menge Highlights geboten! Für mich war es eine wunderbare Reise, verbunden mit tollen Erlebnissen, die ich niemals vergessen werde.

Wenn auch Sie Lust auf eine Rundreise durch die USA bekommen haben, schauen Sie sich doch mal unsere USA-Rundreisen an.


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