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Reisespezialistin Julia im Interview

5 März 2014

Unsere USA Reisespezialistin Julia hat es schon in der ersten Frage auf den Punkt gebracht: Wo kann man die Zeit für einen kleinen Moment anhalten, wenn nicht im Urlaub, um den Augenblick zu genießen. Julia hat sich in das Land der Superlativen verliebt und würde immer wieder dorthin Reisen, aber lesen Sie einfach selbst!

Was ist das Schönste für dich am Reisen?
Das schönste für mich am Reisen ist die Vorfreude auf die bereits gebuchte Rundreise wie auch die Neugier auf das Abenteuer im fremden Land. Highlights, die man vor Ort erlebt sowie viele atemberaubende Eindrücke vom Land und deren Einheimischen und der einzigartigen Natur.
Diese Bilder festigen sich im Kopf und man erinnert sich gerne an seine Erlebnisse. Auch wenn man seine Reise bis ins kleinste Detail geplant und organisiert hat, ergeben sich trotzdem viele spontane Situationen, die einem zeigen, dass man manchmal einfach stehen bleiben sollte, um den Augenblick mit allen Sinnen genießen zu können. Die Zeit für einen kurzen Moment anhalten. Denn wo sonst kann man dies, wenn nicht im Urlaub?

Helikopterflug im Grand Canyon

Helikopterflug im Grand Canyon

Was war bisher dein außergewöhnlichstes Transportmittel und warum?
Das außergewöhnlichste Transportmittel auf meiner USA Reise war der Helikopter Flug über den Grand Canyon. Was für eine atemberaubende Aussicht von oben! Wir waren 6 Personen im Helikopter und jeder hatte eine gute Sicht aus dem Fenster. Unser Pilot, Dave verteilte vor dem Flug jedem Passagier große Kopfhörer. Durch diese konnten wir miteinander kommunizieren. Dave gab uns viele Informationen über das Naturwunder, den Grand Canyon. Der komplette Flug dauerte ca. 30 Minuten, die ausreichend sind. Dave zeigte uns den South Rim von oben sowie den North Rim. Ein unvergessliches Erlebnis.

 

 

Bist du auf Reisen eher der frühe Vogel oder die Nachteule?
Ganz eindeutig der frühe Vogel! Auf meinen Reisen möchte ich so viel wie möglich erleben und keinen einzigen Moment davon verpassen. Die Urlaubszeit im fremden Land ist die schönste Zeit und sehr wertvoll. Schon vor der Reise informiere ich mich gründlich welche Highlights und Aktivitäten auf meiner Reise nicht fehlen dürfen.

Was sind deine Top 3 Orte weltweit?
NYC ist für mich eine der schönsten Metropolen, die man einmal gesehen haben muss. Ich war bereits 3 Mal in dieser pulsierenden Stadt und es zieht mich immer wieder dorthin, obwohl ich NYC schon fest auswendig kenne. Meine Lieblingsplätze in NYC sind der Times Square als Mittelpunkt, Central Park mit seiner großflächigen grünen Ruhe Oase und das Empire State Building mit der schönsten Aussicht auf die Stadt.

San Fransisco berühmte Häuserreihe

San Fransisco

San Francisco – eine Multi-Kulti Stadt mit der berühmten Golden Gate Bridge. Die Union Square bietet viele Einkaufsmöglichkeiten und einen kleinen Park zum entspannen. Der Fisherman´s Wharf bietet sich super zum flanieren und bummeln an. Von hier aus kann man eine Tour zur Gefängnisinsel Alcatraz unternehmen. Wenn man eine tolle Aussicht auf die Stadt genießen möchte, kann man dies super vom Alamo Square machen.

Las Vegas: eine verrückte Glitzer Metropole auf einem 7 km langen Strip. Las Vegas ist eine künstliche Stadt mittendrin in der Wüste.
Die Stadt der Sünden hat so einiges zu bieten, zahlreiche Themenhotels und Casinos. Am Strip entlang werden vor einigen Hotels kostenlose Shows angeboten wie z. B.: die Wassershow vor dem Bellagio oder die Piratenshow vor dem Treasure Island sowie der Vulkanausbruch. In Las Vegas wird die Nacht zum Tag!

Was ist das außergewöhnlichste, dass du je unterwegs gegessen hast?
Im Monument Valley habe ich den Ausflug „Dreamcatcher Experience“ gebucht. Unser Guide hat zuerst eine Jeep Tour mit uns zu den Hot Spots im Monument Valley unternommen. Nach einem sehr informativen Tag versammelten wir uns alle am Lagerfeuer und genossen ein typisches Abendessen der Navajos. Es war ein Fladenbrot (in der Pfanne gebacken) aus Maismehl und oben drauf gab´s Chili Con Carne (auch vegetarisch). Und wenn man eine Honigschicht auf ein Fladenbrot aufgetragen hat, dann war es schon Nachtisch. Es war ein einfaches Essen, aber die ganze geheimnisvolle Atmosphäre mit tanzen und singen am Lagerfeuer hat es unvergesslich gemacht.

Reisespezialistin Julia uf dem Pferd im Monument Valley

Reiten im Monument Valley

Welcher Ort oder welches Erlebnis hat deine Erwartungen übertroffen?
Als ich das Monument Valley besichtigt habe, wollte ich unbedingt wie ein Cowboy im Western Film durch diese atemberaubende Gegend reiten. Mein Pferd hieß Jody und ich durfte mir einen Cowboy Hut aussuchen. Das Westernoutfit war perfekt. Jetzt hieß es nur noch tapfer auf dem Pferd sitzen bleiben, denn ich saß noch nie zuvor auf einem Pferd. Ich war überrascht, dass es so gut geklappt hat und fühlte mich sehr schnell wohl auf dem Rücken von Jody.
Vor der 2-Stündigen Tour erklärte der Guide uns die wichtigsten Handgriffe und Befehle. Während der Reittour hat unser Guide uns viele Details über das Monument Valley erzählt und hat sich über Fragen zu seiner Heimat und über das Leben der Navajos sehr gefreut. Er hat versucht ein paar deutsche Wörter zu lernen und uns auch ein paar Wörter in seiner Sprache beizubringen. Dieser Reitausflug war das Highlight meiner ganzen USA Rundreise.

 

Welches Land hat dich am herzlichsten empfangen?
Hawaii, ich bin von Seattle aus mit Hawaiian Airlines nach Honolulu geflogen. Die Flugbegleiterinnen hatten Hawaii Blusen an sowie Blümchen im Haar und eine Blümchenkette um den Hals. Mit einem großen Lächeln wurden wir im Flugzeug empfangen. Am Airport von Honolulu tanzten 2 Tänzerinnen zu typischer Hawaii Musik. Urlaubsfeeling pur!

Wohin würdest du am liebsten auswandern und warum?
Ganz klar! In die USA!
Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Ich habe bereits ein Jahr in den Staaten gelebt, gearbeitet und mich einfach zu Hause gefühlt. In dieser Zeit konnte ich viele neue Freunde aus verschiedenen Ländern gewinnen, mit denen ich heute noch Kontakt habe. In diesem Land gibt es ständig etwas Neues zu entdecken, es wird nie langweilig. Die Menschen sind offen und jederzeit hilfsbereit. In den USA habe ich meine zweite Heimat gefunden.

geräumige Zelte auf dem Campingplatz im Yosemite Nationalpark

Camping im Yosemite Nationalpark

Was ist die außergewöhnlichste Unterkunft in der du übernachtet hast?
Das Zelt im Yosemite Nationalpark, auf dem Campingplatz Camp Curry. Es ist ein großes Zelt mit Platz für ca. 5 Personen und bietet einen guten Komfort. Die Innenausstattung enthält Betten mit Matratzen, Licht, Badetücher, Strom und einen Safe für Wertgegenstände. Das tollste an dieser Unterkunft ist, das man mittendrin im Park und in der Natur übernachtet. Ein Abenteuer Feeling! In den Sommermonaten ist es keine Seltenheit, dass die Temperaturen 30° C erreichen. Abends sowie nachts kann es ordentlich abkühlen. Hier sollte man ein warme Jogginghose sowie einen dicken Pulli mitnehmen, damit die Nacht kuschelig warm wird.
Auf dem Campingplatz selbst sind normale Toiletten und Duschen vorhanden. In der Nähe von der Rezeption, kann man sich im Restaurant mit ausgiebigem Frühstück für den Tag stärken. Das besondere für mich an dem Zelt war das übernachten in freier Wildnis und früh morgens vom Vogelgezwitscher und von den Sonnenstrahlen geweckt zu werden. Kann ein Tag noch schöner starten?

Welche 5 Dinge hast du immer auf deinen Reisen dabei?
Bequeme Schuhe gehören für mich zu jeder Rundreise dazu. Es gibt so viel zu erkunden und zu sehen, da sollten die Füße es so angenehm wie möglich haben und möglichst von Blasen verschont bleiben. Eine Kamera darf natürlich auch auf keinen Fall fehlen, so bleiben die besten Schnappschüsse noch lange erhalten. In Orten mit sehr vielen Menschen trage ich eine Bauchtasche. So habe ich meine Tasche immer gut im Blick und die Hände frei. Ein Bikini ist ein Muss. Auch bei den spannendsten Abenteuerreisen freut man sich, wenn man kurz in das kühle Nass abtauchen kann.
Bei langen Autofahrten packe ich gerne eine aktuelle CD mit allen meinen Lieblingsliedern ein, die gute Laune machen und das Autofahren verkürzen.


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