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Tierische Begegnungen in Neuseeland

von Mehr Muriel Küppers Reisespezialistin

9 November 2016

Wenn man an Neuseeland denkt, denkt man in erster Linie an die wunderschöne und abwechslungsreiche Natur. Auch unsere Reisespezialistin Muriel hatte das Glück das Land zu bereisen und diese wirklich atemberaubende Natur kennenzulernen. Neben der Natur gibt es aber auch viele Tiere zu sehen. Vor allem Robben gibt es in Neuseeland an den verschiedensten Stellen zu beobachten. Gerne möchte sie euch ein bisschen was über ihre eigenen Erfahrungen und tierischen Begegnungen erzählen.

Ich persönlich bin ein totaler Fan von Delfinen und daher war die Delfinbeobachtungstour in Akaroa ein absolutes Highlight für mich. Es ist wirklich ein ganz anderes Erlebnis die Tiere in freier Wildbahn im Wasser spielen und springen zu sehen, als einen Ausflug in den nächstgelegenen Zoo zu machen. Die Guides auf dem Boot kannten die Region um Akaroa gefühlt in und auswendig. Sie wussten genau, wo die Delfine sich vermehrt aufhalten und haben immer angehalten, wenn wir welche entdeckt haben. Oftmals sind die Delfine mit dem Boot mitgeschwommen und es war schon ziemlich cool zu sehen, wie sie aus dem Wasser gesprungen sind. Ein paar Schnappschüsse konnte ich auch machen und besonders gefreut hat mich, dass ich auch einen springenden Delfin auf ein Foto bekommen habe.

Springender Delfin vor Akaroa

Ein springender Delfin vor Akaroa

 

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Ein Hector Delfin direkt vor unserer Nase

Doch Delfine sollten nicht die einzigen Tiere sein, die wir auf unserer Seite zu sehen bekommen sollten. In Dunedin ging es aufregend weiter. Dort haben wir an einer Wildlife Tour entlang der Otago Peninsula teilgenommen. Dabei hatten wir die Chance Albatrosse, Robben, Seelöwen und auch Pinguine zu sehen. Während die Albatrosse „nur“ über uns geflogen sind, haben wir einen Seelöwen von ganz nah sehen können. Er lag einfach ganz entspannt mitten am Strand im Sand und hat sich nicht von uns verscheuchen lassen. Der Guide hat aber immer darauf geachtet, dass wir dem Tier nicht zu nahe kommen, damit es nicht gestört wird. Am selben Strand waren auch die Pinguine. Einer ist gerade aus dem Wasser gewatschelt als wir da waren. Die Robben haben wir von einer Aussichtplattform an einer Felsenküste beobachten können. Ich war total begeistert und konnte gar nicht aufhören Fotos zu machen (meine Mutter hat mich dafür schon ein bisschen ausgelacht, dass ich bei den Tieren nie aus dem Fotografieren herauskomme – aber ich fand die Robben einfach unglaublich süß). Die älteren Robben lagen ganz in Ruhe auf den Steinen und die kleinen Robbenbabys haben im Wasser gespielt.

Robbenmutter mit ihrem Baby

Robbenmutter entspannt mit ihrem Baby

 

Robben bei der Wildlife Tour in Neuseeland

Weitere Robben bei der Wildlife Tour

 

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Eine Seelöwe ruht sich am Strand von Dunedin in Neuseeland aus

Im Abel Tasman hatten wir ein weiteres Mal die Chance Robben in freier Wildbahn zu sehen. Diesmal bei Adele Island vor der Küste der Südinsel. In diesem Fall waren wir aber weder zu Fuß noch mit einem Boot unterwegs, sondern sind mit Kajaks auf dem Wasser gewesen. Zugegebenermaßen war dies natürlich anstrengender, aber dafür auch einmalig.

Robbe auf Adele Island vom Kajak aus

Von unserem Kajak aus haben wir eine Robbe auf Adele Island beobachtet

Die wohl kleinsten Tiere, die wir auf unserer Neuseelandreise entdeckt haben, waren Glühwürmchen. Diesen Tieren verdanken wir zwei magische Erlebnisse. Zunächst haben wir die Glühwürmchen Höhlen in Te Anau besucht. Mit einem Guide sind wir die Höhlenwege entlang gelaufen, während unter/neben uns ein Fluss sich den Weg aus der Höhle raus gebahnt hat. Nach dem kleinen Spaziergang sind wir in ein kleines Bötchen gestiegen und unser Guide wies uns an während der Fahrt komplett still zu sein. Es war einfach unbeschreiblich. Die ganzen Höhlenwände waren voller Lichter der Glühwürmchen. Es war wie ein Sternenhimmel. Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Diesen Ausflug kann ich auf jeden Fall nur empfehlen! Wenn man aber lieber sparen möchte, denn immerhin ist Neuseeland kein günstiges Pflaster, kann man auch in Hokitika die „Glowworm Dell“ besuchen. Tagsüber ist es ein ganz normaler kleiner Weg durch den Wald, doch nachts erleuchten die Bäume überall. Es ist wunderschön den Weg entlang zu laufen im kompletten Dunkeln mit den ganzen Lichtern um einen herum.

An all die Ausflüge, denke ich liebend gerne zurück. Neuseeland ist einfach eine Reise wert und überrascht einen immer wieder. Sei es mit der faszinierenden Natur oder auch mit den Tieren!

Wenn auch Sie die tollen Tiere von Neuseeland beobachten möchten, dann schauen Sie sich doch unsere Bausteine „Die Tierwelt der Otago-Halbinsel“ oder „Entspannte Tage in Akaroa“ an und bauen diese mit in Ihre Rundreise mit ein.


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