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The USA

28 März 2013

Unbelievable active, Spectacular diverse and Amazing friendly!!

Arches Nationalpark

Kathrin im Arches Nationalpark

Während ihrer letzten USA Reise ist Kathrin den Mythen auf den Grund gegangen. Dreht sich wirklich alles nur um Fast Food, Dollar und Hollywood oder steckt mehr hinter dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten?

Jeder kennt Sie glaube ich nur zu gut, die typischen Länderklischees: Reisen wir nach Frankreich finden wir uns in einem Berg von Käse wieder und philosophieren mit Jean, Jacques oder Hugo in nasaler Erkältungsstimme über die besten Weinsorten. In England sitzen wir dann mit einem rothaarigen, sommersprossigen Fan im Manchester City Trikot an der Bar und in Italien lädt uns plötzlich Mamma Mia in Ihrer Finca zu einem Teller Spaghetti Napoli ein.

Baseball in den USA

Zu Besuch beim Baseball Training

Klar, dass man auch von dem Land hinter dem Teich eine bereits sehr genaue Vorstellung hat, was einen erwartet. Den Big Mac Geruch in der Nase, einen riesen Cola-Becher in der Hand, Dollarscheine in der Hemdtasche fährt man mit einem übergroßem Auto über breite Highways und es fliegen einem die unterschiedlichsten Bilder und Eindrücke entgegen: Häuser beflaggt mit Stars und Stripes, Footballstadien mit trainierenden Collegemannschaften und Cheerleadern, Megastores, Hollywoodstars und welche, die es mal werden möchten mit Zahnpasta-Lächeln und chirurgisch perfekt geformten Nasen. Bequeme Menschen auf dem Weg zum nächsten Fastfood-Imbiss und rappende Vorstadtgangster auf den Gehwegen der Bronx.

Doch stimmen diese imaginären Bilder auch mit der Realität überein? Um das zu überprüfen habe ich mir gedacht „Yes you can“ und mich in den Flieger gesetzt, um das Land der unbegrenzten Möglichkeiten selber zu entdecken! Denn in Frankreich habe ich damals zwar schon einen Jean getroffen, allerdings mochte der überhaupt keinen Käse und trank auch lieber Bier statt Wein. Also auf nach Amerika und mal sehen, wie das Land und die Leute in Wirklichkeit sind!

Aussicht über Manhatten

Ausblick vom Rockefeller Center auf Manhatten

Und ich kann Ihnen sagen, dass ich auf meinen Reisen, ob in der Megametropole New York an der Ostküste, im Sunshine State Florida oder durch den Südwesten der USA, eine wahnsinnig vielfältiges Land kennenlernen durfte und mich die Begeisterungsfähigkeit seiner Einwohner einfach angesteckt hat. Steht man hoch auf dem Rockefeller Center und genießt einen atemberaubenden Sonnenuntergang über Manhattan, sitzt man in Miami am Ocean Drive und wippt mit dem Fuß zu den lateinamerikanischen Rhythmen oder reitet man durch die Canyons des Wilden Westens, egal wo man ist, hört man um sich herum Staunen: „Unbelievable, awesome, fantastic, amazing, spectacular…!“ Und das ist ausnahmsweise mal nicht übertrieben!

Klar habe auch ich einen riesen Burger gegessen, bin mit einem Jeep über den Highway gecruist und habe eine Footballmannschaft angefeuert. Also waren meine Vorstellungen von Amerika gar nicht so falsch. Allerdings was bestimmt viele nicht wissen und mir vorher auch überhaupt nicht bekannt war, ist wie lebhaft, abwechslungsreich und hilfsbereit dieses Land ist.

Der Grand Canyon

Am Rande des Grand Canyons

Da wird man im Yosemite National Park auf dem Weg zum Gipfel noch vom rüstigen Rentner Ehepaar aus New Jersey eingeholt. Die Pazifikküste besteht aus einem Meer bunter Drachen der Kitesurfer und New York schläft sowieso nie. Da kann man den Leuten auch leicht verzeihen, wenn Sie mal nicht wissen, wo sich genau unsere kleine Heimat befindet, wenn es in dem eigenen Land selber so viel zu entdecken gibt. Und daher heißen Sie auch die Besucher immer herzlich willkommen und helfen einem bei jeder Kleinigkeit sofort gerne weiter. So steigt auch der etwas stur guckende Rocker auf der Route 66 von seiner Harley und erklärt uns plötzlich mit einem Lächeln im Gesicht den weiteren Weg zum Grand Canyon und schwärmt von den Sehenswürdigkeiten, die wir auf keinen Fall verpassen dürfen. Und die Ranger im Zion National Park erzählen uns auch am Abend, nachdem Sie bereits den ganzen Tag von Besuchern mit Fragen bombardiert wurden, immer noch mit Begeisterung, wo wir den tollsten Hikingtrail und Aussichtspunkt finden.

Daher bleibt am Ende nur ein Fazit und die Erkenntnis: Die United States of America ist nicht nur ein Land der Superlativen und Verrücktheiten in unserem Kopf, sondern besticht in Wirklichkeit vor allem durch seine unvorstellbare Vielseitigkeit, Aktivität und Gastfreundlichkeit.


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