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Auf Safari in der Serengenti – Tansanias Schatztruhe

16 April 2018

Eine Safari in der berühmten Serengeti von Tansania. Dies ist ein Traum vieler und unsere Kunden Andrea und Julian Foronda haben ihn sich mit uns im Februar 2018 erfüllt. In ihrem Blogbeitrag erzählen sie über ihre Erlebnisse und Begegnungen mit den Massai und den wilden Tieren und bringen mit den fantastischen Bildern ein Stück Afrika mit nach Hause.

Angekommen bei 30°C, ziemliche Umstellung von der Kälte in Deutschland… Vor dem Beginn der Safari entspannen wir am Pool. Mal schauen, ob wir vom View Point morgen früh den Kilimandscharo sehen können. Aus dem Flugzeug konnten wir bereits die Spitze erhaschen.

Highlight des ersten Safaritages im Tarangire Nationalpark. Ein Löwenpaar in den Flitterwochen. Wir konnten einen Quickie von höchstens 20 Sekunden direkt vor unserem Auto beobachten und filmen. Danach lagen die beiden wieder erschöpft herum. Eine große Elefantengruppe inklusive Jungen begab sich in unsere Nähe. Auf dem Weg fotografierten wir Massai-Jungen, die in der Initiierungsphase waren. Sie bekamen von uns jeder einen Dollar, da sie in dieser Zeit ohne Familie unterwegs sind und nicht mehr jagen dürfen, jagen sie nun am Straßenrand nach Dollar… Alles sehr beeindruckend… Darauf ein Konyagi am Abend, in der nächsten wunderschön angelegten Lodge in Karatu.

Massai Jungen

Drei Massai Jungen auf unserem Weg

 

Tag 1 und 2 der Safari sind bereits um und waren sehr imposant. Das Löwenpärchen von gestern konnte heute im Lake Manyara Park nicht getoppt werden. Dafür erlebten wir aber Elefanten, die ganz nah am Auto vorbeigezogen sind, einen Löwen im Baum (schwierig zu erkennen und zu fotografieren), springende Impalas und viele verschiedene Affenarten, wie z.B. die Blue Ball Monkeys. Nicht zu vergessen, die wunderschöne Landschaft, der Hot Spring mit den Flamingos, der Hippo Point und die scheuen Dikdiks (Zwergantilopen, die nur etwas größer als Hasen sind und ihrem Partner ein Leben lang treu bleiben).

An Tag 3 durchquerten wir den Ngorongoro Krater. Dort leben alle Big Five (Löwe, Büffel, Nashorn, Elefant und Leopard). Vier von ihnen sahen wir sogar von einem Standort aus. Uns fehlte nur noch der Leopard. Die Landschaft ist beeindruckend: Saftige Wiesen wechseln sich ab mit Steppe und kleinen Wäldchen. Die Gnus und Zebras haben viele Junge und wir beobachten wieder Löwen bei der Paarung. Beeindruckend sind auch die sehr seltenen Black Rhinos, von denen wir drei sehen konnten, eines sogar mit Nachwuchs.
„You are very lucky guys, the nature loves you“, wie unser genialer Guide Aggrey immer wieder betont.

 

Zebraherde am Wasserloch

Eine Zebraherde am Wasserloch

Eines der Highlights der Safari waren definitiv die Raubkatzen. Wir haben an einem Tag fünf Geparden, sieben Leoparden und zwölf Löwen erspähen können.
Ansonsten haben wir riesige Gnu Herden, Strauße, Giraffen, Elefanten, Nilpferde, Impalas, Zebras und einen Löffelfuchs (Bat eared fox) im Bau beobachtet. Es war einfach Wahnsinn alle Wildtiere so nah zu erleben.

 

Gepard im Gras

Ein Gepard auf der Lauer

Massai-Dörfer und der Lake Natron

Auch die Unterkunft in den Zelten mit eigenem Bad war sehr angenehm. Nachts hört man den Wind heulen und man erahnt einige Tiergeräusche. Geweckt wird man durch lautes Vogelgezwitscher. Zum Duschen wird vorgeheiztes Wasser in die Kanister gefüllt. Vierzig Liter pro Person sind mehr als ausreichend. Es ist erstaunlich, dass man mitten in der Wildnis abends ein Drei-Gänge-Menü serviert bekommt, dem es an nichts fehlte. Danach gab es Buschkino (Lagerfeuer), ein leckeres Serengeti Bier und einen gigantischen Sternenhimmel zu beobachten.

Am nächsten Tag ging es weiter zum Lake Natron. Wir haben wieder in einem Zelt Camp mitten in der Wildnis übernachtet. Auf dem Weg besuchten wir ein Massai-Dorf. Ein interessantes Volk. Sie öffnen sich zum Teil der Moderne. So betreiben einige Agrikultur und nicht mehr nur Viehzucht. Strom wird mit Solarenergie gewonnen, um die Mobiltelefone aufzuladen.

Die Landschaft am Lake Natron ist der Wahnsinn. Ein riesiger Flamingoschwarm ist am Salzsee zuhause. Wir liefen mit einem Massai durch den Busch dorthin. Frauen haben dort bereits für uns einen Markt aufgebaut. Ein weiteres Highlight war die Wanderung zum Wasserfall, in dem wir auch baden konnten. Zum Abschluss der Safari genossen wir den Sonnenuntergang auf einem Berg mit Blick auf den aktiven Vulkan Ol Doinyo Lengai, Berg der Götter in der Sprache der Massai. Den Pavianen auf dem Nachbarhügel schien dieser auch gut zu gefallen.

 

Letzter Abend Safari

Letzter Abend der Safari in Tansania

Von der Serengeti an den Traumstrand

Nach der Safari flogen wir zum Relaxen nach Sansibar. Der Flug dorthin war etwas abenteuerlich, ein kleiner Flieger mit nur 12 Sitzplätzen. Wir saßen direkt hinter den Piloten mit voller Sicht auf den Anflug.

Unser Hotel in Stone Town ist ein altes Gebäude, welches im Jahr 1834 als amerikanisches Konsulat genutzt wurde. Unser Zimmer hatte direkten Blick auf den kleinen Strandabschnitt mit Meer, an dem viele Einheimische vorbei schlenderten. Sightseeing, diesmal ohne Guide… Wir schauten uns alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß an. Die Stadt hat sehr schöne Häuser, leider ist alles sehr verfallen, trotz UNESCO Weltkulturerbe.
Sansibar ist zu 80% muslimisch, da es in der Vergangenheit von Sultanen regiert wurde. Viele Frauen sind daher verschleiert. Ich passte mich an und bedeckte auch Knie und Schultern.
Auf dem Weg zu unserer Strandunterkunft besuchten wir noch eine Gewürzfarm und den Jozani Forest mit den endemischen Red Colobus Monkeys und den Blue Face Monkeys.

Blue Face Monkeys in den Bäumen

Blue Face Monkeys verstecken sich in den Bäumen

Im  wunderschönen Spice Island Resort an der Südostküste von Sansibar wurde dann nur noch entspannt. Die Hälfte des Tages war das Meer zwar weg, dies nutzten wir aber für eine Strandwanderung. An einem Tag tauchten wir am Sew Inn und in der Jambiani Lagoon. Es gab viele verschiedene Fische zu sehen, aber man erkannte leider auch, dass die Korallen langsam ausbleichen.

Steg am Meer

Der letzte Tag am Meer

Andrea und Julian Foronda

Lust auf Safari und Sansibar? Dann schauen Sie sich gerne unsere Reisebausteine und Rundreisen an!


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