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Meine erste Reise durch Südafrika – dem Land der Safaris

von Mehr Saskia Dickmann Reisespezialistin

31 Mai 2015

Die Vorfreude war bei unserer Reisespezialistin Saskia schon seit Wochen kaum noch auszuhalten. Im April war es dann endlich soweit und es hieß „Welcome to South Africa!“

 

weite Ebende auf dem Weg nach Hazyview

Ausblick auf dem Weg nach Hazyview

 

Direkt zu Beginn unserer Reise erwartet uns eines der größten Highlights – Tierbeobachtungen im und um den Krüger Nationalpark. Nach unserer Ankunft am Flughafen in Johannesburg machten wir uns auf den Weg in Richtung Krüger Nationalpark. Nach ca. 400km voller landschaftlicher Vielfalt und beeindruckenden Panoramaaussichten haben wir unsere erste Unterkunft in Hazyview erreicht. Übernachtet haben wir in einem typisch afrikanischem Rondavel mit Strohdach.

typisch afrikanischem Rondavel mit Strohdach

Typisch afrikanischem Rondavel mit Strohdach

Im Camp angekommen werden wir von unserem Guide Ronny herzlich begrüßt und herumgeführt. Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, bekamen wir noch eine kurze Einweisung von Ronny und die Information, dass die erste Safari, ein Gamewalk, morgen früh um 06:00 Uhr startet.

Guide auf Walking Safari in Hazyview

Unser Guide Ronny bei der Gamewalk Safari

Als am nächsten Morgen um 05:30 Uhr unser Wecker klingelt, war mein erster Gedanke „Ich und Safari – das passt so gar nicht zusammen!“. Nach einer schnellen Dusche, einem kleinen Snack und einem extrastarken Kaffee sah die Welt schon wieder anders aus. Wir versammelten uns mit vier weiteren safari-hungrigen Gästen an der Rezeption unserer Unterkunft. Kurze Zeit später stieß auch unser Guide Ronny dazu und die Wanderung konnte beginnen.

Giraffen in der Ferne mit Reisender mit Fernglas im Vordergrund

Giraffen – wirklich faszinierende Tiere

Wir bekamen eine kurze Einführung, wie uns in bestimmten Situationen zu verhalten haben und dann ging es auf in den Busch. Es war wie im Film – bereits nach den ersten Metern begegneten uns mehrere Giraffen, Zebras kreuzten unseren Weg und die Antilopen sprangen wild durch die Büsche. Niemals hätte ich gedacht, dass Giraffen in Wirklichkeit so groß sind, doch das merkt man wahrscheinlich erst, wenn man den Tieren in der freien Wildbahn gegenüber steht.

Giraffen in freier Wildbahn

Giraffen in freier Wildbahn

Während unserer Wanderung erzählte unser Guide Ronny uns sehr viel über die Pflanzen und Tiere im Busch. Wussten Sie zum Beispiel, dass ein Elefant weit über 50kg der bekannten Marula-Frucht zu sich nehmen muss, um betrunken zu werden? Bei kleineren Affen reichen schon bis zu fünf Kilo aus.
Da in unserem Reservat keine gefährlichen Tiere wie Löwen, Leoparden oder Nashörner lebten waren wir etwas entspannter und konnten uns relativ frei im Busch bewegen. Wichtig war nur, dass wir stets in einer Reihe liefen, da andere Tiere wie zum Beispiel Büffel oder Antilopen uns sonst als Einzelgänger angesehen hätten und die Gefahr vor einem Angriff so enorm gestiegen wäre. Wieder etwas dazu gelernt! Man merkte wirklich, dass unser Guide begeistert bei der Sache ist und bereits seit Jahren regelmäßig im Busch unterwegs ist.

Zebras beim Gamedrive

Neugierige Zebras beim Gamedrive

Nach circa zwei Stunden traten wir den Rückweg zum Camp an um dort gemeinsam zu Mittag zu essen. Nach einer typisch afrikanischen Mahlzeit wartete auch schon das nächste Safariabenteuer auf uns – ein Gamedrive in einem offenen Jeep. Anstatt zu Fuß ging es diesmal in einem offenen Geländewagen auf die Suche nach den Big-Five! Zunächst sahen wir wieder die „üblichen Verdächtigen“ wie Giraffen, Zebras und Antilopen. Als es dann aber langsam anfing zu dämmern, kamen auch andere Tiere zum Vorschein. Ein Highlight war es zum Beispiel, drei Nashörnern beim Fressen zuzuschauen. Mein absoluter Höhepunkt war allerdings die Beobachtung eines Leoparden während seines Streifzugs durch den Busch. Einem so wilden Tier so nah zu sein war schon etwas ganz Besonderes.

Leopard im dunkeln bei einer Safari

So nah an einem Leoparden: Gänsehaut!

Am nächsten Morgen war es an der Zeit das Camp zu verlassen. Nächstes Ziel, nächstes Highlight. Es ging in den Krüger Nationalpark. Ein Naturschutzgebiet so groß wie Rheinlandpfalz. „Wie soll man denn dort Tiere finden?“ dachte ich mir bevor wir in den Park gefahren sind. Nur wenige Meter hinter dem Eingangstor wurde meine Frage beantwortet. Riesige Herden von Zebras und Antilopen kreuzten unseren Weg und sprangen durch das weitläufige Grasland. An den Wasserlöchern versammelten sich Nilpferde und in den Baumzipfeln tobten Affen.

Kleiner Affe im Krüger Nationalpark

Kleiner Affe im Krüger Nationalpark

Kurz bevor wir unser Camp im Krüger Nationalpark erreichten, haben wir schon eine Menge wilder Tiere gesehen und auch von den Big-Five fehlten uns nur noch der Löwe und der Elefant. Wie auf Kommando taucht plötzlich eine kleine Elefantenherde am Straßenrand auf! Nun war es fast geschafft, es waren nur noch wenige Kilometer bis zu unserer Unterkunft und es gab nur noch ein Tier, das wir unbedingt noch sehen wollten. Wahnsinn!

Elefanten im Krüger Nationalpark

Bis jetzt hatten wir fast alle der Big Five gesehen!

Etwa zehn Minuten nachdem wir die Elefanten gesehen haben geschah es! Zwei Löwinnen kreuzten auf der Suche nach Essen unseren Weg und stellten sich neben unser Auto. Den Motor stellte ich natürlich sofort aus und wir beobachteten diese eleganten Tiere. Nach einem kurzen prüfenden Blick liefen die beiden Raubkatzen weiter, auf der Suche nach etwas Essbarem.

Löwinnen auf der Straße im Krüger Nationalpark

Endlich sahen wir auch Löwen!

Das Tor unseres Restcamps erreichten wir schon kurze Zeit später. Wir besorgten uns eine Kleinigkeit zu Essen und Trinken im Parkshop und ließen die letzten Tage bei einem leckeren Sundowner Revue passieren.

Offener Jeep auf Gamedrive Safari

Mit dem offenen Jeep zur Gamedrive Safari

Da dies meine erste Safari überhaupt war, kann ich sagen, dass sich der Besuch eines Safarigebiets auf jeden Fall lohnt. Sowohl die Pirschfahrten, als auch die Wanderungen durch den Busch sind sehr aufregend und es ist vor Allem sehr spannend all den Tieren, die man sonst nur aus Dokumentationen oder Zoos kennt, so nah zu kommen. Gerade die Mischung aus geführter Safari und Safari auf eigene Faust machen den Aufenthalt sehr abwechslungsreich und diesen Reisebaustein auf jeden Fall zu einem absoluten Highlight.

Reisender mit Fernglas mit Ausblick auf Giraffen

Ausblick aus dem Auto auf Giraffen

 

Reisender mit Fernglas und Ausblick auf die weite Savanne Südafrikas

Ausblick auf die Weite Südafrikas

 


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