Südafrika Reisebericht – Kundin Nora berichtet von ihren Highlights

10 August 2017

Unsere Kundin Nora erzählt in diesem Südafrika Reisebericht von den Highlights ihrer Reise:

Nachdem meine Freude am Reisen vor ein paar Jahren in Namibia geweckt wurde, stand für mich fest, dass ich eines Tages mal ins Nachbarland Südafrika reisen möchte. Im Juni war es dann endlich so weit und ich machte mich mit meiner Mutter – die damals ebenfalls in Namibia total vom Afrika-Reisefieber gepackt wurde – und meinem Freund auf den Weg nach Südafrika. Da wir leider nicht genug Zeit hatten, um über die Garden Route zu fahren, haben wir uns dazu entschieden, den Norden Südafrikas mit dem Mietwagen zu bereisen und danach nach Kapstadt zu fliegen und dort noch ein paar Tage zu verbringen.

Die Reiseroute in Südafrika

Südafrika Reisebericht

DDie schönste Zeit unserer Reise haben wir in einem kleinen Nationalpark verbracht, der an den weltbekannten Krüger-Nationalpark angrenzt. Ich war so gespannt auf die vielen verschiedenen Tiere und wurde nicht enttäuscht! Schon auf dem Weg zu unserem Camp haben wir einige Nashörner und sogar einen Gepard gesehen und waren dementsprechend neugierig, was uns noch alles erwarten sollte. Wir haben in einem sehr kleinen Camp übernachtet, das nicht umzäunt war. Da wir ja schon durch die Anreise wussten, dass es im Nationalpark alle möglichen Tiere gibt, verursachte der fehlende Zaun am Anfang ein etwas komisches Gefühl. Aber die Ranger haben uns beruhigt und ab Einbruch der Dunkelheit wurden wir immer zu unserem Zelt begleitet, das dann bereits von Öllampen beleuchtet war. Vor lauter Busch-Romantik habe ich das etwas komisches Gefühl direkt wieder vergessen, bis ich in der Nacht einen Büffel um unser Zelt laufen oder eine Hyäne habe kichern hören. So nah habe ich mich dem Busch noch nie gefühlt!
In den nächsten Tagen hieß es früh aufstehen und zu Fuß (!) den Busch erkunden. Dabei war ich ganz froh, dass wir „nur“ Giraffen und andere harmlose Tiere gesehen haben. Danach gab es ein fantastisches Frühstück und Nachtmittags ging es mit dem Jeep nochmal in den Busch. Dabei haben wir dann natürlich viel weitere Strecken zurückgelegt und auch Tiere gesehen, denen ich zu Fuß nicht sooo gerne begegnet wäre, wie zum Beispiel ein Rudel Löwen. Erst sahen wir nur zwei Löwen, die sich gerade ein Zebra teilten. Mit der Zeit kamen immer mehr Löwen dazu und letztendlich standen wir wenige Meter von einem Rudel von neun Löwen entfernt. Sie waren so nah, dass wir sie sogar schmatzen hören konnten!

Nach ein paar Tagen hieß es für uns Abschied nehmen. Wir fuhren in den riesigen Krüger-Nationalpark. Wir waren dort in dem Teil, der für sein großes Elefantenvorkommen bekannt ist. Nachdem wir vor einigen Jahren in Namibia keine Elefanten gesehen hatten, war ich besonders gespannt, ob ich nun mehr Glück haben sollte und ich wurde nicht enttäuscht! Wir sahen nicht nur einen oder zwei Elefanten, sondern so viele, dass wir sie irgendwann nicht mehr zählen konnten. Besonders schön war der Moment, als wir eine Elefantenmutter mit ihrem Baby erblickten.

Nach ein paar wunderbaren Tagen in der Wildnis Südafrikas sind wir dann wieder ins Flugzeug gestiegen und nach Kapstadt geflogen. Ehrlich gesagt, hatte ich gar keine großen Erwartungen an Kapstadt und wurde – vielleicht auch deshalb – sehr positiv überrascht. Vor allem weil Kapstadt so vielfältig ist! Insgeheim hoffte ich, dass wir mit ein bisschen Glück die Ankunft der Wale bei Kapstadt erleben würden.

Da wir gerne Essen und Trinken war eine Weinverkostung um Kapstadt herum natürlich Pflicht. Wir wurden morgens um 9 Uhr am Hotel abgeholt und haben dann insgesamt fünf verschiedene Weingüter besucht. Von sehr klein und urig bis hin zu hoch technologisiert und professionell war alles dabei. Es gab zu den Weinen passende Snacks wie zum Beispiel Käse, Wurst oder Schokolade und zum Mittag essen ein Barbecue. Die Weingüter, die Wiesen und Weinberge drumherum waren so akurat und perfekt gepflegt, dass wir uns vorkamen wie in einem Bilderbuch.

Ein weiteres Highlight in Kapstadt war der obligatorische Ausflug zum Kap der Guten Hoffnung. Während eines Tagesausflugs dorthin gibt es viele Aussichtspunkte, an denen es sich absolut lohnt anzuhalten. Besonders gut haben mir die Pinguine am Boulders Beach gefallen. Dort führt ein Steg durch die Dünen zum Strand. Ich war wirklich überrascht, wie nah wir den Pinguinen gekommen sind. Ich hätte dort den ganzen Tag bleiben und die Pinguine beim Schwimmen, Spielen und Schlafen beobachten können.

Auf der Liste der Sehenswürdigkeiten in um und Kapstadt steht der Tafelberg mit seiner berühmten “Tischdecke” aus Wolken ganz oben. Am Tag vor unserer Abreise sind wir zu Fuß auf den Tafelberg, weil die Seilbahn wegen des starken Windes geschlossen hatte. Als wir losgelaufen sind, waren es angenehme 25 Grad und die Sonne schien. Der Aufstieg war wirklich toll, je höher wir kamen, desto besser wurde unser Blick auf Kapstadt und das Meer. Die Aussicht vom Gipfel des Tafelbergs ist wirklich großartig und wenn man in Kapstadt ist, sollte man sich diesen auf keinen Fall entgehen lassen. Nach vielleicht 30 Minuten auf dem Gipfel zog die berühmte Tischdecke über dem Tafelberg auf. Es wurde schlagartig kälter und die Blickweite beschränkte sich auf nur noch wenige Meter.

Auch wenn die Zeit in Südafrika – wie eigentlich immer – viel zu kurz war, haben wir eine wunderbare Reise… Wir möchten auf jeden Fall wiederkommen. Allein schon deshalb, weil wir ein weiteres Highlight ganz knapp verpasst haben. Die ersten Wale wurden in einen Tag nach unserer Abreise bei Kapstadt gesichtet…

Wenn Ihr Interesse an einer Reise nach Südafrika geweckt wurde, schauen Sie sich gerne unsere Reisebausteine und Rundreisen an. 


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