Sehenswürdigkeiten in Peru

14 August 2019

Unsere Kundin Isabella Heines berichtet in ihrem Blogbeitrag von ihren unvergesslichen Ausflügen und Entdeckungen in Peru. Während ihrer zweiwöchigen Reise hat sie vieles gesehen und inspriert mit ihren Fotos der einzigartigen Flora und Fauna Perus.

Stadt der Wolkenmenschen – im Regenbogenwunderland der Alpakas

Wer mich fragt, was mein Highlight auf meiner Reise durch Peru war, dem bin ich gewillt zu antworten „Der Höhepunkt war die Reise“, frei nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“. Peru mit seinen bunten Anden, teilweise aktiven Vulkanen, Salzseen, nicht zu vergessen Machu Picchu, Rainbow Mountains und der Regenwald mit seiner artenreichen Fauna.

Machu Picchu war tatsächlich mein emotionaler Höhepunkt, mit einem Mal all meiner Worte beraubt, voller Dankbarkeit hier nun selbst zu stehen. In der Stadt der Wolkenmenschen, in meiner Jugend durch einer TV-Doku völlig fasziniert, aber fern jeglichen Gedankens, das jemals mit eigenen Augen sehen zu können. Und dann stand ich da und war plötzlich selbst Zeuge dieser Intelligenz der damaligen Menschen und deren Sinn für die Schönheit der Natur. Gekrönt wurde dieser Tag auch noch mit schönstem Sonnenschein, der im morgendlichen Sonnenaufgang die Gipfel der Berge berührte und nach und nach die Szenerie in seinem vollen Glanz erscheinen ließ.

Bausteine für Machu Picchu »

Peru-Machu-Picho-Morgensonne

Peru-Machu-Picchu

 

Für mich waren aber auch die Rainbow Mountains ein Must-See. Im Vorfeld bereits völlig fasziniert durch die zahlreichen Bilder, die im Internet kursieren, wollte ich diese unbedingt auch mit eigenen Augen sehen. Bilder sagen mehr als tausend Worte.

Peru-Rainbow-Mountains

 

Was sich aber auch definitiv gelohnt hat, ist der Abstecher zu Valle Rojo, ein Aussichtspunkt fern der Touristenmassen. „Erlebe“ kooperiert hier mit einem exzellenten Tourenanbieter, denn vor Ort hört man dann doch von sehr vielen schwarzen Schafen, z.B., dass Touren angeboten werden, wo der Guide einen nicht begleitet oder die Touren zeitlich begrenzt sind, etc. Insbesondere das Thema Zeit ist in diesen Höhen ein unnötiger, wenn nicht gar gesundheitsgefährdender Aspekt, denn ein jeder geht mit der Höhe anders um. Wir konnten bspw. wirklich nur im Schneckentempo hinaufgehen. Anders war das für unsere Gruppe nicht zu bewältigen und der Guide hat in keinem Moment gestresst. Für den Notfall war er auch mit Sauerstoff und einem Erste-Hilfe-Kit ausgestattet. Unabdingbar! Denn ich sah einige Menschen, die auf einer Liege hinabtransportiert werden mussten oder schlicht erschöpft einfach umfielen, sodass unmittelbare Hilfe notwendig war.

Peru-Valle-Rojo

Peru-Valle-Rojo

 

Was aber auch niemals vergessen werden darf und vielleicht auch als Warnsignal verstanden werden darf, ist die Tatsache, was den Rainbow Mountain (im peruanischen Vinikunka) erst so beliebt gemacht hat: Nämlich der Klimawandel. Er trägt die Verantwortung dafür, dass vor 4-10 Jahren (hier unterscheiden sich die peruanischen Erzählungen) der Schnee von den Bergen schlussendlich gänzlich schmolz und die farbenfrohen Schichten erst freigelegt hat. Davor war niemandem bekannt, was für ein Schatz sich unter der Schneedecke verbirgt.

Abschließend hat mich der Regenwald in seiner Größe, Artenvielfalt und dem GRÜN sehr fasziniert, vor allem aber, als wir uns morgens mit einem Boot in Richtung Tambopata Nationalpark aufgemacht haben. Den Brüllaffen zuzuhören, deren Schreie über eine Entfernung bis 5km noch zu hören sind – Gänsehaut pur. Von den anderen Tieren, die ich dort zu Gesicht bekam, mal ganz abgesehen.

Peru-Dschungel-Boot-See

Peru-Dschungel-See-Tambopata-Nationalpark

Peru-Schildkröten-Tambopata-Nationalpark

 

Alles in allem eine faszinierende Reise, nicht anders in Worte zu fassen als ein ‚Schatz der Natur‘.

Rundreisen in Peru »

 


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