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Zu Gast bei Don Rodolfo in Costa Rica

von Mehr Alina Strake Reisespezialistin

12 Dezember 2015

Bereits als die Planung für die Reise von Reisespezialistin Alina durch Costa Rica in Deutschland begann, war für sie klar, dass sie neben den Regenwäldern, Vulkanen und Stränden dieses vielfältigen Landes auch das Leben der Einheimischen, der Ticos, näher kennenlernen möchte. Also hat Sie sich für einen Besuch bei Don Rudolfo entschieden!

 

Schon auf meinen früheren Reisen durch Costa Rica habe ich viele herzliche und hilfsbereite Ticos treffen dürfen. Für diese Reise hatte ich mir vorgenommen, auch einmal das typische Landleben Costa Ricas kennenzulernen und so entschloss ich mich, den Bauern Don Rodolfo und seine Familie auf der Finca Sura in Sarapiqui zu besuchen.

Puerto Viejo de Sarapiqui liegt an den Ufern des Flusses Rio Sarapiqui. In der Kolonialzeit war dieser Ort eine wichtige Hafenstadt. Die Boote fuhren damals den Rio Sarapiqui hinunter in Richtung Norden. Hier erreichten sie den Rio San Juan, den Grenzfluss zwischen Costa Rica und Nicaragua, und konnten über diesen letztendlich bis zum karibischen Meer fahren. Die Bedeutung einer Hafenstadt hat Sarapiqui mit dem Durchbruch von Zügen und dem zunehmenden Lastverkehr auf den Straßen verloren. Der Rio Sarapiqui bietet heute vor allem Adrenalin-Suchenden rasante Raftingtouren auf seinen Stromschnellen.

 

rafting sarapiqui

Raften auf dem Rio Sarapiqui ist ein frisch-feuchtes Vergnügen

 

Ananas-Felder, so weit das Auge reicht

Die Region rund um den Fluss ist geprägt von Landwirtschaft. Das tropische Klima bietet den Bewohnern bereits seit Jahrzehnten die optimalen Bedingungen um Zitrusfrüchte, Bananen und Zuckerrohr anzubauen. Besonders bekannt ist diese Region jedoch für seine endlos scheinenden Ananas-Felder.

Als ich meinen Freunden und meiner Familie vorab von meinen Reiseplänen erzählte, waren sich viele gar nicht so sicher, wie eine Ananas überhaupt wächst. Natürlich versprach ich allen nach meiner Reise von meinen Erlebnissen in Sarapiqui zu berichten. Costa Rica sollte eigentlich die beste Möglichkeit bieten alles über diese exotischen Früchte zu lernen, schließlich kommen rund 70 (!) Prozent der importierten Ware in deutschen Supermärkten aus Costa Rica. Und vielleicht ist es ja sogar möglich eine eigene Ananas in Deutschland anzubauen?!

Die Finca Sura von Rodolfos Familie liegt etwas außerhalb von Sarapiqui. Da die Fahrt uns durch endlose Feldwege zwischen den Ananasfeldern führen sollte, haben wir mit Don Rodolfo einen Treffpunkt am Rand von Sarapiqui ausgemacht. Für einen Tico unerwartet pünktlich, empfängt uns der Farmer mit einem breiten Lächeln an unserem Treffpunkt am Ufer des Rio Sarapiqui. Mit unserem eigenen Mietwagen folgen wir ihm durch sich endlos hinziehende Ananasfelder. Später wird er uns erklären, dass die meisten der Felder großen internationalen Konzernen gehören, die die Früchte in die ganze Welt exportieren.

Wir verlassen die Feldwege und fahren durch den Eingang der Finca. Hinter dem großen Tor fühlen wir uns wie in einem großen tropischen Garten. Überall sehen wir Palmenpflanzen in verschiedenen Größen und Farben. Wir erblicken Orchideen, kleine Seen und Teiche. Don Rodolfo führt uns zu einem Haus mit offenen Wänden und lacht „ Das ist euer Restaurant und Wohnzimmer, während ihr bei uns zu Besuch seid. Bitte setzt euch, meine Frau Doña Rosa hat euch bereits einen frischen Ananassaft gemacht. Ihr seid bestimmt durstig, oder?“ Der Farmer hat Recht, wir haben uns wirklich ein Getränk verdient und sind bereits gespannt, wie so ein frischer Ananassaft direkt vom Feld schmeckt. Von unserem Platz aus können wir in den Garten der Familie schauen und hören in der Ferne die Schreie der Brüllaffen.

 

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Der tropisch-bunte Garten der Finca

 

Don Rodolfo zeigt uns seine Farm

Wir kommen ins Gespräch mit Don Rodolfo und haben natürlich allerlei Fragen. Nebenbei bereitet Doña Rosa in der offenen Küche selbst gemachte Empanadas für uns vor. Das Gebäck wird mit süßen und herzhaften Dingen gefüllt und in der Pfanne frisch für uns gebacken. Der Farmer erzählt, dass er seine Frau vor nun bereits 40 Jahren in einem kleinen Lokal in San Carlos kennenlernte. Er kam fast täglich in dieses kleine Lokal, angeblich auf ein Feierabendbier, aber in Wirklichkeit war er fasziniert von der freundlichen Bedienung, der damals 17-jährigen Rosa. Nach einiger Zeit fasste Rosa Vertrauen in Rodolfo und bat ihn ab und zu auf das Lokal aufzupassen, wenn Sie für Besorgungen in die Stadt musste. Mittlerweile kennen sich die beiden über 40 Jahre und haben inzwischen 7 Kinder und bereits 18 Enkelkinder.

Nachdem wir uns gestärkt haben, möchte uns Don Rodolfo seine Farm zeigen. Wir gehen zurück zum Eingang. Don Rodolfo bleibt vor einem riesigen Baum stehen und beginnt zu erzählen, dass es sich um einen Sura-Baum handelt, nachdem seine Finca benannt ist. Die Wurzeln liegen wie große Fächer um den Stamm des Baumes und man kann kaum die Spitze ausmachen. Es handelt sich um eines der wertvollsten Hölzer, die es in Costa Rica gibt.

Während wir in die Höhe schauen, hat unser Gastgeber bereits etwas anderes in den Ästen der nahe liegenden Büsche gefunden: einen kleinen bunten Frosch. Das Tier ist nicht viel größer als eine Euromünze und leuchtet in einem intensiven türkis. Don Rodolfo erklärt, dass es sich um eine Art des Pfeilgiftfrosches handelt und, dass diese Frösche eine toxische Flüssigkeit über Ihre Haut abgeben. Manche indigene Völker nutzen diesen Wirkstoff noch heute zur Jagd mit einem Blasrohr. „Hier auf der Finca Sura gibt es drei verschiedene Arten dieser Frösche. Neben diesem türkis gemusterten Frosch, finden wir ebenfalls immer wieder Frösche mit einer starken Gelbfärbung oder den Blue-Jeans Frosch.“ Und tatsächlich, im nächsten Moment geht der Farmer bereits zielstrebig auf ein Palmblatt zu und zeigt uns einen knallroten Frosch. Die Hinterbeine des Tieres sind dunkelblau oder schwarz gefärbt, weshalb man ihm den Namen Blue-Jeans Frosch gegeben hat.

 

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Der Blue-Jeans-Frosch auf einem Palmenblatt

 

Don Rodolfo führt uns weiter über seine Farm. Wir kommen vorbei an Bananenstauden, Kaffeebäumen, Pfeffergewächsen und Chilipflanzen. Immer wieder bekommen wir die Möglichkeit alles frisch zu probieren. Don Rodolfo erklärt „Wir versuchen so viel wie möglich selbst anzubauen. Wir bauen viel Gemüse und Obst für den Eigenverbrauch an und haben auch Vieh. Die Milch der Kühe bringen wir häufig zu meinem Schwager, der dann Käse für uns herstellt. Einen Teil verkaufen wir auf dem kleinen Markt in Sarapiqui, aber in erster Linie möchte ich mit meiner Familie so unabhängig wie möglich leben können. Eigentlich kaufen wir nur Reis, Salz und Öl regelmäßig auf dem Markt. Wir haben auch schon versucht den Reis selbst hier auf der Finca anzubauen, haben aber festgestellt, dass sich die Erde und das Klima in Sarapiqui nicht dafür eignen. Die Vögel haben sich jedoch sehr über diesen Versuch gefreut.“ Don Rodolfo lacht und wir sind beeindruckt von dem Lebenskonzept, das der Mann mit seiner Familie verfolgt. Er zeigt auf ein paar unscheinbare Wurzeln im Boden: „ Es wird Zeit, dass wir uns um das Abendessen kümmern. Kennt ihr Maniok?“ Mit seiner Machete schneidet er die Wurzeln, die aussehen, wie längliche Kartoffeln, aus dem Boden und legt Sie in einen Korb. „ Doña Rosa wird uns ein wunderbares Abendessen daraus zubereiten, das verspreche ich euch.“.

 

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Aus dem Maniok kocht Doña Rosa ein leckeres Abendessen

 

Wir probieren von der „Zauberbeere“

Noch ist jedoch nicht an Abendessen zu denken, denn alle paar Meter bekommen wir etwas zu probieren. Sternfrüchte, Papaya und Mangos – alles wird frisch gepflückt und für uns aufgeschnitten. Selten haben wir eine so große Vielfalt an frischem Obst probiert.

Als nächstes ist es eine unbekannte Beere, die uns unser Gastgeber zeigen möchte. Dafür pflückt er ein paar Meter weiter zwei Limetten von einem Baum, schneidet sie mit seiner Machete auf und bittet uns in die eine Hälfte der Frucht zu beißen. Widerwillig kommen wir seiner Bitte nach und der bekannte Geschmack einer sehr sauren Limette lässt uns schaudern. Don Rodolfo kann sein breites Grinsen kaum verbergen und verrät uns, dass dies einer seiner Lieblingsmomente mit seinen Gästen ist. Er reicht uns jeweils eine der unscheinbaren Beeren, die ein wenig an eine kleine Hagebutte erinnert. „Diese Beere nennt sich Zauberbeere. Bitte esst sie und danach werde ich euch etwas bemerkenswertes zeigen.“ Der Geschmack der kleinen roten Beere überrascht uns noch nicht. Sie schmeckt süßlich, aber im Vergleich zu den anderen tropischen Früchten, die man in Costa Rica finden kann, hat sie keinen besonderen Geschmack. Don Rodolfo reicht uns die andere Hälte der Limetten und bittet uns wieder hineinzubeißen. Natürlich möchten wir unserem Gastgeber seinen Wunsch nicht ausschlagen, aber lieber hätten wir in diesem Moment in eine frische Ananas gebissen, als in die zweite Hälte einer sauren Limette. Nach kurzem Zögern probieren wir die Limetten erneut und sind bereits darauf vorbereitet, dass sich im nächsten Moment unsere Mundmuskulatur zusammenzieht. Doch genau das Gegenteil passiert. Als wir in die Limette beißen, haben wir das Gefühl, dass ein Stück Zucker auf unserer Zunge liegt. Ungläubig versuchen wir es ein zweites und ein drittes Mal, doch die Säure der Limette ist verschwunden und wir schmecken nur noch Süße. Don Rodolfo erklärt, dass diese Zauberbeere die Nervenenden in unserem Mund austrickst und man bis zu 15 Minuten lang Säure und Süße nicht auseinanderhalten kann.

Mittlerweile forscht bereits die Nahrungsmittelindustrie mit dieser Beere, da man sich erhofft durch den Wirkstoff beispielsweise Diabetikern neue Möglichkeiten bieten zu können. „Aber macht euch keine Sorgen, in ein paar Minuten wird die Wirkung nachlassen und dann werdet ihr wohl erstmal in keine Limette mehr beißen wollen.“

 

Auch Fische werden auf der Finca gezüchtet

Auch Fische werden auf der Finca gezüchtet

 

Doch es gibt nicht nur Obst auf der Finca

Wir verlassen den Obstgarten der Familie und kommen an kleine Teiche und einen See. Bereits bei unserer Ankunft wurde uns erklärt, dass es sich um Fischteiche handelt. „Hier züchten wir unseren berühmten Tilapia-Fisch. Ich hoffe, ihr mögt Fisch. Meine Frau kann jedoch auch eine vegetarische Alternative für euch zum Abendessen zubereiten. „Auf meinen bisherigen Reisen durch Mittelamerika habe ich bereits öfters Tilapia gegessen und er hat mir immer gut geschmeckt. Ich bin also gespannt wie Doña Rosa den Fisch zubereiten wird.

Mit einfachen Angelruten versuchen wir in der nächsten halben Stunde unser Abendessen aus dem See zu fangen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten klappt es schließlich doch und die Fische können lebend in eine Wanne mit klarem Wasser gesetzt werden. Hier sollen sie bis zum Abendessen noch etwas von innen gesäubert werden.

 

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Bevor die Fische gegessen werden, nehmen sie noch einmal ein Bad in einem kleinen Pool

 

Die leckerste Ananas, die wir je gegessen haben

Doch bevor wir zu Abend essen, möchten wir natürlich auch noch sehen wie die Ananas auf der Finca angebaut wird und wächst. Auf dem Pick-Up fahren wir gemeinsam zu den Ananasfeldern der Familie. Auf dem Weg erzählt uns Don Rodolfo bereits viel über seine eigene Vergangenheit als Ananasbauer. „Als ich mit Doña Rosa damals auf einer Ananasfarm in Sarapiqui anfing zu arbeiten, war dies unser erstes Standbein. Nach ein paar Jahren konnten wir die Farm übernehmen und spezialisierten uns nebenbei ebenfalls auf Zierpflanzen, wie Orchideen, die wir in die USA exportierten. Als die Finanzkrise in den USA begann und der Absatz stark absank, wussten wir, dass wir uns umorientieren müssen.“ In dieser Zeit nahm die Familie immer mehr Reisende wahr, die nach Costa Rica kamen, um die vielfältige Natur kennenzulernen. Gleichzeitig hörte Doña Rosa von einem Bekannten etwas über ökologischen Tourismus und seine Idee war geboren.

Nach und nach gaben Sie den kommerziellen Anbau von Ananas auf. „Gegen die großen internationalen Obstfirmen haben wir als Kleinbauer keine Chance. Wir bauen nun nur noch auf wenigen Feldern Ananas an und geben den Ertrag an die Schulen der Umgebung oder verkaufen sie auf den kleinen Märkten um Sarapiqui. Mittlerweile haben wir uns voll und ganz auf den ökologischen Tourismus konzentriert. Wir möchten Reisenden, aber auch Schulklassen auf authentische Weise das Landleben Costa Ricas zeigen und ihnen dabei die Möglichkeit geben, sich durch die natürliche Vielfalt unserer Finca zu probieren.“

Mit diesen Worten springt Don Rodolfo von seinem Pick-Up und pflückt eine der exotischen Früchte von dem Feld. Mit ein paar gezielten Schnitten mit seiner Machete schneidet er die Ananas in mundgerechte Stücke und reicht sie uns. „Diese Ananas hat die perfekte Reife. Bestimmt habt ihr in Deutschland noch nie eine solche Ananas probiert. Alle Früchte, die nach Europa oder in die USA exportiert werden, müssen noch unreif geerntet werden, um den weiten Transport zu überstehen. Der Reifeprozess findet erst unterwegs statt, sodass die Frucht niemals den vollen Geschmack entwickeln kann.“ Und er hat Recht. Als wir die Ananasstücke probierten, hatten wir das Gefühl, als wäre dies die erste Ananas, die wir je in unserem Leben probiert haben. Die Frucht ist zuckersüß, gleichzeitig aber erfrischend. Wir sind begeistert und nehmen gleich das nächste Stück.

 

Frisch, zuckersüß und erfrischend. Wir sind begeistert von der Ananas

Frisch, zuckersüß und erfrischend. Wir sind begeistert von der Ananas

 

Die Traditionen der Farm

Don Rodolfo erzählt, dass es Tradition sei, dass alle Besucher seiner Farm auch eine eigene Ananas anbauen. Er zeigt uns verschiedene Reihen, die mit Länder-Fahnen markiert sind. Wir sehen die Flaggen aus aller Welt und finden schließlich auch die deutsche Reihe. In einem Beutel hat unser Gastgeber alles dabei, was wir benötigen, eine kleine Schaufel und den Steckling der Ananas. „Im Prinzip ist es ganz einfach seine eigene Ananas anzubauen, wichtigste Voraussetzung ist jedoch das Klima. Bei jeder Ananas schneidet man den Blattschopf ab und in der Regel wird dieser weggeworfen. Wenn man ihn jedoch zunächst trocknet und anschließend in ein Wasserglas stellt, werden sich sehr wahrscheinlich schon bald kleine Wurzeln entwickeln. Anschließend kann man den neuen Steckling einpflanzen. Je nach Klima benötigt die Ananas rund 6 bis 12 Monate, bis man sie ernten kann. Die neue Frucht wird in der Mitte des alten Blattschopfs wachsen“.

 

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Don Rodolfo zeigt uns seine Ananas-Pflanzen

 

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So sieht ein Ananas-Feld bei Don Rodolfo aus

 

Das möchten wir natürlich ausprobieren und machen uns mit der Schaufel bewaffnet an die Arbeit. Insgesamt pflanzen wir fünf Pflanzen. Manchmal fragen seine Gäste nach der Rückkehr in die Heimat per E-Mail oder Facebook nach Bildern von der eigenen Ananaspflanze, um zu schauen wie weit sie bereits gewachsen ist, erzählt Don Rodolfo. Auch wir sind natürlich gespannt, wie groß unsere Ananas in ein paar Monaten sein wird und würden am liebsten selbst noch einmal zur Finca Sura kommen um sie zu ernten.

 

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Ananas einmal selbst einpflanzen

 

Wir kehren zurück zu dem Haus, in dem wir am Nachmittag Doña Rosa und Margarita kennengelernt haben. Bereits mehrere Meter von dem Haus entfernt steigt uns ein köstlicher Geruch in die Nase. Wir haben viele verschiedene Früchte und Gewürze an diesem Nachmittag probiert und dürften eigentlich gar kein Hungergefühl haben, doch als wir uns an den Tisch setzten, freuten wir uns schon auf das frisch zubereitete Abendessen. Doña Rosa serviert unseren frisch gefangenen Tilapia-Fisch in einem Bananenblatt. Die Maniok-Wurzeln hat sie zu kleinen Plätzchen verarbeitet, die unseren deutschen Kartoffelpuffern ähneln. Dazu gibt es ein Gemüse aus dem Kürbisgewürz Ayote und einen frischen Salat. Nachdem wir bereits viele verschiedene Gerichte in Costa Rica probiert haben, ist dies tatsächlich eines der besten Fischgerichte, das ich auf meinen Reisen durch Mittelamerika gegessen habe. Zum Nachtisch gibt es natürlich einen großen Obstteller und jeder bedient sich an den Früchten, die an diesem Tag am besten geschmeckt haben.

 

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Alle Früchte der Finca auf einem Teller. Einfach lecker!

 

Am Abend kommt die Familie zusammen

An diesem Abend sitzen wir noch lange mit der Familie von Don Rodolfo und Doña Rosa zusammen. Nach und nach kommen die Kinder dazu, essen ebenfalls zu Abend, machen Ihre Hausaufgaben oder spielen Karten. Mittlerweile ist es dunkel geworden, dennoch ist es angenehm warm. Die Affen sind nicht mehr zu hören, man hört nun immer wieder das Quaken der Frösche, die sich um die Teiche und den großen See sammeln. Ein toller Tag auf der Finca Sura geht zu Ende und wir haben viel über das Landleben der Ticos und die Vielfalt des Landes lernen dürfen. Vor allem aber haben wir eine sehr herzliche und gastfreundliche Familie kennengelernt und wir sind gespannt, wann uns das erste Foto unserer selbst gepflanzten Ananas in Deutschland erreicht.

 

Wenn Sie Don Rodolfo und Doña Rosa auch einmal auf ihrer Farm besuchen möchten,  schauen Sie sich unseren Reise-Baustein  „Zu Besuch bei Don Rodolfo in Saripiqui“ an.

 

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Den tollen Tag lassen wir im Kreise der Familie ausklingen

 

 

 


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2 Kommentare
Beatrice, 31. August 2016, 14:06 Uhr

Hallo Alina. Das ist ein schöner ausführlicher Bericht.
Während unserer Costa-Rica-Reise haben wir die Finca Sura ebenfalls besucht. Das war unbedingt eines der Highlights unserer Reise! So herzliche Menschen. Wir haben viel gesehen und gelernt. Den Fisch für unser Mittagessen haben wir auch selber gefangen. Das war sehr lustig und Dona Rosa hat uns ein leckeres Essen gezaubert. Damals sah der Baustein noch anders aus d.h. wir haben nicht auf der Finca übernachtet sondern einen (halb)-Tagesbesuch gemacht. Aber so wie wir die Familie kennengelernt haben, ist es sicher ein Erlebnis auch auf der Finca zu übernachten und so noch etwas mehr Zeit mit ihnen zu verbringen.

Alina Strake, 2. September 2016, 16:01 Uhr

Hallo Frau Grütter,

vielen Dank für Ihren tollen Kommentar. Es freut mich zu hören, dass Sie Ihren Aufenthalt auf der Finca Sura ebenfalls als eines der Highlights auf Ihrer Reise durch Costa Rica empfunden haben.
Nach meinem eigenen Besuch in Sarapiqui haben wir unseren Baustein bei Don Rodolfo weiterentwickelt und so können wir inzwischen, neben einer Übernachtung in einer Unterkunft in Sarapiqui, wie Sie es damals gemacht haben, ebenfalls eine Übernachtung bei der Familie Gomez ermöglichen.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!
Alina Strake (Costa Rica Reisespezialistin)

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