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Safari im Ranthambore Nationalpark

von Mehr Claudia Neukirch Reisespezialistin

29 August 2015

Im Ranthambore-Nationalpark in Rajasthan in Nord-Indien haben Reisende die Möglichkeit, einen Tiger in natürlicher Umgebung zu beobachten. Eine Garantie gibt es allerdings nicht. Das wusste auch Reisespezialistin Claudia, deshalb war sie so gespannt auf ihre Safari im Ranthambore Nationalpark. Würde Sie einen Tiger in freier Wildbahn zu sehen bekommen?

 

Eingang zum Park

Der Eingang zum Park

 

Tiger Schild

Der Park ist bekannt für seine Tiger

 

Affe Indien

Doch es gibt durchaus noch andere Tiere

 

Von Jaipur sind es etwa vier bis fünf Stunden Fahrt bis nach Sawai Madhopur, der Ort gleich außerhalb vom Nationalpark, in welchem sich unsere Unterkunft befindet. Nach der Ankunft beziehen wir erst einmal unser Zelt. Zur Safari gehört schließlich auch die passende Unterkunft. Doch mit Camping kann man unsere Unterkunft nicht vergleichen. Die Zelte sind nicht einfach nur Zelte, sondern komfortabel mit Betten, Klima-Anlage und sogar einem eigenen Bad eingerichtet. Nach einer kurzen Pause und einem stärkenden Mittagessen haben wir die weitläufige Grünanlage des Camps genossen um die Mittagshitze im kühlen Schatten zu verbringen.

Für den Nachmittag stand die Besichtigung des Ranthambore Fort auf dem Programm. Das Fort, welches dem Park auch seinen Namen gibt, wurde im 10. Jahrhundert auf einem Berg inmitten des Parks erbaut. Auf dem Weg zum Fort konnten wir vom Auto aus schon die ersten Tiere beobachten. Dies steigerte natürlich schon die Vorfreude auf den nächsten Tag.  Zum Fort geht es zu Fuß einen kleinen Berg herauf, bei den indischen Temperaturen leicht anstrengend, aber dafür wird man mit einem großartigen Ausblick auf die Landschaft des Nationalparks belohnt.  Gerade am Tag der Ankunft, nach einer langen Autofahrt, tun der kurze Fußmarsch und die Bewegung aber gut.

 

Fort Ranthambore

Das Fort im Ranthambore Park

 

Auf dem Dach das alten Gebäudes haben wir einen atemberaubenden Blick über den Park. Mit dem Fernglas sehen wir, wie Rehe an einem Wasserloch die Nachmittagssonne genießen. Vor unseren Füßen spielen kleine Affen und genießen sichtlich die Aufmerksamkeit, die wir ihnen schenken. Unser Guide erklärt uns ausführlich die Besonderheiten des Forts und zeigt uns die Anlage, die einer ehemaligen Kleinstadt gleicht. Viele indische Touristen pilgern zum Ganesha Tempel  der nahe des Haupteingangstors liegt. Hier herrscht eine festliche Stimmung. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit müssen wir den Nationalpark wieder verlassen und fahren zurück zu unserem Camp.

 

Aussicht Jeep

Vom Fort kann man gut die Umgebung beobachten

 

Insel Ruine

Eines der Wasserlöcher im Park

 

Spiegelungen

Bäume spiegeln sich auf der Wasseroberfläche

 

Die beste Chance wilde Tiere zu sehen bietet sich morgens und abends, jeweils in der Dämmerung.  Somit klingelt am nächsten Morgen unser Wecker sehr früh. Um viertel vor sechs kommt der Canter, eine Art Safari Bus, und sammelt uns ein. Auf dem Weg zum Eingang des Parks steigen noch weitere Gäste in unseren Canter ein.  Die Routen der Fahrzeuge werden vorher per Losverfahren ermittelt. Wir sind Zone drei zugelost worden  – ein gutes Zeichen! Am vorherigen Tag wurden dort Tiger gesichtet. Wir sind noch auf dem Weg zum Haupteingangstor des Parks, als plötzlich alle Wagen zum stehen kommen.  Im Gebüsch verbirgt sich ein Tiger. Aber es nicht irgendeiner,  es ist T-24, der größte männliche Tiger aus dem Reservat.  Mit dem bloßen Auge ist er kaum zu erkennen.  Aber mit dem Zoom der Kamera bekommen wir ihn doch noch vor die Linse und haben so unseren Beweis in der Hand: Es gibt Tiger im Ranthambore Nationalpark! Nach dieser ersten großen, anfänglichen Aufregung verläuft die Safari sehr ruhig aber wir sehen noch einige weitere Tiere, unter anderem Rehe, Hirsche, und verschiedene Vögel. Es ist ganz faszinierend die Tiere bei einer Wasserstelle zu beobachten.

 

Tiger t-24

Der Tiger T-24

 

Fotografen

Die Safari-Gäste nutzen die Gelegenheit und machen ein Beweis-Foto

 

Hirsche

Wir haben das Glück auch Hirsche zu sehen

 

Bunte Voegel

Vögel sind auf der Suche nach einer leckeren Mahlzeit

 

Papageien

Papageien

 

Affen Körperpflege

Körperpflege ist auch in der Tierwelt ein Thema

 

Krokodil

Sogar Krokodile können wir erspähen


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Ein Kommentar
Stefan, 7. November 2018, 23:20 Uhr

Hallo Claudia,
in Ranthambore war ich auch. Leider habe ich auf zwei Pirschfahrten keinen Tiger gesehen, aber das ist bei insgesamt 65 Tiger in dem 1.300 km2 großen Park, davon 35 in den zehn besuchbaren Zonen auch nicht unbedingt zu erwarten. Die Zahlen hat man mir in der WWF-Station in Sawai Madhopur genannt. Naja, vielleicht komme ich noch mal wieder und habe dann mehr Glück? 🙂
LG
Stefan

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