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In Kenia mit Elefanten frühstücken

von Mehr Anja Möser Produktmanagement Kenia, Tansania, Vietnam, Myanmar, China

21 November 2014

Auf Ihrer Reise war Produktmanagerin Anja besonders angetan von Ihrer Safari in Kenia im Samburu Reservat. Dieses Reservat liegt im trockenen Norden des Landes und zeichnet sich durch trockenes Buschland und offene Grasflächen aus. Von einer Besonderheit dieser Reise berichtet Anja Ihnen in diesem Blogbeitrag.

Die Sonne ist noch nicht aufgegangen. In einen warmen Pullover eingekuschelt mache ich mich auf den Weg zum Frühstück. Auch wenn im Samburu Reservat tagsüber Temperaturen von 30°C oder mehr herrschen, so ist es früh morgens und spät abends doch empfindlich kühl. Der Frühstückstisch wird gerade gedeckt – mitten in der Natur zwischen Bäumen und Büschen.

Frühstück Kenia

Das Frühstück wird vorbereitet

Ein vorwitziges Äffchen ist schon wach und schwingt sich übermütig von Ast zu Ast während die ersten Sonnenstrahlen den Horizont erleuchten. Bald werden sich seine Artgenossen zu ihm gesellen. So niedlich die Affen sind, so gerissen sind sie auch. Am Tag zuvor zog mich ein Äffchen mit seinen Possen in den Bann, während sein Freund meinem Guide „Papa Simba“ klammheimlich das Brot stibitzte. Heute weiß ich es besser und nehme mir fest vor, mich von ihnen nicht wieder um den Finger wickeln zu lassen.

Äffchen

Das Frühstück hat ein Äffen angelockt

Marissa, eine Engländerin, die nach Kenia ausgewandert ist und seit einigen Jahren das Bush Camp führt, wünscht mir einen guten Morgen und versorgt mich mit frisch getoastetem Brot, Marmelade, einem herrlich duftendem Omelette und frischem Obst. Auch wenn ich hier mitten im Busch bin, so fehlt es mir an nichts. Während Papa Simba, Marissa und ich uns gemütlich bei einer Tasse Kaffee unterhalten, kommt einer der vom Camp angestellten Maasai an den Tisch und spricht aufgeregt auf „Papa“ ein. Dieser fackelt nicht lang, schnappt sich mit der einen Hand meine Tasche und mit der anderen meinen Arm und drängt mich zu unserem Minivan.

Ich bin sehr verwirrt, doch sobald wir sicher im Auto sind, klärt mich Papa Simba auf. Ein Elefant ist durch den Fluss ins Camp gekommen. Verdutzt blicke ich aus der Dachluke und tatsächlich … ich sehe ein Zittern im Geäst und höre leises Knacken. Jedes Mal wieder überrascht es mich, wie leise sich die grauen Riesen fortbewegen. Jetzt sind auch der Kopf und Rüssel des Elefanten sichtbar. Mein Guide erklärt mir, dass im Camp Doum Palmen wachsen, deren Früchte ein besonderer Leckerbissen für Elefanten sind. Aha, der Elefant will also auch nur frühstücken. Doch so schnell wie er gekommen ist, so schnell ist er auch wieder weg. Wir sehen noch beobachte wie er weiter zieht.

Elefant

Nach einen kleinem Snack verabschiedet sich unser dickhäutiger Gast schnell wieder

Ein verheißungsvoller Start für meine Safari, auf der ich noch viele weitere Tiere sehen soll. Kaum ein Tier bleibt lange vor meiner Kamera verborgen -vom Löwenrudel über riesige Elefantenherden, Grevyzebras, Giraffenhalsantilopen und Hyänen, bis hin zu meinen Lieblingen – den Geparden.

Löwen am Flussufer

Die Löwen beobachten vom Flussufer was auf dem Wasser geschieht

 

Elefentenherde

Eine Elefantenherde in Reih und Glied

Giraffenhalsantilope

Für den einen oder anderen Leckerbissen streckt sich die Giraffenhalsantilope besonders weit

Gepard

Siesta

 

Am Ende dieses faszinierenden Tages ist eines für mich klar: Dies war auf keinen Fall meine letztes Safari im Samburu Naturreservat!


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2 Kommentare
kurt ketelsen, 21. November 2014, 18:54 Uhr

wie sieht es denn mit ebola in kenia aus z.z. ?

Saskia Wendt, 28. November 2014, 17:51 Uhr

Hallo Herr Ketelsen,

vielen Dank für den Kommentar. Es sind noch keine Fälle von Ebola in Kenia aufgetreten. Wenn Sie Fragen zu einer Reiseplanung haben, melden Sie sich gerne unter info@erlebe-kenia.de

Freundliche Grüße,

Saskia Wendt
Reisespezialistin Kenia

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