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Eine Rundreise durch Peru, Bolivien und Chile

6 Juli 2018

Dieser Blogbeitrag wurde von unserer Kundin Anne H. geschrieben:

„Thomas und ich sind letztes Jahr mit erlebe-fernreisen durch Perú, Bolivien und Chile gereist und haben dabei etwas mehr als 5.000 Höhenmeter zurückgelegt und 4 verschiedene Klimagebiete durchquert.

Wir starteten in Lima, Perús Hauptstadt und waren in Miraflores untergebracht. Unternimmt man einen Spaziergang durch Miraflores zum Pazifik kann man bereits einiges von der Stadt kennenlernen, den Menschen begegnen und am Ozean die Paraclyder beobachten oder selber fliegen! 

Sehr zu empfehlen ist eine kulinarische Führung durch Lima, wir konnten uns unbekannte Früchte probieren und haben einige interessante Details erfahren, die man eher nicht in Reiseführern findet. Auf jeden Fall solltet ihr Perús Nationalgericht Ceviche probieren und einen Pisco Sour trinken, für uns gehörte das von Anfang an dazu.

In Lima isst man Ceviche, rohen Fisch mariniert in Limettensaft und trinkt Pisco Sour, eine landestypische Spirituose mit Limettensaft und Eiweißschaum, darüber eine Spur Zimt.

Von Lima sind wir zum Amazonas nach Iquitos, das uns mit seiner Promenade und dem herrlichen Blick zum Amazonas, seinen Nebenarmen und dem Grün des Dschungels total begeistert hat. In Iquitos sollte man sich eine Fahrt mit dem Mototaxi nicht entgehen lassen; auf den Straßen findet man ein herrliches Treiben. Seht mehr Bilder aus Iquitos und seinem Straßenverkehr sowie zu unserer gesamten Reise auf unserem Blog tactoburn .

Der schwimmende Markt in Belén hat jede Menge exotisches aus dem Dschungel zu bieten, von Maden am Spieß, über Tabakware und diversen Heilkräutern ist er auf jeden Fall einen Besuch wert, auch wenn dies nur mit einheimischer Begleitung zu empfehlen ist.

Vom Amazonas in die Anden nach Cusco ist sowohl von den Höhenmetern als auch von den Temperaturunterschieden und den klimatischen Bedingungen eine Herausforderung gewesen. Wir sind zum Glück nicht erkrankt, konnten aber die körperlichen Auswirkungen bei Anstrengung deutlich spüren. 

Besonders gut hat uns das Dorf Ollantaytambo im Heiligen Tal gefallen. Auf einer Reise von Cusco zum Machu Picchu sollte man sich eine Fahrt durch das heilige Tal mit einem Zwischenstopp in Ollantaytambo nicht entgehen lassen. Der kleine Ort beherbergt einen Tempel der Inka und hat ringsum beeindruckende Natur zu bieten. Außerdem konnten wir an einer rituellen Feier der Einheimischen teilhaben – fantastisch!

Eine beeindruckende Natur

Eine beeindruckende Natur

Die Zugfahrt nach Aguas Calientes ist eine besondere, da man vom andinen Hochland Richtung Dschungel fährt und beobachten kann, wie sich die Vegetation verändert. Da der Sonnenaufgang auf Machu Picchu absolut beeindruckend ist, haben wir uns sehr früh aus den Federn erhoben und sind um 6 Uhr oben angekommen. Dort verschlagen einem die Schönheit der Natur, die Gewalt der mit tropischer Flora behangenen Berge und die Mystik von Machu Picchu die Sprache!

Eine beeindruckende Aussicht in Machu Picchu

Eine beeindruckende Aussicht in Machu Picchu

In Bolivien konnten wir einige Tage in La Paz verweilen und die 1000 Meter Höhenunterschied der Stadt mit der Seilbahn Teleférico zurücklegen. Der Hexenmarkt in La Paz bietet ebenfalls viele Skurrilitäten, wie Lamaföten und andere Opfergaben. Über allem thront der schneebedeckte Gipfel des Illimani, der 6439 m in die Höhe ragt.

Die Aussicht auf La Paz

Die Aussicht auf La Paz

Die dreitägige Fahrt durch die Salar de Uyuni ist beschwerlich und entbehrt jeglichem Luxus. Das wird entschädigt durch die beeindruckende Natur und die Gemeinschaft, die man erfährt, wenn man am Abend gemeinsam um einen kleinen Ofen sitzt und zu sechst in einem Schlafsaal nächtigt. Je näher man der chilenischen Grenze kommt desto beeindruckender werden die gewaltigen Vulkane. In der Uyuni kann man mit den Perspektiven experimentieren und an den Lagunen wunderschöne Flamingos beobachten.

 

Hier konnten wir Flamingos beobachten

Wir sind von der dreitägigen Uyuni-Tour direkt weiter nach Chile. Dabei ist schon der Grenzübergang beim Verlassen Boliviens abenteuerlich. Fährt man mit dem Bus nach Chile, hat man einen überwältigenden Blick auf das Altiplano. Diesen Weg können wir euch nur empfehlen; wir schwärmen von dem atemberaubenden Blick auf die chilenische Hochebene. Die scheuen Vicuñas konnten wir während einer Tour durch die Atacama Wüste aus nächster Nähe beobachten.

Die letzten Tage unserer Reise haben wir in Valparaíso ausklingen lassen. Steile Hügel, enge Straßen, beeindruckende Graffitikunst und die Ascensores – Aufzüge, die einem das Erklimmen der steilen Hügel an mancher Stelle erleichtern. Die Hafenstadt  Valparaíso hat ihren ganz eigenen Charme, hier ist nichts herausgeputzt oder zurechtgemacht. So endete unsere Reise wo sie begann, am Pazifik.

 

Habt ihr Lust auf mehr Bilder und Hintergrundinfos zu unseren Reisen dann folgt unserem Blog auf www.tactoburn.com. „


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