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Mit der Familie durch Vietnam, Kambodscha und Thailand

von Mehr Ralf Wiemann Management

9 Juli 2018

Nachdem wir mit der Familie in den letzten Jahren ausschließlich europäische und afrikanische Länder bereist hatten, wurde es Zeit, dass wir unseren Kindern Niklas (17 Jahre) und Tamira (15 Jahre) den Kontinent zeigten, auf dem wir uns als junges Paar am meisten aufgehalten hatten.

Geschäftsführer Ralf und seine Familie

Geschäftsführer Ralf und seine Familie

So ließen wir uns von den Reisespezialistinnen Insa und Franziska eine Kombinationsreise durch die Länder Vietnam, Kambodscha und Thailand ausarbeiten. Schwerpunkt sollte dabei Kambodscha mit seinen unzähligen Kulturschätzen sein. Außerdem hatten wir nur zwei Wochen in den Herbstferien Zeit. Ich möchte schon jetzt vorwegnehmen: Egal ob mit kleinen oder großen Kindern – diese Reise ist absolut empfehlenswert für die ganze Familie. Es ist für alle etwas dabei!

So flogen wir im Oktober mit der Fluggesellschaft Emirates in einer A380 von Düsseldorf über Dubai nach Ho Chi Minh City, dem ehemaligen Saigon.

Abflug mit einer A380

Abflug in einer A380

Von Ho Chi Minh City wurden wir mit einem Kleinbus abgeholt und in das Mekong Delta gebracht. Dort bezogen wir unsere beeindruckende Unterkunft für die nächsten drei Tage und legten direkt nach der Ankunft ab.

Traditionelles Holzschiff auf dem Mekong – unser Domizil für drei Tage

Traditionelles Holzschiff auf dem Mekong – unser Domizil für drei Tage

Vorbei an Dörfern, quirligen Märkten und unendlichen Wäldern ging es flussaufwärts in Richtung Kambodscha. Zwischendurch legte unser komfortables Holzboot immer wieder an und wir unternahmen verschiedene Ausflüge, wie z.B. eine Sampanfahrt (Sampans sind kleine Ruderboote) durch die Kanäle oder eine Radtour durch pittoreske Dörfer. Wir erhielten Einblicke in die tägliche Feldarbeit der Dorfbewohner und lernten viel über die vietnamesische Kultur.

Bootstour durch die Nebenkanäle

Bootstour durch die Nebenkanäle

Dorfbesichtigung mit Guide

Dorfbesichtigung mit Guide

Am vierten Tag erreichten wir dann die kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh. Unser kleines Komforthotel war mitten in der Stadt und dennoch sehr ruhig und idyllisch gelegen. Nach der langen Anfahrt relaxten wir erst einmal im Schatten am Swimmingpool. Am nächsten Morgen startete unser Kochkurs – eines der Highlights unserer gesamten Reise. Mit unserem Koch kauften wir gemeinsam auf dem lokalen Markt verschiedene Zutaten ein. Neben Unmengen an frischem Obst und Gemüse fanden sich dort auch andere „Köstlichkeiten“, wie Froschschenkel, Fische und diverse Fleischsorten. Wir fanden es unglaublich spannend über den Markt zu schlendern, die vielen unterschiedlichen Lebensmittel zu begutachten, die teils doch verrückten Eindrücke aufzusaugen und mit den Menschen in Kontakt zu treten.

Zu Besuch auf dem Markt

Zu Besuch auf dem Markt

Am eigentlichen Ziel – der Kochschule im ersten Stock eines schönen Restaurants – angekommen, ging es sofort an die Zubereitung. Unser Chefkoch zeigte uns während der ca. dreistündigen Kochsession die Zubereitung verschiedenster Gerichte Schritt für Schritt. Neben der Zubereitung eines Mango-Hähnchensalats haben wir gelernt, wie man ein gelbes Fischcurry kocht. Am Ende durften wir die von uns gekochten Gerichte essen. Es hat einfach hervorragend geschmeckt und die Kinder hatten enorm viel Spaß. Ich kann den Baustein „Kochkurs und Bootstour über den Tonle Sap“ nur wärmstens empfehlen.

Das Kochen hat viel Spaß gemacht und war eine schöne Erfahrung

Das Kochen hat viel Spaß gemacht und war eine schöne Erfahrung

Unsere selbst zubereiteten Gerichte Fischcurry und Mango-Hähnchensalat waren köstlich

Unsere selbst zubereiteten Gerichte Fischcurry und Mango-Hähnchensalat waren köstlich

Die Hauptstadt Kambodschas lohnt sich auf jeden Fall für einen mehrtägigen Aufenthalt. Wir erkundeten auf einer leichten Radtour eine Insel im Mekong und lernten dabei, wie Seidentücher per Hand produziert werden. Da wir auch geschichtlich sehr interessiert sind, besuchten wir außerdem die „Killing Fields“. Unser fantastischer Reiseleiter erlebte die Zeit des Pol Pot Regimes als Jugendlicher und ist somit ein echter Zeitzeuge dieser düsteren Jahre der kambodschanischen Geschichte. Vor allem mein 17-jähriger Sohn war sehr fasziniert von den authentischen Erlebniserzählungen.

„The Killing Fields“

„The Killing Fields“

Ein weiterer Höhepunkt der Reise war auf jeden Fall Siam Reap mit seinem kolonialen Hippie-Charme, seinen Nachtmärkten und dem Wahrzeichen Kambodschas – Angkor Wat. Ich kann nur empfehlen, mehrere Tage für diesen Teil der Reise einzuplanen und Angkor Wat mindestens an zwei Tagen zu besuchen. Eine Radtour durch die Ruinen machte auch unseren Kindern Spaß.

Angkor Wat

Angkor Wat

Bevor wir in Bangkok die Heimreise antraten, haben wir in Thailand auf der Insel Koh Chang noch einen wohlverdienten Badeaufenthalt verbracht. Die paradiesische Insel bietet weiße Sandstrände, einen dichten Regenwald und zahlreiche imposante Wasserfälle. Da sie im Osten Thailands liegt, lässt sich ein Aufenthalt optimal mit Kambodscha verbinden. Wir haben unseren Urlaub sehr genossen und sind mit vielen Eindrücken nach Hause zurückgekehrt. Vor allem die freundlichen, offenen Menschen haben es uns angetan. Wir kommen gerne wieder!

Relaxen am Strand von Koh Chang

Relaxen am Strand von Koh Chang

Wenn auch Ihr Interesse an einer Reise geweckt worden ist, schauen Sie sich gerne unsere verschiedenen Reiseziele an.


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