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Reisespezialist Philipp im Interview

von Mehr

1 April 2014

Heute stellt sich Philipp, unser berufsbegleitender Student und Reisespezialist für Mexiko, Guatemala und Belize Philipp vor. 

Homestay Lake Atitlan 2

Den Alltag der einheimischen Bevölkerung kennen lernen

Was ist das Schönste für dich am Reisen?
Für mich ist das Schönste am Reisen, dass ich mich immer wieder von neuen kulturellen Gegebenheiten anstecken lasse, ich unbekannte Landschaften und Gegenden entdecke und dass dabei immer wieder neue Freundschaften auf der ganzen Welt entstehen.

Bevorzugst du das Meer oder die Berge?
Ich liebe beides. Aber die Berge faszinieren mich noch mehr, was mit Sicherheit auch daran liegt, dass ich fast jedes Jahr zum Skifahren in die Alpen fahre.

Was sind deine Top 3 Orte weltweit?
Für mein junges Alter habe ich schon enormes Glück, bereits so viele tolle Orte auf der Welt gesehen zu haben. Aber bestimmt habe ich noch nicht meinen absoluten Top Ort gefunden. Mein aktueller Favorit ist der Lake Atitlan in Guatemala. Dort bei einer einheimischen, unglaublich liebevollen Familie am See zu übernachten ist ein beeindruckendes Erlebnis. Den Blick über den azurblauen See, umgeben von seinen drei mächtigen Vulkanen, die sich im eingefroren wirkenden Wasser wiederspiegeln bleibt ewig in Erinnerung!
Nummer zwei ist für mich das „Wonderland“ in der Crystal Cave bei San Iganacio, Belize. Alleine der Kletterweg dorthin ist eine wahnsinnig interessante Erfahrung. Doch wer nachher auf Socken durch den über 150 Meter unter dem Meeresspiegel liegenden Teil der Tropfsteinhöhle klettert, bekommt das Gefühl, dass dieser Ort der Mayas nicht von dieser Welt ist.
Top 3 ist Badwater im kalifornischen Death Valley. Nirgendwo sonst ist mein eiskaltes Wasser so schnell warm geworden und noch nie war ich nach einem 15 minütigen Fußmarsch konditionell so am Ende.

Lake Atitlan

Ein Traumtag am Lake Atitlan

 

Was ist die außergewöhnlichste Unterkunft in der du übernachtet hast?
Mein Homestay bei einer indigenen Familie am Lake Atitlan war die ungewöhnlichste Unterkunft meiner bisherigen Reisen. Mit drei Mann haben wir auf steinharten Matratzen, aber mit einer liebevollen Cinderella-Bettwäsche in einem Verschlag der Gastfamilie „geschlafen“, dessen 1,40 Meter hohe Tür komplett von Sträuchern verdeckt gewesen ist. Ein wahrhaft abenteuerliches Erlebnis.

Wo hattest du dein abenteuerlichstes Erlebnis?
Es ist vielleicht nicht das abenteuerlichste Erlebnis, aber auf jeden Fall ein ganz besonderes Highlight. Auf der Insel Ometepe in Nicaragua sind wir den Vulkan Concepción wortwörtlich mit Händen und Füßen bei Sturm und Regen hochgeklettert. Von unserer 16-köpfigen Gruppe haben es jedoch neben mir nur 3 weitere bis ganz nach oben geschafft, so anstrengend war der Kletterakt.

Was war bisher dein schönstes Erlebnis mit einem Einheimischen und warum?
Die Schönste ist schwer zu sagen, denn es gab viele kleine oder auch größere tolle Momente. Sei es das Fußballspielen mit den Einheimischen auf dem zentralen Platz in Nicaragua, das Spielen und gegenseitige ins Wasser schmeißen mit kleinen Jungen an der Strandbar Split auf Caye Caulker oder einfach nur ein spontanes Gespräch mit einer älteren Dame im guatemaltekischen „Chickenbus“.

Was ist das außergewöhnlichste, dass du je unterwegs gegessen hast?
Das Vigoron in Nicaragua ist mit Abstand das kurioseste traditionelle Gericht, was ich bisher gegessen habe. Die Kombination aus Yucca (vergleichbar mit einer Kartoffel), frittierte Schweinehaut und „Curtido“, eine Art Kohlsalat, ist wirklich nichts für schwache Geschmacksnerven. Die wahnsinnig scharfen Bohnen sollten nur die Mutigsten probieren.

Welches Land hat die am herzlichsten empfangen?
Ganz klar Guatemala. Generell sind alle Länder in Mittelamerika sehr sehr herzlich und gastfreundschaftlich, aber Guatemala hat noch einmal eine Schippe drauf gelegt. Solch herzige Begegnungen mit vollkommen fremden Menschen würde ich mir auch gerne bei uns wünschen.

Welches Land steht ganz oben auf deiner Wunschliste und warum?
Ich kann mich nicht für ein bestimmtes Land festlegen. Am liebsten würde ich möglichst viele Gegenden von Südamerika erkunden, besonders reizt mich dabei Peru mit seiner ehemaligen Inka Stadt Macchu Picchu.

Was vermisst du am meisten, wenn du im Ausland bist?
Die deutsche Hausmannskost, besonders den selbstgemachten Rotkohl meiner Oma. Aber vor allem merke ich gerade am Ende meiner Reisen, wie schön es ist, wenn ich wieder im Kreise meiner Familie und Freunde bin.


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