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Pulsierende Städte und tropische Natur in Brasilien

von Mehr Lisa Schamoni Supervisor, Reisespezialistin

12 Mai 2013

Endlich ging es für Lisa wieder ins lebensfrohe Brasilien. Nachdem sie vor einigen Jahren bereits den Süden des Landes erkundet hatte, standen für unsere Brasilien Reisespezialistin nun vor allem das Landesinnere und die Nordostküste auf dem Programm.

Fliesenreppe Rio de Janeiro

Fliesentreppe in Santa Teresa

Der Start meiner Reise war in Rio de Janeiro. Ein absolutes Muss, denn meiner Meinung nach verbindet kein Ort der Welt Großstadtatmosphäre, tropische Natur und unzählige Strände so harmonisch wie die Stadt am Zuckerhut. Neben den Klassikern Corcovado, Lapa und und Santa Teresa sind vor allem die Strände einen Besuch wert. Meine Lieblingsbucht ist am Praia Vermelha am Fuß des Zuckerhuts.

Auf geht’s ins Landesinnere

Im Anschluss fliege ich nach Campo Grande und erkunde das südliche Pantanal und Bonito mit dem Mietwagen. Wer viele Tiere in beeindruckender Natur sehen möchte ist hier goldrichtig. Neben Ameisenbären und den typischen Capibaras, brasilianische Wasserschweine, habe ich vor allem Kaimane und unzählige Vögel gesehen. Vor allem die farbenfrohen Papageien und Tukane sind hier besonders präsent.

Als nächstes bin ich nach Manaus geflogen und habe den Amazonas, ein weiteres Naturhighlight des Landes erkundet. Ich übernachtete in einer typischen Dschungellodge und unternahm mit einem Guide verschiedene Touren. Vor allem eine Wanderung durch den dichten Dschungel hat mich beeindruckt. Hier wachsen unzählige Pflanzen, die von den Einheimischen als Medizin, Tee oder Gewürz genutzt werden, sodass einige Indianerstämme immer noch fernab der Zivilisation überleben können.

Altstadt von Salvador

Zu Besuch im farbenfrohen Salvador

Farbenfrohes Salvador und tropische Palmeninsel

Nach meinen Aufenthalten in der wilden Natur habe ich meine Reise an Brasiliens Nordostküste fortgesetzt und bin nach Salvador da Bahia geflogen. Das quirlige und farbenfrohe Pelourinho hat es mir besonders angetan. In den zahlreichen Geschäften der Altstadt kann man entspannt bummeln und schöne Souvenirs erstehen. Die lebensfrohen Bahianer verbringen die meiste Zeit auf den Straßen oder auf einem der vielen Plätze. Es wird getanzt, gesungen oder Capoira gemacht. Ich habe mich einfach unter die Einheimischen gemischt und den Tag hier sehr genossen.

Zur Entspannung am Strand bin ich am nächsten Tag zur Ilha Tinharé aufgebrochen. Nach einer etwas holprigen Fährüberfahrt kam ich auf der Palmeninsel an, auf der es kaum befestigte Straßen oder Fahrzeuge gibt – also der ideale Ort um mich zu erholen. Während einer Bootstour habe ich die Nachbarinseln Cairu und Boipeba kennengelernt und wilde Austern-Brutstätten besichtigt. Die restliche Zeit habe ich an einem der malerischen Strände verbracht. Man kann hier toll am Strand entlang laufen und die Küstenseite der Insel zu Fuß erkunden.

Olinda Brasilien

Aussicht auf das historische Olinda

Künstlerisches Olinda

Den Abschluss meiner Reise bildete Olinda, die historische Stadt im Bundesstaat Pernambuco, die bereits im Jahr 1982 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde. Vor allem Künstler haben sich hier niedergelassen. Als ich durch die Gassen geschlendert bin, habe ich mir die Galerien und Werke der lokalen Künstler angeschaut. Vor allem abends ist in Olinda immer etwas los. Ich hatte Glück und habe mir ein Konzert der ortseigenen Sambaschule angeschaut. Zu heißen Rhythmen wurde wild getanzt und der letzte Abend auf meiner Reise in vollen Zügen genossen.

Brasilien ist flächenmäßig riesig und hat so viel zu bieten. Ich bin mir sicher, dass das noch nicht die letzte Reise in mein Lieblingsland war.


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