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Meine Reiseerlebnisse in Argentinien

von Mehr Mara Großebörger Reisespezialistin

17 Juni 2013

 

Der Künstlermarkt in Buenos Aires

Der Künstlermarkt in Buenos Aires

Da wir an einem Feiertag angekommen sind, war nicht viel Verkehr und wir konnten in aller Ruhe die Stadt entdecken. Mir wurde schnell klar, warum die Tangostadt Buenos Aires auch das „Paris von Südamerika“ genannt wird: Wenn man die breiten Alleen entlangspaziert, durch die Szeneboutiquen und –lokale bummelt, die alten Kolonialbauten betrachtet und einem auf diesem Weg nur schöne, stolze und gut angezogene Menschen begegnen, könnte man wirklich meinen man befände sich mitten in der europäischen Modemetropole. Mein Tipp: Besuchen Sie unbedingt den riesigen, botanischen Garten und sonntags den Markt in San Telmo, wo die Porteños (so nennen sich die Einwohner) hauptsächlich Schmuck und Taschen, aber auch viele anderen ausgefallenen Dinge anbieten. Hier finden Sie wirklich für jeden Ihrer Lieben das passende Mitbringsel.

 

Wasserfälle von Iguazú

Wasserfälle von Iguazú

Nach drei Tagen ging es dann direkt schon weiter zur nächsten Station unserer Reise, ins tiefe Patagonien zum kleinen Städtchen Calafate, dessen Einwohner von den zahlreichen Touristen leben, die jährlich kommen um das Naturwunder Perito Moreno Gletscher zu bestaunen – der einzige Gletscher der Welt, der nicht abschmilzt sondern täglich wächst. Vor den riesigen knirschenden Eismassen zu stehen oder sogar einen Abbruch mit zu erleben, ist ein unglaubliches Gefühl. Eines der großen Highlights meiner Reise war außerdem Argentiniens Norden: Zum einen natürlich die Wasserfälle von Iguazu, die sowohl von der argentinischen, als auch von der brasilianischen Seite wirklich atemberaubend sind und zum anderen die wunderschöne Gegend um Salta.

 

Riesenkaktus in Salta

Riesenkaktus in Salta

Am besten kann man sich hier einen Mietwagen nehmen, um in eigenem Tempo die ständig wechselnde und einzigartige Landschaft zu genießen, vorbei an meterhohen Kakteen, zerklüfteten roten Felsen und ursprünglichen Indianerdörfern. Von Salta aus überquerten wir dann mit dem Bus die Grenze nach Chile, wo unser nächstes Ziel die Atacama Wüste war, die trockenste Wüste der Welt. Wir übernachteten im Oasendorf San Pedro de Atacama, einem wirklich stimmungsvollen Ort. Die Bevölkerung besteht zum Großteil aus Europäern, fasziniert von der kleinen Hippiestadt mitten in der Wüste. Es gibt hier so viel zu sehen und zu entdecken – dafür reichten die drei Tage, die wir dort waren, keinesfalls aus.

 

Nach unserem Stopp in Valparaíso, der bunten Hafenstadt in der Nähe von Santiago, wo wir die letzten Tage unserer Reise genießen konnten, hieß es dann schon wieder Abschied nehmen: Hasta luego! Ich war bestimmt nicht das letzte Mal in Südamerika.


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