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Reisespezialistin Juliane im Interview

6 August 2013

Der Gedanke an das Land der weißen Wolke lässt das Herz unserer Neuseeland Reisespezialistin höher schlagen. Vor allem die abwechslungsreiche Natur und die Gastfreundschaft der Kiwis haben es ihr angetan. Aber auch ihre Reisen in die Südsee, sowie nach Marokko und Ecuador sind Juliane in guter Erinnerung geblieben:

Neuseeland Reisespezialistin in bergiger Landschaft

Ich liebe die Berge, aber auch das Meer hat eine besondere Anziehungskraft

Was reizt dich am meisten am Reisen?
Am Reisen reizen mich besonders zwei Dinge: 1. raus aus dem Alltag zu sein und somit ganz anders leben zu können; 2. das Unbekannte zu entdecken. Es gibt so viele schöne Länder auf der Welt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zu reisen bedeutet für mich daher Neugier auf Neues und Freiheit pur.

Bevorzugst du das Meer oder die Berge?
Das kann ich nicht eindeutig beantworten. Ich liebe die Berge sehr, da ich in einer bergigen Umgebung aufgewachsen bin und es somit immer irgendwie zum Landschaftsbild dazu gehörte. Allerdings strahlt auch das Meer für mich eine ganz besondere Anziehungskraft aus. Gerade daher fasziniert mich wohl Neuseeland so, wo gerade auf der Südinsel die Gebirge dem Meer so nahe sind, dass man beides miteinander kombinieren kann.

kleines Boot am Strand von Cook Island

Cook Islands

Auf welchen Stempel in deinem Reisepass bist du besonders stolz?
Stolz ist etwas übertrieben, aber den Stempel von den Cook Islands der Südsee mag ich sehr Ich bin von Neuseeland aus für eine Woche in die Südsee geflogen und habe auf den Cook Islands jeden Tag aufs neue gestaunt, wie unendlich schön und idyllisch diese kleinen Inselchen sein können. Ich fühlte mich dort wie auf einer Postkarte ausgesetzt und so was Paradiesisches habe ich seit dem nicht mehr gesehen.

Welche Landschaft hat dich am meisten beeindruckt?
Die paradiesische Idylle der Südsee fand ich schon sehr beeindruckend. Allerdings habe ich im letzten Jahr mal wieder festgestellt, dass Neuseeland nach wie vor das Land ist, das mich am meisten fasziniert. In Neuseeland vereinen sich alle möglichen Landschaftsformen auf kleinstem Raum – so zu sagen gibt es hier die ganze Welt im Kleinformat – das finde ich schon sehr einmalig.

Hast du schon einmal einen Kulturschock erlitten?
Oh ja, mein erster Besuch in Marokko hat mich doch etwas umgehauen… An das geschäftige Treiben in den Souks, wie zum Beispiel in Marrakesch, musste ich mich erst etwas gewöhnen und es hat mich einige Anläufe gekostet, bevor ich einordnen konnte, wie ich mich am besten im Land verhalte.

Früchte auf dem Markt in Ecuador

Früchte kaufen auf dem Markt

Was war bisher dein schönstes Erlebnis mit einem Einheimischen und warum?
Ich war mit meiner Mutter in Ecuador und sie wollte unbedingt Stoffe für einen nicht ganz unkomplizierten Wickelrock kaufen, den die Ecuadorianerinnen immer tragen. Sie spricht jedoch kein Spanisch, daher habe ich auf dem Markt von Otavalo versucht bei einer Ecuadorianerin Stoff für einen Rock zu kaufen. Wir hatten ein paar Verständigungsschwierigkeiten, und da sich auch meine Mutter immer wieder einmischte um zu erklären, was sie nun tatsächlich wollte, entwickelte sich daraus eine so herzliche Kommunikation, sodass wir oft einfach nur lachten und uns mit Händen und Füßen verständigten. Diese Begegnung blieb mir noch lange in Erinnerung.

 

Was vermisst du am meisten, wenn du im Ausland bist?
Ich merke schon immer wieder, wie mir auf lange Sicht der regelmäßige Kontakt zu meinen Freunden und meiner Familie fehlt. Auf Reisen erlebt man so viel, was man mit anderen teilen will, und das ist aufgrund der Distanz oft schwer miteinander zu vereinbaren. Auf materielle Dinge meines Alltags kann ich auf Reisen jedoch gut verzichten; was mir aber immer wieder fehlt ist ganz klar deutsches Brot!

 


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