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Nepalreise – Im Land am Fuße des Himalaya

von Mehr Ralf Wiemann Management

2 August 2015

Unsere Manager Mark Lindner und Ralf Wiemann waren vor einigen Wochen mit erlebe-nepal in Nepal um sich ein Bild der aktuellen Situation zu machen. Die Frage die sich beide stellte: Kann man das Land wieder bereisen? Denn eins steht fest: Der Tourismus ist die größte Einnahmequelle Nepals und seiner Bevölkerung!  In diesem Blog erzählt uns Ralf Wiemann, wie er seinen Besuch in dem  Land am Fuße des Himalaya erlebt hat!

Unsere Reise durch Nepal im Juni

Unsere Reise durch Nepal im Juni

Vor ca. 3 Wochen bin ich durch Nepal gereist. Unser Partner vor Ort hat uns eingeladen, damit wir uns selbst ein Bild der Lage in Nepal machen. Auch wenn viele Dörfer noch nicht erreicht werden können, so sind die Reiserouten wieder offen.  Aber kann man das Land tatsächlich wieder bereisen?  Unserer Meinung nach kann man wieder gut nach Nepal reisen. Warum und was ich dort erlebt habe erzähle ich Ihnen gerne!

Was mir gleich bei der Ankunft in Kathmandu aufgefallen ist: Die Straßen waren sehr belebt. Linksverkehr, Radfahrer, Motorräder, Fußgänger, Hupen, Hupen, Hupen; am Straßenrand Räderkarren, Ziegen und Hunde. Schwelende Kochfeuer vor Hütten und dann und wann eine heilige Kuh. Auf den ersten Blick sah also alles so aus wie eh und je!

Straßenchaos in Kathmandu

Auf den Straßen Nepals herrscht das ganz normale Chaos

Natürlich wollte ich mir auch ein Bild von den Tempeln und weiteren historischen Sehenswürdigkeiten machen. Am Durbar Square in Kathmandu konnte ich mir die meisten davon anschauen, obwohl einige durch das Erdbeben beschädigt wurden. Absperrbänder schützten Besucher und Kulturschätze gleichermaßen und dennoch hat der Platz nichts von seiner Schönheit eingebüßt! Der Durbar Square (zu Detutsch etwa: „Königsplatz“) ist der Platz vor dem alten königlichen Palast in Kathmandu.

Durbar Square

Der Durbar Square von Kathmandu ist noch immer sehr beeindruckend!

 

Mark mit Guide Pushkar am Durbar Square

Mark Lindner mit unserem Guide Pushkar

 

Sehr eindrucksvoll fand ich außerdem den Swayambhunath Tempel, der neben Borobudur auf Java eine der ältesten buddhistischen Tempelanlagen der Welt ist. Auf einem Hügel im Westen Kathmandus gebaut erstreckt sich die kleine Anlage, stehts geschmückt mit Gebetsflaggen. Überall sieht man Affen sitzen, der  Tempel wird daher auch ganz einfach Affentempel genannt. Wie zu allen wichtigen Tempelkomplexen gehört auch zum Swayambhunath eine Legende. Demnach war das ganze Tal von Kathmandu einst ein großer See und irgendwann entdeckten Heilige Männer eine Lotusblüte in der Mitte des Sees. Die Menschen kamen von überall und verehrten über Jahrhunderte die Blüte als Gottes-Symbol, bis eines Tages eine leuchtende Flamme aus der Blüte stieg und der Swayambhunath sich selbst erschuf. Denn das sagt auch der Name des Tempels: Der aus sich selbst erstandene Gott.

 

Swayambunath in Kathmandu

Swayambunath oder auch Affentempel!

 

Auch in Bhaktapur konnten wir Tempel und Handwerker bestaunen und wurden überall herzlich begrüßt. Der Tempel Nyatapola ist der höchste Tempel Nepals. Er wurde 1702 unter dem König Bhupatindra Malla erbaut und ist der Gottheit Lakshmi geweiht.

Nyatapola Pagode in Bhaktapur

Die Nyatapola Pagode ist der höchste Tempel in Nepal!

 

Holzschnitzer in Bhaktapur

Beeindruckende Holzkunst bei den Handwerkern in Bhaktapur – die Stadt ist berühmt für Ihre Schnitzereien und Töpferarbeiten

 

Handwerker in Bhaktapur

Es ist wirklich faszinierend die Handwerker bei der Arbeit zu beobachten

 

 

Touristen in Bhaktapur

Auch andere Touristen haben wir in Bhaktapur getroffen!

 

Was mich am meisten beeindruckt hat, sind die Menschen. Nepal ist das Land der Feste und optimistischen, fröhlichen Menschen. Überall bin ich Menschen begegnet, die mich neugierig gefragt haben, was ich mache und mich gebeten haben, zu Hause zu erzählen, dass alles doch ganz normaler Alltag sei und dass alle Touristen herzlich willkommen sind. Überhaupt sind alle Nepali sehr optimistisch, dass die Touristen bald wiederkommen. Ich habe an allen Plätzen Musik, Gesang und sehr freundliche, hilfsbereite Menschen getroffen.

Musiker in Kathmandu

Musiker in Kathmandu

Unser Reiseleiter Pushkar hat uns zu Plätzen geführt, wo uns die Menschen die lebende Kultur und Gastfreundschaft intensiv spüren lassen haben, wo wir gemeinsam gefeiert und erzählt haben.

Mark Lindner mit unserem Guide Pushkar

Mark Lindner mit unserem Guide Pushkar

Im idyllischen Dorf Panauti, wo wir einen Homestay bei einer Nepali-Familie anbieten, wurden wir sehr herzlich mit einem tollen, reichhaltigen Mittagessen willkommen geheißen. Unsere Gastgeberinnen waren nur sehr erstaunt, dass wir die einzigen Gäste waren. Ich habe noch nie ein Land erlebt, in dem so viele verschiedene Kulturen, Religionen und Kasten auf eine so friedliche und harmonische Art und Weise zusammen leben.

Begrüßung im Homestay in Panauti

Begrüßung im Homestay in Panauti

Unser Kurzaufenthalt war von zahlreichen Momenten geprägt, die dieses Land zu etwas ganz Besonderem machen. Durch kleine Dörfer wandern und am alltäglichen Leben teilnehmen, nebelverhangene Wälder und grüne Berglandschaften genießen, versteckte Tempelanlagen besuchen, leckere einheimische Spezialitäten essen…
Fazit unserer kurzen aber sehr intensiven Nepalreise mit so vielen positiven Eindrücken: Ich komme schon sehr bald wieder, um noch mehr von dieser wunderbaren Gastfreundschaft, Freundlichkeit, dieser intensiven Natur und Kultur zu genießen! Nepal ist wieder bereisbar und jeder ist herzlich willkommen – Namasté !


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