Gruppenreise nach Nepal

von Mehr Christina Rambach Reisespezialistin

10 August 2019

Obwohl Asien im letzten Jahr nicht geplant war, hat unsere Partneragentur/mein Kollege mich davon überzeugen können, eine Gruppenreise zu begleiten und die kleine Republik Nepal kennenzulernen.
In der Regel schätze ich die Individualität unserer Reisen bei erlebe-fernreisen und stelle mir gerne meine eigene Reise zusammen. Mein erster Gedanke war also: Eine Gruppenreise? Ist das wirklich das Richtige für mich? Wie ich die Frage nach meiner Nepal-Reise beantwortet habe, erfahrt ihr hier in meinem Blogbeitrag.

Angekommen in Nepal habe ich bereits am Flughafen meine Mitreisenden kennengelernt. Neben sechs Deutschen bestand die multinationale Truppe aus Niederländern, Belgiern und Slowaken.

Nach den ersten Tagen zur Akklimatisierung in der Hauptstadt Kathmandu, machten wir einen Tagesausflug in die Königsstadt Patan. In Patan besuchten wir unsere erste Gastfamilie. Ein Künstler der Familie zeigte uns seine Werke und die Familie bereitete für uns ein typisch nepalesisches Essen zu.

 

Nepal-Reise-Ankunft-nepalesisches-Essen

 

Auf unserer Weiterreise war unser erster Übernachtungsstopp in Patheleket. Wir wurden mit einer Tasse Masala Chai und einer Vorstellungsrunde empfangen und teilten uns auf die entsprechenden Häuser auf. Während eines Spaziergangs durch die Umgebung besuchten wir unter anderem eine Schule. Die Kinder freuten sich riesig und der Schulleiter nahm sich etwas Zeit, um uns etwas über die Schule und das Dorf zu berichten.

 

Nepal-Reise-Unterkunft

 

Nach dem Abendessen packte unsere Gastmutter ihre Saris aus und wir Frauen durften uns einmal fühlen wie in Bollywood!
Ein Lächeln hat in jeder Sprache die gleiche Bedeutung! Das durften wir hier am eigenen Leib erfahren, denn trotz der unterschiedlichen Sprachen haben wir viel gelacht.

 

Nepal-Kultur-Traditionen

 

Im Dschungel des Chitwan-Nationalparks

Die nächsten Tage standen ganz im Zeichen des Chitwan-Nationalparks. Hierauf hatte ich mich besonders gefreut. Am Nachmittag starteten wir unsere Jeep-Safari durch den Chitwan-Nationalpark. Unser Guide bemühte sich sehr, alle unsere Wünsche zu erfüllen. Der größte Wunsch war es natürlich, ein Nashorn aus nächster Nähe beobachten zu können.

 

Nepal-Dschungel-Chitwan-Nationalpark

 

Und plötzlich blieb unser Jeep stehen und der Motor erlosch – Guide und Fahrer baten uns, still zu sein. Direkt neben uns stand ein Nashorn und trank seelenruhig aus einer Pfütze. Wir beobachteten es aus sicherer Entfernung und konnten unseren Augen kaum trauen. Keiner gab ein Geräusch von sich und alle genossen den Anblick des majestätischen Tieres.

 

Nepal-Tiere-beobachten-Dschungel-Chitwan-Nationalpark

 

Am Abend ließen wir den Tag Revue passieren und schlossen mit einem gemütlichen Abendessen ab.

Mit dem Boot brachten uns zwei Ranger am nächsten Morgen zu unserer Unterkunft in Barauli, ein kleines Dorf am Chitwan-Nationalpark gelegen. Unsere Gastfamilie begrüßte uns mit einem großzügigen Mittagessen und wir erlaubten uns, das Dorf vorerst zu Fuß zu erkunden. Mit dem Fahrrad machten wir am späten Nachmittag noch eine Tour mit der gesamten Gruppe.
Während unserer Radtour gab es gleich zwei Highlights. Das erste Highlight bot sich uns bereits zu Beginn: Wir stoppten an einem großen Elefantengehege. Die Tiere werden hier lediglich zum Arbeiten im Dschungel genutzt und dienen keinen touristischen Zwecken. Es ist immer wieder besonders, diese Dickhäuter aus nächster Nähe zu betrachten.

 

Nepal-Elefanten-Radtour-Elefantengehege

 

Pünktlich zum Sonnenuntergang fanden wir uns am Fluss zusammen und tranken noch gemeinsam einen köstlichen Masala Chai. Ein gelungener Abschluss einer tollen Tour!

 

Nepal-Sonnenuntergang-Fluss-Masala-Chai

 

Auf unserem Weg nach Pokhara machten wir einen kurzen Halt in Palpa, einem kleinen Bergdorf. Wir wurden mit einem traditionellen Tanz empfangen und die ganze Gruppe wurde von den Einheimischen zum Tanz aufgefordert.

Zum anschließenden Mittagessen wurde unsere Gruppe auf verschiedene Familien aufgeteilt. Von den Gasthäusern inmitten der Berge hatten wir die schönsten Aussichten über die Stadt!

 

Nepal-Gasthaus-Berge-Mittagessen

 

Last Stop: Pokhara!

Die letzten Tage verbrachten wir in Pokhara. Die beste Aussicht soll man hier am Aussichtspunkt von Sarangkot haben. Wir machten uns also bereits sehr früh am Morgen auf den Weg, um den Sonnenaufgang nicht zu verpassen. Am Morgen ist es zwar noch sehr frisch, aber es hat sich gelohnt! Die Aussicht war atemberaubend. Nicht nur die Berge konnte man bestaunen, auch der Blick ins Tal war das frühe Aufstehen Wert!

 

Nepal-Aussicht-Berge-Taal

 

Ob die Gruppenrundreise nun die richtige Entscheidung war? Definitiv! Aufgrund der kleinen Gruppe konnten wir individuelle Wünsche berücksichtigen, legten Stopps ein und stimmten die Abholzeiten problemlos aufeinander ab. Wir hatten wirklich eine entspannte Tour!
Zusätzlicher Pluspunkt? Als Alleinreisende hatte ich zu jeder Zeit einen interessanten Austausch mit anderen Reisenden. Zudem hat immer jemand eine Hand für das ein oder andere Erinnerungsfoto frei. 

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