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Das Naturparadies Madagaskar

21 Juni 2017

Unsere Schülerpraktikantin Judith erzählt in diesem Blogartikel von der Vielfalt Madagaskars und gibt zahlreiche Tipps und Empfehlungen für eine Reise in dieses Naturparadies.

 

Vielfältige Tier- und Pflanzenwelt im Naturparadies Madagaskar

Umgeben vom Indischen Ozean, liegt an der Ostküste Afrikas ein wahres Eldorado für Naturliebhaber: Madagaskar. Durch die geografische Lage und die Größe der Insel findet man in Madagaskar unglaubliche 250.000 verschiedene Pflanzen– und Tierarten, wovon rund 80% nur in Madagaskar heimisch sind. Häufig wird der zweitgrößte Inselstaat nach Indonesien deswegen sogar als eigener Kontinent angesehen.

Blick auf Berge - Madagaskar

 

Persönlich fand ich besonders die zahlreichen Nationalparks, welche eine phänomenale Vielfalt zu bieten haben, unglaublich beeindruckend. Im Ranomafana Nationalpark, im Osten der Insel, können Sie beispielsweise einen immergrünen tropischen Regenwald erkunden. Besonders Tierliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Neben den wohl bekanntesten Bewohnern Madagaskars, den Lemuren (Gattung der Halbaffen), können Sie viele weitere Vogel- und Reptilienarten bestaunen. Die vielen Wasserfälle und Thermalbäder machen das Idyll perfekt.

Affe hängt an Ast - Madagaskar

 

Ein Kontrast dazu bietet wiederum der Südwesten des Landes. Dort, wo die Hochebene flach abfällt, finden Sie eine Trockensavanne sowie im südlichen Teil eine Dornensavanne vor. Die Trockenzeit dauert bis zu 9 Monate und nur während einer sehr kurzen Regenzeit blühen die Pflanzen im Südwesten vorübergehend auf.

Der Affenbrotbaum

Einige der Pflanzen nutzen diese kurze Phase, um ihre Wasserspeicher aufzufüllen, wie auch der Baobab, der Nationalbaum der Insulaner. Hierzulande wohl eher bekannt unter dem Namen Affenbrotbau, spiegelt sein gemächliches Wachstum das Lebensmotto der Madagassen “Mora mora“, was übersetzt so viel heißt wie „immer mit der Ruhe“, wider. Erst nach zwanzig Jahren blüht der Baum, der sich durch seinen besonders dicken Stamm auszeichnet, zum allerersten Mal, wobei seine Lebensdauer beeindruckende mehrere hundert Jahre betragen kann.

Affenbrotbäume in Madagaskar

 

Nationalparks in Madagaskar

Eine Abwechslung zu dieser trockenen Vegetation finden Sie im Hochland der Insel. Sind Sie gerne sportlich unterwegs? So sollten Sie unbedingt eine Tour in den Isalo Nationalpark im südlichen Hochland Madagaskars unternehmen. Tiefe Schluchten, schroffes Gestein und spektakuläre Höhlen machen die Gebirgslandschaft zu der perfekten Umgebung für Wanderer und Abenteurer.

Mein Tipp: Packen Sie Ihre Badesachen ein und gönnen Sie sich eine Abkühlung in einem der vielen Naturpools. Wessen Wanderherz nun höher schlägt, sollte definitiv auch den Nationalpark Andringitra nicht verpassen, das Bergmassiv besticht einerseits durch seine Pflanzenvielfalt, aber vor allem durch seine stattliche Höhe und den damit verbundenen grandiosen Aussichten.

Blick auf die Landschaft im Tal

 

Nach einer aufregenden und anstrengenden Trekkingtour sollten Sie am Ende Ihrer Reise die vierte Facette der Insel genießen. Entspannen Sie an einem der wunderschönen Strände an der Südwestküste Madagaskars. Der 450 Kilometerlange „Great Reef“ lädt zum Baden, Schnorcheln und zu langen Strandspaziergängen ein. Wenn Sie noch etwas mehr Zeit mitbringen, kann ich einen Abstecher auf die Insel Ile St. Marie an der Ostküste nur empfehlen. Hier herrscht eine besonders entspannte und gelassene Atmosphäre. Türkisblaues Wasser, weiße Sandstrände und einsame Buchten lassen einen alle Sorgen vergessen. Der perfekte Abschluss einer jeden Madagaskar-Reise.

Entspannung am Strand von Madagaskar

 

Erkunden Sie selbst die unglaubliche Vielfalt der Insel und tauchen Sie ein in das Naturparadies Madagaskar. Hier finden Sie alle Informationen zu einer Madagaskar-Reise.


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