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Außergewöhnliche Naturerlebnisse an der Playa Larga in Kuba

25 Juni 2018

Reisespezialistin Isabelle ist nach Kuba gereist und hat auf ihrer Reise einen Zwischenstopp an der Playa Larga eingelegt. In ihrem Blogartikel erzählt sie von einer geführten Wanderung durch die umliegenden Wälder und einer tollen Natur.

Die Playa Larga in Kuba

Damit die Stecke von Viñales nach Trinidad nicht übermäßig lang wird, habe ich mich während der Reiseplanung für einen Zwischenstopp an der Playa Larga entschieden. Neben meinen glitzernden Vorstellungen zu Havanna und Trinidad hatte ich kaum eine Idee, wie dieses unbekannte Fleckchen Erde aussehen könnte – obwohl der Ort direkt an der berühmten Schweinebucht liegt.

Der kleine Hafen von Playa Larga

Der kleine Hafen von Playa Larga

Angekommen in Playa Larga schien es zunächst so, als ob ich Recht behalte. Es gab kaum etwas zu sehen in dem kleinen Örtchen. Allerdings wurde ich in meiner gebuchten Casa Particular, eine von kubanischen Einheimischen privat geführte Unterkunft, unheimlich nett empfangen. Die Dame des Hauses und ich setzten uns gleich auf die Terrasse für einen gemütlichen Plausch.

Am nächsten Morgen stand eine geführte Wanderung durch die umliegenden Wälder auf dem Programm und schlagartig wendete sich das Blatt… Um 9:00 Uhr ging es los. Wir warteten noch ein paar Minuten auf das Eintreffen von ein paar weiteren Teilnehmern. Als ich währenddessen auf den Boden schaute, hatte ich kurz das Gefühl, Kreislaufprobleme zu bekommen, denn der ganze Boden schien sich zu bewegen. Beim näheren Hinsehen bemerkte ich, dass über den ganzen Boden winzige Krabben liefen, die diesen Effekt hervorriefen.

Krabbenwanderung in Playa Larga

Krabbenwanderung in Playa Larga

Der Guide erklärte mir, dass die Region für das extreme Krabbenaufkommen bekannt sei. Die Krabben leben im Wald bis sie etwas größer sind und ziehen im Mai ins Meer. Wie der Guide mir erklärte, ist das Passieren der Küstenstraße dann kaum möglich… Zumindest nicht, wenn man Wert auf seine Reifen legt.

Als alle Teilnehmer da waren, ging es auf Zehenspitzen los in den Wald. Wir wollten schließlich keine Krabben erwischen. Auf der Wanderung erhielten wir ausgiebige Informationen zu der örtlichen Flora und Fauna. Unter anderem zeigte uns der Guide den Nationalvogel Tocororo und den Bursera Simaruba Baum, der von den Kubanern auch liebevoll Touristen Baum genannt wird. Auf Grund seines rot gefärbten, abblätternden Baumstammes erinnerte er stark an den Sonnenbrand eines Touristen.

Über den mit Korallen bewachsenen Boden gingen wir unseren Weg immer tiefer in den Wald, stiegen in eine kleine Höhle, in der die Fledermäuse nur so umher flogen und gelangten schließlich zu dem Highlight des Ausfluges: eine mit Wasser vollgelaufene Höhle, die als natürlicher Swimmingpool genutzt wird. Nach der anstrengenden Wanderung war es wirklich angenehm sich in dem kalten Nass zu erfrischen.

 

Zurück in der Casa empfiehl mir der Besitzer den Nachmittag am schönen Strand von Playa Giron, einem Nachbarort von Playa Larga, zu verbringen. Mit dem Mietwagen brauchte ich nur circa 30 Minuten bis zum Strand und konnte den Tag entspannt ausklingen lassen.

Abschließend kann ich sagen, dass die Playa Larga doch einiges mehr zu bieten hat, als ich anfänglich dachte. Wer an toller Natur und dem Erleben des authentischen kubanischen Alltages interessiert ist, sollte sich den Baustein „Naturparadies und einsame Strände“ nicht entgehen lassen.

Einsame Strände und eine verlassene Felsküste in Kuba

Einsame Strände und eine verlassene Felsküste in Kuba


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