Myanmar: Sehenswürdigkeiten abseits der üblichen Touristenroute

von Mehr Alena Levina Online Marketing Spezialistin

4 Mai 2018

Aktualisiert am 08. Juli 2019

Für meinen Jahresurlaub 2017 kamen mehrere Länder infrage. Ich war schon häufig in Asien und besonders Südostasien reizt mich durch die tollen Landschaften, wunderschönen Strände und freundliche Menschen.

Immer wieder habe ich mich sehr positiv an meinen Urlaub 2015 erinnert, meine erste Reise nach Myanmar, das sich damals als ein sehr sicheres und spannendes Reiseland erwies.

Während meiner ersten Reise habe ich die klassischen Myanmar Sehenswürdigkeiten kennengelernt: Ich bin durch die Gassen von Yangon geschlendert, mit dem Fahrrad durchs Land der Tempel in Bagan gefahren, habe auf den Straßenmärkten von Mandalay eingekauft und mit dem Boot den Inle See erkundet.

 Myanmar Sehenswürdigkeiten: Alena bei der Shwedagon Pagode in Yangon

Traditionelle Rituale bei der Shwedagon Pagode in Yangon

Das waren natürlich bei weitem nicht alle Orte, die es in Myanmar zu sehen gibt. Aus diesem Grund hat sich Myanmar erneut als Reiseland für meinen Jahresurlaub angeboten.

Tempelfeld von Bagan

Das Tempelfeld von Bagan

Meine zweite Reise startete wieder in Yangon, der Stadt, die sich in den letzten zwei Jahren verändert hat und noch kosmopolitischer geworden ist. Hier findet man buddhistische und Hindu- Tempel, katholische Kirchen und Moscheen. Das Alltagsleben in der quirligen Großstadt verläuft friedlich. Im Anschluss daran ging es direkt weiter zum Strand nach Ngapali.

Ngapali hat einige langgezogene Sandstrände und mittlerweile viele Hotels in unterschiedlichen Preisklassen. Das Wasser dort ist sehr klar, weich und angenehm zum Schwimmen. Als Tagesaktivitäten bieten sich Bootstouren zu den unbewohnten Buchten sowie Reit- oder Fahrradtouren am Strand. Einige Reisende besuchen die lokale Schule, wo sie sogar einen freiwilligen Englischunterricht geben können.

Jeden Morgen konnte ich direkt von meinem Frühstückstisch aus beobachten, wie die Fischer mit ihrem nächtlichen Fang zurückkehrten und ihre Boote ausluden. Anschließend fand ein kleiner Markt am Strand statt. Abends haben die Schulkinder direkt am Strand Ball gespielt. So konnte ich das lokale Treiben ganz entspannt und doch hautnah mitbekommen.

Ngapali - der Traumstrand von Myanmar

Ngapali – der Traumstrand von Myanmar

Zu meiner Verwunderung war der Strand noch fast leer, obwohl die Saison langsam anfangen sollte. Mir als Reisender gefiel es, am fast leeren Strand zu entspannen. Doch wenn ich auf die Schönheit des Strandes zurückblicke, finde ich es doch schade, dass einige Hotels leer standen.

Die Menschen waren hier wie vor zwei Jahren freundlich und das Hotelpersonal sehr kundenorientiert. Das Essen in den lokalen Restaurants war nach wie vor günstig. Die schön eingerichteten Hotelzimmer, die Strandliegen, das unglaublich leckere fische Sea Food und vor allem die Menschen, die hier beschäftigt sind, warteten auf die Besucher.

Die lokalen Guides in Myanmar

Unterwegs mit lokalen Guides in Myanmar

Vor ca. sieben Jahren wurde Myanmar offiziell auf die touristische Weltkarte gesetzt. In den ersten Jahren haben sich die Besucherzahlen schnell nach oben entwickelt. Die Anzahl an Hotelbetten, Gaststätten und Guides hat sich ebenso schnell dem damaligen Bedarf angepasst, sodass es nun einen Überfluss an Menschen gibt, die in den letzten Jahren im Tourismus gearbeitet haben und aktuell keine Arbeit mehr haben. Das bekam ich auch von meinen Guides und Fahrern zu hören, die sich über jede nächste Schicht freuten.

Vom Ngapali Strand ging meine Reise zu den Myanmar Sehenswürdigkeiten in den Mon- und Kayin-Staaten südlicher von Yangon. Diese Regionen liegen abseits der üblichen touristischen Pfade und werden aktuell weniger besucht.

Zuerst besuchte ich ein der Heiligtümer Myanmars – den Goldenen Felsen in Kyaiktiyo. Zufällig fand an diesem Wochenende das Vollmondfest statt, deshalb war die Gegend besonders lebhaft. Um den Goldenen Felsen herum wurde vor einigen Jahren eine Plattform gebaut, wo die Touristen, aber vor allem die Pilger, Platz finden können. Als Frau durfte ich den Goldenen Felsen nicht anfassen, doch es reichte mir auch, den riesigen Stein aus der Distanz anzuschauen, während die buddhistischen Gesänge die Luft füllten.

Besonders beeindruckend ist der Goldene Felsen am Sonnenuntergang und Sonnenaufgang, so habe ich zwar wenig Schlaf bekommen, dennoch eine einzigartige Atmosphäre erleben können.

Traumhafter Sonnenuntergang

Der traumhafte Sonnenuntergang am Goldenen Felsen

Ich fuhr weiter nach Mawlamyine, einem gemütlichen Städtchen mit vielen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Neben den Sehenswürdigkeiten der Stadt habe ich den gigantischen Liegenden Buddha Win Sein Taw Ya sowie ein friedliches Frauenkloster besucht.

„Wenn du wissen willst, wie viele Touristen gerade in der Stadt sind, komm zum Sonnenuntergang zur Kayik Than Lyan Pagode“ – sagte mein Guide zu mir. Von dort aus hatte man einen wirklich tollen Ausblick über die ganze Stadt und den Thanlwin Fluss, in dem die Sonne langsam unterging.

Myanmar Sehenswürdigkeiten: Seindon Mibaya Kloster in Mawlamyine

Der Blick auf das Seindon Mibaya Kloster in Mawlamyine

Über den Thanlwin Fluss fuhr ich mit dem Boot nach Hpa An. Unterwegs hielten wir am malerischen Dorf U Na Auk an und hatten ein leckeres lokales Mittagessen direkt auf dem Boot. Die Gegend um Hpa An ist für in die Höhe ragenden Karstberge bekannt. Gemeinsam mit meinem Guide paddelte ich zwischen den Reisfeldern und besuchte einige heilige Höhlen, die mit Buddha Figuren gefüllt waren.

Grüne Reisfelder und in die Höhe ragende Karstberge bei Hpa An

Grüne Reisfelder und in die Höhe ragende Karstberge bei Hpa An

Auch das lokale Essen durfte nicht fehlen und so waren wir zu Mittag bei Einheimischen essen. An diesem Tag hatte ich Geburtstag und beim Essen erwartete mich eine tolle Überraschung: Ein leckerer Kuchen, den die Kinder unserer Gastgeber schon sehr sehnsüchtig anschauten. Diese besondere gastfreundliche Atmosphäre, die Kerzen auf dem Kuchen und das burmesische „Happy Birthday“-Lied haben mich zutiefst berührt.

Schon wieder wurde ich von der Herzlichkeit der Burmesen überwältigt. Einige junge Frauen und Mädchen trauten sich, mich anzusprechen, um mit mir ein Foto zu machen. Viele von den Westlern hatten sie noch nicht gesehen. Klick! – Und schon war mein Gesicht ganz groß auf Snapchat zu sehen! Zum Glück sind die Aufnahmen auf Snapchat nur temporär. So hoffe ich ist auch der Rückgang an Touristen in Myanmar nur von kurzer Dauer.

Herzliche Begegnungen in Myanmar

Herzliche Begegnungen in Myanmar

Wenn auch Sie Myanmars Sehenswürdigkeiten abseits der üblichen Route kennen lernen möchten, schauen Sie sich unsere Rundreise „Mingalaba Myanmar“ an.

Zu unseren Mingalaba-Myanmar-Rundreise »

Zu unseren Myanmar-Rundreisen »

Unsere Myanmar Bausteine»


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