Dschungelerlebnis pur – Eine Fahrt zu den mystischen Ruinen bei Palenque, Mexiko

von Mehr Leah Rashid Reisespezialistin

25 Juni 2020

Unsere Reisespezialistin Leah nimmt Sie mit durch den Tieflanddschungel bis zum Eingang der Maya-RuinenErfahren Sie in diesem Blog, warum sich die Fahrt bis nach Palenque lohnt.

Türkisblaues Wasser, weißer Sandstrand und Palmen – das waren meine ersten Vorstellungen, als ich darüber nachdachte, eine Reise nach Mexiko zu planen. Als ich weiter recherchierte, fand ich aber noch viele weitere Schlagwörter. Eine Sache hat mein Interesse aber besonders geweckt: Maya Ruinen.

Von Campeche aus ging es mit dem eigenen Mietwagen los. Ich stellte mich auf eine lange Fahrt ein: Fünf Stunden ging es durch die Hitze Mexikos – aber was soll ich sagen? Es war eine wirklich abwechslungsreiche Strecke. Neben unberührter Landschaft ging es immer wieder durch kleine Dörfer. Am Straßenrand hatten die Einwohner ihre Stände aufgebaut: Frische Mango, frische Kokosnuss und mir unbekannte mexikanische Spezialitäten. Freundlich lächelten Sie uns Besucher an und freuten sich sehr darüber, wenn man für ein paar Pesos eine kleine Erfrischung kaufte.

Die Fahrt war wirklich sehr angenehm und man lernte eine ganz andere Seite von Mexiko kennen. Fasziniert von der Abwechslung des Landes schaffte ich es bis nach Palenque.

Die tropische Luft war beim ersten Atemzug eine Herausforderung, die Luftfeuchtigkeit ist im Mai schon sehr hoch und dazu kam die hohe Temperatur: ca. 40 Grad! Ich hatte eine stimmungsvolle Unterkunft für meine Mitreisenden und mich gebucht, in einer kleinen Seitengasse gelegen und nur 10 Minuten von den Ruinen entfernt. Für den Ankunftstag planten wir nichts weiter, also ging es direkt zur Erfrischung in den Pool. Im hoteleigenen Restaurant gab es am Abend noch ein traditionelles Abendessen: frische Guacamole und herzhafte Tacos – lecker!

Die Mayastadt

Der Plan stand fest, dass wir um 8 Uhr morgens wir bei den Ruinen sein wollten. Also ging es früh ins Bett und nach einem kleinen Frühstück auch direkt los. Innerhalb von wenigen Minuten verlässt man die kleine Stadt und fährt durch den Dschungel bis zum Eingang der Mayastadt.

Da ich so viel wie möglich über die Dschungelruinen erfahren wollte, organisierte ich vor Ort noch einen englischsprachigen Guide. Im ersten Moment war es eine kleine Überforderung, da sehr viele Guides bereitstehen und natürlich gebucht werden wollen. Ich habe mich einfach auf mein Bauchgefühl verlassen und es stellte sich heraus, dass dies eine sehr gute Entscheidung war. Er konnte seine Passion für die Ruinen mit uns teilen und hatte ein breites Wissen über die Maya.

Unser Guide erzählte viele spannende Geschichten

Nachdem noch reichlich Wasser aufgefüllt wurde, ging es dann zu Fuß los. Es war zwar noch sehr früh, aber die Luftfeuchtigkeit stieg im Minutentakt – viel trinken war also wichtig. Da die Ruinen im Dschungel liegen, wurde man von der Sonne durch die Bäume geschützt. Ich fand die Atmosphäre sehr ergreifend und spannend – und vor allem war ich sehr erleichtert, dass es nicht so überfüllt war.

Zwei Stunden lang führte unser Guide uns durch die majestätische Stadt und es war überwältigend die Ruinen zu besuchen. In einige Ruinen konnte man hinein gehen und durch die dunklen kalten Korridore laufen oder aber auch hoch hinaus und die Treppen hochsteigen, um einen Gesamtüberblick von oben zu erleben. Faszinierende Hieroglyphen sind noch vereinzelt an den Wänden zu erkennen und unser Guide erzählte viel über die Architektur der Maya. Inzwischen schaute ich mir jeden Torbogen, durch den wir laufen, ganz genau an – man erfährt sehr viel über die Kultur und den jeweiligen Zeitraum. Sogar der Sarkophag des Königs Pacal ist in Palenque noch vorhanden.

Die steilen Treppen der Pyramiden hoch

Es war einfach eine einmalige Erfahrung durch die Ruinen zu schlendern und unserem Guide zu lauschen: Wie haben die Maya die Zeit entdeckt, wie haben die Familien gelebt, wie wichtig war der Dschungel für die Maya? All diese Fragen wurden beantwortet. Teilweise sind die Gebäude vom Dschungel wieder eingenommen und die Natur wächst um diese faszinierende Stadt herum und lässt sich nicht bremsen. Im Hintergrund hört man zahlreiche Tiergeräusche und kann gar nicht genau zuordnen: war es ein Affe? Oder doch ein seltener Vogel?

Nach zwei Stunden war die geführte Tour vorbei und unser Guide verdiente sich ein ordentliches Trinkgeld. Zur Stärkung gab es abschließend eine frische Kokosnuss.

Für ein paar Pesos gibt es eine frische Kokosnuss

Ich wollte den magischen Ort noch nicht so schnell verlassen und ausgestattet mit Kartenmaterial sind wir ein wenig weitergelaufen. Zum Abschluss kletterten wir noch auf eine Ruine hinauf – im wahrsten Sinne des Wortes: Die Stufen sind sehr steil und je höher man kommt, umso wichtiger war es, dass man wirklich auf jeden Schritt achtet. Ich muss gestehen, der Aufstieg war schnell gemacht, aber wieder auf den Boden zurück zu kommen – ohne abzurutschen – war eine kleine Herausforderung. Aber die Aussicht hat sich gelohnt!

Ein kleiner Überblick über die Maya Ruinen

Mein Fazit

Ich besuchte während meiner zweiwöchigen Reise wirklich sehr viele Ruinen, die Maya sind überall noch zu finden – aber der Besuch in Palenque war ein wirklich unerwartetes Highlight meiner Reise und dieser Tag wird mir immer in Erinnerung bleiben. Mit unserem Baustein „Mystische Dschungeltempel bei Palenque“ haben auch Sie die Möglichkeit ein paar Stunden in die Vergangenheit zu tauchen und viel über die Maya zu erfahren!

Sind Sie nun auch an Palenque interessiert? Gerne unterstützen unsere erfahrenen Reisespezialisten Sie bei der Planung Ihrer Mexikoreise!


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