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Lisannes Abenteuer in Ecuador: Ausflug nach Otavalo

22 Mai 2018

Schülerin Lisanne erlebt in Ecuador ein tolles Abenteuer. Sie macht sich auf den Weg und verbringt mehrere Monate in Ecuador, um sich in einer Hilfsorganisation zu engagieren. Sie unterrichtet die englische Sprache an einer Schule in der Nähe von Puerto Lopez, um an der Verbesserung des Bildungsstandes mitzuwirken. In dieser Blogreihe erfahren Sie mehr über ihre Erfahrungen vor Ort.

Ausflug nach Otavalo

Das Wochenende haben Luise und ich genutzt, um einen Ausflug nach Otavalo zu machen. Otavalo ist sehr gut an Quito angebunden, eine Busfahrt dauert ca. 2 Stunden.

Für die Nacht von Samstag auf Sonntag haben wir uns ein einfaches Hostel für 30$ gebucht, welches aber doch ganz nett war und – juhu – eine warme Dusche hatte! Es zu finden war nicht ganz so einfach, denn das Straßennamensystem in Otavalo ist nicht ganz so einfach zu durchblicken. Durch ein bisschen Fragen haben wir es dann aber doch geschafft.

Angekommen in Otavalo

Angekommen in Otavalo

Wir waren gegen 14 Uhr da und sind dann bloß noch ein wenig rumgelaufen und haben die Straßen erkundet. Natürlich waren wir auch auf dem berühmten Kunsthandwerkermarkt „Plaza de los Ponchos“, dieser ist zumindest bei allen Ecuadorianern wohlbekannt und mit Sicherheit auch bei vielen anderen Südamerikanern. Der Markt ist riesig und man findet sehr viele schöne Pullis, Taschen, Ponchos, Tischdecken und und und… Luise und ich hatten uns beide jeweils in einen Pulli verguckt, sodass wir einen guten Gemeinschaftspreis aushandeln konnten. Feilschen wird auch auf jeden Fall erwartet, sodass man selbst Schuld ist, wenn man den erstgenannten Preis direkt bezahlt.

Ich möchte auf jeden Fall im Laufe des nächsten Jahres nochmal nach Otavalo zurückkehren, auch um noch die anderen Märkte zu besuchen, für die wir leider nicht genug Zeit hatten.

Am Sonntag haben wir uns für eine kleine Wanderung zu dem „Cascada de Peguche“ entschieden. Ein Wasserfall, der nicht allzu weit von Otavalo entfernt sein sollte. Wir haben uns ein wenig an unserem Reiseführer orientiert, der aber nicht mehr ganz aktuell ist. Schließlich sind wir auf einer stillgelegten Bahnstrecke gelandet, der wir einfach bloß folgen sollten. Da mir ein wenig mulmig dabei zumute war einfach auf den Schienen zu laufen, habe ich noch einige Male extra nachgefragt, aber es schien wohl richtig zu sein. Und tatsächlich musste man ca. eine Stunde auf den Schienen laufen bis man quasi direkt am Eingang des Wasserfalls ankam.

Der "Schienenwanderweg"

Der „Schienenwanderweg“

Noch einige Meter durch einen Wald und schon waren wir dort. Mir hat es richtig gut gefallen, auch wenn der Wasserfall anscheinend als beliebtes Ausflugsziel am Sonntag für Einheimische genutzt wird und somit ganz schön viel los war. Wir haben aber dann doch noch einen ruhigen Aussichtspunkt gefunden, wo wir uns für einige Zeit ausgeruht und ein wenig gelesen haben.

Am Wasserfall "Cascada de Peguche"

Am Wasserfall „Cascada de Peguche“

Schließlich sind wir wieder zurück über die Bahnschienen in die Stadt zum Hostel, haben unsere Sachen geholt und sind wieder zum Busbahnhof gelaufen. Von der Rückfahrt hab ich zum Glück mehr mitbekommen als von der Hinfahrt und konnte somit die super Aussichten aus dem Fenster genießen. Die Strecke zwischen Otavalo und Quito gehört zur Panamericana (oder ist Ableger davon, bin mir gerade nicht so sicher), einem Schnellstraßennetzwerk, dass 48.000 Kilometer umfasst und sich von Norden bis Süden über Mittel- und Südamerika erstreckt. Somit sind wir 2 Stunden lang durch die Anden gefahren, wobei wir zum Beispiel mehrere Vulkane und Seen gesehen haben.

Wie gesagt, ich möchte auf jeden Fall nochmal nach Otavalo, am liebsten natürlich mit einem von meinen Besuchern 🙂 In der Umgebung gibt es nämlich zum Beispiel noch wunderschöne Seen, um die man in einem Tag wandern kann.


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