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Mit meinem Kleinkind durch Thailand

26 April 2018

Unsere Familienreisespezialisten Melanie war im Februar das erste Mal mit ihrer kleinen Tochter Kaya unterwegs. Ziel: Thailand. In ihrem Blog erzählt Melanie von ihren Erlebnissen und Erfahrungen mit einem Kleinkind eine Fernreise zu unternehmen und hat dabei sogar eine neue Lieblingsinsel gefunden!

 

Im Februar war es endlich soweit: gefühlte 50 kg Gepäck standen bereit, genügend Breigläschen für drei Wochen waren auch dabei, die Reiseapotheke gegen jede erdenkliche Krankheit war gefüllt – die erste Fernreise als Familie konnte beginnen!

Obwohl ich schon viel gereist bin, ist dann mit Kind auf einmal doch alles anders. Und die Reise-Routine völlig dahin. Wir hatten uns einiges vorgenommen: In drei Wochen reisten wir mit unserer 15 Monate alten Tochter Kaya, zwei Omas und einem Opa von Bangkok über Kanchanaburi und Ayutthaya Richtung Süden, wo die Strände von Koh Lanta, Railay Bay und Koh Yao Yai auf uns warteten. Viele der Orte kannte ich schon durch meine früheren Reisen nach Thailand, doch durch Kinderaugen nimmt man vieles noch einmal ganz anders wahr.

 

Das Abenteuer in Thailand geht los!

Vom langen Flug waren wir alle ziemlich geschafft. Die Kleine war etwas zu groß für die vorab reservierte Babyschale im Flugzeug und fand es auf Mamas und Papas Schoß viel bequemer. Daher freuten wir uns umso mehr, in der Ankunftshalle am Flughafen von Bangkok direkt ein Schild mit unserem Namen zu sehen. Der dazugehörende Fahrer, half uns flugs mit dem vielen Gepäck und brachte uns auf direktem Weg zu unserem Hotel am Fluss.

Aussicht am Pool

Melanies Kind genießt die Aussicht im Pool

Endlich angekommen! Den ersten schwülen Urlaubstag verbrachten wir ganz entspannt am Pool unseres Hotels. Durch die Lage direkt am Fluss Chao Phraya war es hier auch viel luftiger und ruhiger als anderswo in der Stadt. Wir waren sehr glücklich mit der Lage unserer Unterkunft. Statt mit Tuk Tuk oder Taxi durch die lauten Straßen der Stadt zu kurven, um die Sehenswürdigkeiten zu erreichen, haben wir die Wassertaxis, die direkt vor unserer Haustür anlegten, genutzt. Per Boot erreicht man viele Tempelanlagen und es macht auch richtig Spaß über den Fluss zu düsen.

Goldene Buddha-Statuen in Bangkok

Die goldenen Buddha-Statuen in Bangkok

Nach drei Tagen Hauptstadt wurde es Zeit für etwas Natur. Am Morgen begrüßte uns Miss Tik, unser Guide für die kommenden Tage, an der Rezeption und gemeinsam machten wir uns auf den Weg Richtung Kanchanaburi westlich von Bangkok. Während wir mit der abenteuerlichen Burma-Bahn fuhren, den bekannten Train Market besuchten und auf der Brücke am River Kwai spazierten, erzählte uns Tik spannende Geschichten über Thailand und die Menschen, ließ uns unbekannte aber sehr leckere Früchte probieren und lehrte uns sogar ein paar Worte Thai.

Ein Highlight war der Ausflug zum Erawan Nationalpark mit seinen sieben Wasserfällen. Mit dem Kind in der Kraxe haben wir es sogar bis Wasserfall Nummer fünf geschafft, um dort erst einmal ausgiebig zu baden und uns von Fischen an den Füßen kitzeln zu lassen. Das Highlight für Kaya waren aber sicherlich die Bootsfahrten zu unserem Resort am Fluss, das man nur per Longtailboot erreichen konnte. Wenn der Fahrer so richtig Gas gegeben hat und alle im Boot nass gespritzt wurden, hatte sie einen Riesenspaß.

Der berühmte "Train Market" am River Kwai

Der berühmte „Train Market“ am River Kwai

Tik und unser Fahrer Khun Piak begleiteten uns noch bis zur nächsten Station, Ayutthaya. Wir hatten die beiden in den vergangenen Tagen schon sehr ins Herz geschlossen und der Abschied fiel gar nicht so leicht. In den frühen Abendstunden erkundeten wir per Tuk Tuk noch einige der riesigen Tempelanlagen, die so ganz anders aussahen als die Heiligtümer in Bangkok und im Abendlicht eine besondere Kulisse boten.

Endlich ans Meer!

Hurra! Wir fahren ans Meer! Darauf haben wir uns alle sehr gefreut! Von Bangkok aus flogen wir nach Krabi im Süden Thailands. Am Flughafen erwartete uns bereits der Fahrer, der uns in etwa drei Stunden zur Insel Koh Lanta begleitete. Mit dem Minibus ging es auf die Fähre, ganz unkompliziert und schnell erreichten wir so unser Ziel für die nächsten Tage. Natürlich zog es uns direkt zum Strand. Dieser ist auf Koh Lanta kilometerlang, ganz seicht und flach abfallend, und durch die Gezeiten wunderbar zum Muschelsuchen geeignet. Unsere schönste Urlaubserinnerung: Kaya machte auf Koh Lanta ihre ersten Schritte und lernte laufen am Strand. Danach war sie nicht mehr zu bremsen.

Strand in Railay

Fantastischer Strand in Railay

Zugegeben: Railay Bay in der Andamanensee ist sehr touristisch… am Tag werden die Strände von Tagesausflüglern und Longtailbooten regelrecht überflutet. Dennoch ist die Landschaft so besonders und schön, dass wir unbedingt auch hier für ein paar Nächte bleiben wollten. Die Anreise war sehr abenteuerlich. Von Ao Nag aus nahmen wir erst einmal die Fähre. Da Railay Bay aber nur mit kleinen Booten zu erreichen ist, mussten wir auf offenem Meer mit Gepäck und Kind auf ein Longtailboot umsteigen. Das machte mir ganz schön Angst – hat aber super funktioniert. Passagiere und Crew haben zusammen angepackt und im Handumdrehen standen wir staunend am Strand von Railay, der von beeindruckenden Kalksteinfelsen eingerahmt ist.

Bungalow in Koh Yao Yai

Melanies Bungalow in Koh Yao Yai

Das Beste haben wir uns für den Schluss aufgehoben. Keine Ausflüge, keine Sehenswürdigkeiten, keine Bars, nichts zu Shoppen. Nur Erholung und süßes Nichtstun auf meiner neuen Lieblingsinsel Koh Yao Yai. Fünf Tage lang haben wir es uns zwischen gemütlichen Bungalows, tropischem Garten, leuchtend blauem Pool und traumhaftem Strand gut gehen lassen. Die Einheimischen waren ausgesprochen liebenswürdig und auffallend neugierig. Wahrscheinlich auch, weil die ‚farang‘ (=Touristen) noch nicht allzu lange zu ihrem Alltag gehören. Schweren Herzens verabschiedeten wir uns vom Paradies.

Die letzten Stunden in Bangkok genießen!

Die Bootsfahrt nach Phuket dauerte etwa eine Stunde, von wo aus wir zurück nach Bangkok flogen. Das verkürzte zum einen die Rückreise und zum anderen wollten wir unbedingt noch den Weekend Market besuchen. Dort ließen wir uns stundenlang durch das Labyrinth aus unzähligen Gängen auf Thailands größtem Markt treiben und leerten unsere restliche Urlaubskasse komplett – während unsere Tochter und die Omas die letzten Stunden vor der Rückreise mit Planschen am Pool verbrachten.

Aussicht am Pool

Den letzten Tag am Pool genießen

Mit noch mehr Gepäck, Breigläschen für etwa zwei Wochen und einer nach wie vor gut gefüllten Reiseapotheke traten wir einen entspannten Rückflug an. Seit der Reise hat unsere Tochter ein neues Lieblingsbuch: das Fotoalbum unserer ersten Fernreise als Familie.

Das klingt nach genau Ihren Vorstellungen? Diese und weitere Thailand Rundreisen finden Sie hier.


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