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Grizzly und Stachelschwein am Alaska Highway

von Mehr Yvonne Sievers Reisespezialistin

27 Juni 2017

Der Alaska Highway – der von Dawson Creek in Kanada nach Fairbanks in Alaska führt – feiert sein 75. Jubiläum. Unsere Reisespezialistin Yvonne ist auf der legendären Straße den Spuren der Goldsucher gefolgt und hat auf ihrer Tour viele interessante Tiere gesehen. Besonders fasziniert ist sie vom Stachelschwein und vom Grizzlybär:

 

Vom kletternden Stachelschwein

Wusstet ihr, dass Stachelschweine klettern können? Nicht nur einfach so über Steine, sondern auf Bäume und auch ganz oben hinauf. So hoch, dass ich dachte, nun bricht der Ast durch und das arme Stachelschwein fällt vom Baum. Also, ich war schon ganz schön verdutzt. Ganz entspannt sah es eigentlich aus – das Stachelschwein – als es direkt am Straßenrand entlang wackelte. Mein erster Gedanke war: „Das schaut ja original so aus wie die „Oma“ aus den Ice-Age Filmen! Ein wenig zerrupft. So, wie gerade erst aus dem Bett geklettert.“

Stachelschwein am Alaska Highway

Stachelschwein am Straßenrand des Top-of-the-World Highway im Yukon Territorium

Wir freuten uns schon auf prima Fotos. Kaum wurde unser Auto jedoch langsamer, schaute es auf und ergriff die Flucht – weg von der Straße und in den Birkenhain.

Das Stachelschwein auf der Flucht im Yukon

Das fotoscheue Stachelschwein gibt Fersengeld

Enttäuscht schauten wir hinterher – Kameras noch immer „im Anschlag“ – und waren verdutzt, als wir es eine Birke hinauf klettern entdeckten. Immer höher kletterte es in den Baum, der sich schon bedenklich neigte und kurze Zeit dachten wir – nun biegt sich die Birke ganz nach unten. Da hatte es eine Astgabel gefunden und auch der Baum stabilisierte sich wieder. Natürlich ließen wir die Auslöser klicken und hier ist der Beweis: Stachelschweine können prima klettern!

kanadisches Stachelschwein sitzt im Baum

Ein Stachelschwein hoch oben im Baum

 

Auf der Suche nach dem Grizzlybären am Alaska Highway

Fast übersehen hätten wir ihn – den Grizzlybär. Seine helle Fellfarbe passt sich aber auch zu perfekt an die Gräser entlang des Alaska Highways an. Verraten hat er sich nur durch eine Bewegung, die uns halten ließ und es war eine Freude diesen großen und ganz entspannten Braunbären zu beobachten.

Grizzlybär läuft am Alaska Highway

Grizzlybär direkt am Wegesrand

Aus dem sicheren Auto hatten wir Gelegenheit tolle Fotos und sogar Videos zu machen. Dabei haben wir immer gut Abstand gehalten und den Bären in Ruhe seiner Wege ziehen lassen. Wie ihr im Video sehen könnt, haben wir unser Auto mit Abstand vor den Grizzly gesetzt und dann mit Freude beobachtet, wie er näher kam und uns passierte. Nah heran gebracht hat uns – ganz ungefährlich für Bär und uns – nur unser Zoom der Kameras.

Kanadischer Bär läuft am Straßenrand

Grizzlybeobachtung am Alaska Highway

Bitte macht es auf euren Reisen so wie wir und fotografiert und filmt Wildtiere aus eurem Auto heraus. Lockt die Tiere nicht an, ruft sie oder versucht sie gar mit Essbarem auf euch aufmerksam zu machen. „A fed bear is a dead bear!“ Wildtiere und gerade Bären, die ihre Gleichgültigkeit oder Vorsicht gegenüber Menschen verlieren und diese gar mit „Hier finde ich Nahrung“ in Verbindung bringen, werden meist zu „Problembären“ und schweren Herzens müssen die Wildlife Officer/Ranger diese wunderbaren Tiere dann töten.

Macht euch also schlau, wie ihr euch bei einer Wildtierbegegnung am Besten verhaltet und erfreut euch – wie wir – an den Zufallsbegegnungen am Alaska Highway!

Wenn ihr auch auf den Spuren der Goldsucher unterwegs sein wollt, schaut euch doch mal unsere Yukon-Rundreise an.


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