Join-In Reise durch Namibia, Botswana und Simbabwe

von Mehr Vanessa Thielemann Personal/ Backoffice

13 April 2017

Schon lange ein Traum von mir: Einmal alleine reisen! Schnell war die Frage wohin?! Nachdem ich das Webinar von erlebe-namibia.de gesehen hatte, stand für mich schnell fest: für mich geht es als nächstes nach Afrika. Doch als blonde Frau alleine nach Afrika?! Das habe ich mir dann doch nicht zugetraut. Schnell entschied ich mich zu einer Join-In Reise, einer Klein-Gruppenreise. Und wie sich im Nachhinein rausgestellt hat: es wurde einer meiner tollsten Urlaube bisher!


Das Abenteuer „Join-In Reise“ kann beginnen!

Nachdem wir alle Teilnehmer an ihren Unterkünften abgeholt hatten, konnte die Reise losgehen: unser erster Stopp war der Etosha Nationalpark im Norden Namibias. Mit einem kleinen Truck ging es die holprigen Straßen entlang und am Eingang des Nationalparks waren wir alle schon ganz nervös: wir wollten natürlich am liebsten sofort auf die Suche nach den Big 5’s gehen. Schon nach ein paar Minuten sahen wir die ersten Antilopen und tatsächlich auch einige Giraffen. Da stand für mich schon fest: Dieser Trip kann einfach nur grandios werden!

Eine Gruppe bunt gemischt aus aller der Welt

Dazu kam noch, dass unsere Gruppe, bestehend aus 14 Leuten, super interessant war. Die einen kamen aus Vancouver, die nächsten aus Brasilien und New York City. Schon während der Fahrt haben sich alle fleißig unterhalten und die Stunden vergingen wie im Flug.

Am ersten Abend haben wir alle gemeinsam am Lagerfeuer gegessen, während unsere Guides das Essen auf offenem Feuer zubereitet haben. Ich war am Anfang schon ein wenig skeptisch, ob ich das Essen wirklich mag, aber ich wurde schnell eines Besseren belehrt. Das Essen war so lecker! Teilweise wusste man nicht wirklich, was man genau isst, da es meistens Eintöpfe mit Fleisch und Gemüse waren, aber es war immer sehr gut gewürzt und wir haben uns jeden Tag auf das leckere Essen am Abend gefreut!

 

Die Tage vergingen und auch in Sossusvlei hatten wir eine super Zeit. Wir haben abends am Lagerfeuer den Tag ausklingen lassen, die Guides haben Geschichten erzählt und wir haben den Tag Revue passieren lassen. Nach der erholsamen Dusche ging es dann ab in die Zelte. Und obwohl ich ein großes Zelt für mich alleine hatte, habe ich mich niemals alleine gefühlt.

Denn die anderen waren direkt neben mir, nur eben in einem separaten Zelt. Und glaubt mir, das Gefühl, nachts in einem Zelt zu liegen und in der Ferne Löwen brüllen zu hören, ist einfach unbeschreiblich! Man muss sich allerdings im Klaren sein, dass es (außer im Etosha) keine Zäune gibt, die den Campingplatz vom restlichen Nationalpark abschirmen. Am Anfang auch für viele von uns ein etwas seltsames Gefühl, aber ich habe mich nie unsicher gefühlt. So lange man ein paar Regeln beachtet, passiert einem nichts.

Der erste Abschied nach ca. 4 Tagen

Nach zwei Tagen in der Wüste Namibias ging es für uns wieder zurück nach Windhoek und ein Teil der Gruppe musste uns leider verlassen, da sie bereits wieder nach Hause geflogen sind. Zum Abschluss sind wir dann noch mal zu Joe’s Beer House gefahren und haben den letzten Abend zusammen genossen. Auch wenn es zwar eigentlich fremde Leute waren, sind sie einem schon schnell ans Herz gewachsen, wahrscheinlich auch weil man so viele tolle Dinge in so kurzer Zeit gemeinsam erlebt hat.

Los geht’s durch Botswana zu den Victoria Falls

Für ein paar von uns ging es am nächsten Tag dann weiter auf den 8-tägigen Trip von Windhoek durch Botswana zu den Victoria Falls nach Simbabwe. Auf dieser Reise waren wir mit insgesamt 10 Leuten und auch diese Gruppe war wieder ein Volltreffer.

Angekommen in Botswana haben wir einen echten Buschmann getroffen, der uns am Lagerfeuer typische Lebensweisheiten und Geschichten erzählt hat. Am nächsten Morgen ging es dann ganz früh mit ihm auf eine Walking Safari. Wir haben super viel über die Bäume, Sträucher und die Tierwelt in dieser Umgebung erfahren und es war wirklich interessant zu sehen, für was die Einheimischen dort z.B. die Dornen eines bestimmten Strauches nutzen.

Angekommen im Okavango Delta war dann erst mal Relaxen angesagt und wir haben die Zeit genutzt, um unseren Familien daheim zu schreiben oder einfach über die vergangenen Tage zu quatschen. Es war wirklich schön zu sehen, dass die Gruppe fast immer zusammen geblieben ist, obwohl es eigentlich gerade keinen Programmpunkt gab und man freie Zeit hatte.

Am Abend gab es dann ein großes Essen, zum ersten Mal an einem richtigen Tisch. Im Etosha Nationalpark und in Sossusvlei haben wir immer mit einem Tablett auf dem Schoss gegessen. Das war für keinen ein Problem, es hatte irgendwie was und war mal etwas anderes. Am nächsten Tag mussten wir dann alle noch einmal unseren Mut zusammen nehmen: Es ging zur Mokoro Tour durchs Delta – vorbei an Krokodilen und Nilpferden! Aber auch das war eine einmalige Erfahrung, die auch die Gruppe noch mehr zusammen geschweißt hat.

Ein großes Highlight: die Victoria Falls!

Der krönende Abschluss war dann die Ankunft an den Victoria Falls – eins der sieben Weltwunder! Auch hier haben wir als Gruppe wieder viel zusammen gemacht, wir haben die Stadt erkundet, die Wasserfälle bewundert und sind z.T. auch zusammen mit einem Helikopter über die Vic Falls geflogen. Ein Wahnsinns Erlebnis!

Und was ich auch wirklich toll fand: Ich wollte gerne noch einen Bridge Slide machen und einige meinten sofort „Da lassen wir dich aber nicht alleine hin, wir kommen mit!“.

Mein Fazit:

Am Anfang war ich ein wenig skeptisch, denn Gruppenreisen haben oft ja nicht wirklich einen guten Ruf. Aber ich muss sagen, es waren sooo tolle 3 Wochen und ich habe wundervolle Menschen kennengelernt, mit denen ich sogar jetzt noch Kontakt habe. Egal ob als Paar oder alleine, ich kann eine Join-In Reise wirklich nur jedem empfehlen!

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Frau in Namibia

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