MENUMENU

Die Highlights meiner ersten Reise mit Erlebe-Fernreisen

von Mehr Julia Hens Reisespezialistin

18 Juni 2018

Nachdem ich in den letzten Jahren ausschließlich afrikanische Länder bereist habe, wurde es Zeit, endlich einen neuen Kontinent zu entdecken und meinen Horizont zu erweitern. So fiel meine Wahl auf Vietnam. Freunde und Bekannte hatten mir bereits viel Positives berichtet und ich bin neugierig geworden auf eine Reise in dieses exotische, vielfältige Land.

Doch wie organisiert man nun so eine Reise auf einem Kontinent, den man noch nicht kennengelernt hat und der sich komplett von Afrika unterscheidet? Da meine Reisedauer sehr beschränkt war, wollte ich meine Zeit vor Ort nicht damit verbringen, die nächsten Stationen der Reise zu planen. Außerdem fehlte mir zuhause die Zeit mich selbst ausgiebig mit der Reiseplanung zu beschäftigen und alles selbst zu organisieren. Es war mir wichtig bereits vor Reiseantritt genau zu wissen, wann ich mich an welchem Ort wie lange befinde. Aus diesen Gründen wollte ich die Reise von einem Spezialisten planen lassen. So bin ich bei meiner Internetrecherche auf erlebe-fernreisen / erlebe-vietnam gestoßen. Das Unternehmen war mir bis dato völlig unbekannt. Der Internetauftritt sowie die Kombination aus individuellem Reisen und vororganisierten Gruppenaktivitäten hatten mich jedoch sofort überzeugt.

Mit erlebe-fernreisen ging es nach Vietnam

Mit erlebe-fernreisen ging es nach Vietnam

Der von mir gebuchte Reiseplan stand sehr schnell und so startete ich gute vier Monate später aufgeregt meine erste Reise nach Asien. Die Route führte mich vom wuseligen Hanoi in die mystische Halong Bucht. Von dort ging es weiter ins entspannte Hoi An und Richtung Süden ins moderne Ho Chi Minh City mit einem Abstecher ins Mekong Delta zu den schwimmenden Märkten.

Ein Ort ist mir in ganz besonderer Erinnerung geblieben – Hoi An. In dieses kleine verträumte Städtchen habe ich mich sofort verbliebt. Die Stimmung bei Dunkelheit mit den unzähligen, bunten Lampions ist unglaublich schön und verschafft der Stadt mit seinen alten Gemäuern ein ganz besonderes Flair. Den Aufenthalt dort habe ich nach den hektischen Tagen in Hanois Altstadt sehr genossen und wäre sehr gerne noch länger geblieben.

Die bunten Lampions in Hoi An

Die bunten Lampions in Hoi An

Von Hoi An startete auch mein Kochkurs – eines meiner Highlights der gesamten Reise. Im Vorfeld habe ich mir zugegebenermaßen nicht sonderlich viel davon versprochen. Umso überraschter war ich am Ende des Tages, wie spannend und spaßig dieser Ausflug letztendlich gewesen ist.

Am Morgen starteten wir mit einer kleinen Gruppe von ca. zehn Personen und unserem Guide (leider im strömenden Regen) in Richtung Tra Que – ein kleines Gemüsedorf unweit vom Stadtzentrum entfernt. Wir erhielten Einblicke in die tägliche Feldarbeit der Dorfbewohner und lernten viel über den Anbau verschiedenster Gemüsearten. Der anhaltende Regen war zwar unangenehm und machte den Aufenthalt etwas ungemütlich, tat der Stimmung aber keinen Abbruch.

Wir besuchten ein kleines Gemüsedorf, leider bei schlechtem Wetter

Wir besuchten ein kleines Gemüsedorf, leider bei schlechtem Wetter

Im Anschluss kauften wir gemeinsam auf dem lokalen Markt verschiedene Zutaten für unseren Kochkurs ein. Menschen mit einem empfindlichen Magen brauchen auf dem Markt auf jeden Fall starke Nerven. Neben Unmengen an frischem Obst und Gemüse finden sich dort auch unübliche „Köstlichkeiten“ wie Froschschenkel, Haifischköpfe und diverse andere (unappetitliche) Fleisch- und Fischsorten. Vom doch sehr strengen und unangenehmen Geruch möchte ich gar nicht erst sprechen. Trotzdem fand ich es unglaublich spannend über den Markt zu schlendern, die vielen unterschiedlichen Lebensmittel zu begutachten und die teils doch verrückten Eindrücke in mich aufzusaugen. Niemals zuvor hatte ich Händler wie selbstverständlich mit nackten Füßen direkt zwischen der angebotenen Ware sitzen sehen oder so viele verschiedene Düfte wahrgenommen.

Zu Besuch auf dem Markt

Zu Besuch auf dem Markt

Am eigentlichen Ziel – der Kochschule – angekommen, ging es sofort an die Zubereitung. Unser Guide entpuppte sich dann auch als unser Chefkoch und zeigte uns während der ca. dreistündigen Kochsession die Zubereitung verschiedenster Gerichte Schritt für Schritt. Damit wir auch nichts vergessen, wurde uns zu Beginn direkt ein Rezeptheft inklusive Kochschürze ausgehändigt. Dem Nachkochen zuhause stand somit nichts mehr im Wege und wir hatten zugleich ein schönes Andenken an die erlebnisreichen Stunden.

Mein persönliches Lieblingsgericht war der Bananenblütensalat mit gegrilltem Hähnchenfleisch und die traditionelle „Phở“ – eine vietnamesische Suppe, die ich bereits mehrfach auf meiner Reise genossen hatte. Die Basis ist eine kräftige klare Brühe mit Reisnudeln und verschiedensten frischen Gemüsesorten. Hinzu kommen dann dünne Rindfleischscheiben, die erst in der heiß servierten Brühe garen. An der Herstellung der Suppe beteiligt zu sein, war eine spannende Angelegenheit, die mir großen Spaß bereitet hat.

Das Kochen hat viel Spaß gemacht und war eine schöne Erfahrung

Das Kochen hat viel Spaß gemacht und war eine schöne Erfahrung

Nach getaner Arbeit und Papp satt haben wir es uns am Pool der Kochschule gemütlich gemacht und später am Nachmittag noch einen traditionellen vietnamesischen Kaffee getrunken. Im Anschluss brachte uns ein Boot glücklich und zufrieden über den Hoi An River zurück in die Stadt, wo wir den Abend noch gemeinsam als Gruppe haben ausklingen lassen.

Vietnamesischer Kaffee

Vietnamesischer Kaffee

Mit einem Boot ging es zurück in die Stadt

Mit einem Boot ging es zurück in die Stadt

Auf all meinen Reisen schlemme ich mich immer wieder gerne durch die köstlichen, landestypischen Gerichte. Die vietnamesische Küche hat mich aufgrund der vielen frischen Gemüse- und Kräutersorten vollends überzeugt – und nein, ich bin kein Vegetarier. So befindet sich in meiner Küche, neben diversen Kochbüchern, nun nicht nur das Rezeptheft der Kochschule sondern auch ein dickes vietnamesisches Kochbuch. Die Gerichte lassen mich immer wieder an meine erlebnisreiche Reise zurückdenken.

Wenn auch Sie die Köstlichkeiten Vietnams probieren und mehr über deren Herstellung erfahren möchten, planen Sie auf Ihrer nächsten Reise unbedingt unseren Baustein „Hoi An: Deluxe Kochkurs“ mit ein. Sie werden es nicht bereuen.

Der Kochkurs war ein tolles Highlight meiner Reise

Der Kochkurs war ein tolles Highlight meiner Reise

Warum aber wird dieser Artikel von mir aus Kundenperspektive geschrieben? Die Erklärung ist recht einfach. Das Fernweh und mein Interesse an fremden Ländern und Kulturen packten mich bereits in jungen Jahren. Somit habe ich vor ein paar Jahren meine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Das Konzept von Erlebe-Fernreisen hat mich während meiner eigenen Reiseplanung überzeugt, sodass ich seit Mitte letzten Jahres selbst im Unternehmen als Reisespezialistin tätig bin.


Schlagwörter:

Bislang kein Kommentar

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bei Erlebe Fernreisen seit:

Mein Reisetipp