MENUMENU

Mein persönliches Highlight in Myanmar

von Mehr Christina Rambach Reisespezialistin

27 Februar 2018

In diesem Jahr war es endlich so weit und meine Reise nach Myanmar, das Land der goldenen Pagoden, stand bevor. Nach spannenden Tagen in Yangon, Bagan und Mandalay führte mich meine Reise an den Inle See.

Mein persönliches Highlight in Myanmar

Da mein Flieger aus Mandalay bereits am Morgen landete, konnte ich den Tag in den Pindaya Höhlen verbringen, welche mit über 8000 Buddha Statuen bestückt sind. Nach unzähligen Treppenstufen genoss ich außerdem den atemberaubenden Ausblick über den Ort Pindaya.

Als ich in meinem Hotel in Nyaung Shwe ankam, wartete bereits ein Guide auf mich, denn für den Abend war mein persönliches Highlight der Myanmarreise geplant. Vor einigen Wochen nahmen wir den Besuch verschiedener Persönlichkeiten in unser Programm auf. Unsere Gäste können zum Beispiel einen Latwei Kampfsportler oder eine Nachfahrin der königlichen Familie in Yangon kennenlernen. Am Inle See können sie einen traditionellen Tätowierer treffen und mehr über die Geschichte und Mythen der Körperkunst erfahren.

Der Tätowierer am Inle See

Ein Souvenir für die Ewigkeit

Wer sich traut, kann sich ebenfalls tätowieren lassen. Ich hatte bereits vor meiner Reise bei unserer Partneragentur angekündigt, dass ich mir gerne ein Tattoo stechen lassen möchte.

Wir stiegen also ins Auto und fuhren vom Hotel aus ein paar Kilometer Richtung Dorfkern. In einer ziemlich unscheinbaren Gegend blieben wir letztendlich stehen. Ich sah mich um und fragte noch einmal nach, ob wir sicher schon am Ort des Geschehens angekommen waren. Mein Guide nickte und zeigte auf ein Wohnhaus. Schon kam uns auch ein kleines Mädchen mit einem herzlichen „Mingalabar“ entgegen und die Dame des Hauses begrüßte uns – wie für Myanmar typisch – mit einem grünen Tee.

Während der Tätowierer, ein Betelnuss kauender älterer Herr, die Nadel desinfizierte, suchte ich mir ein Motiv aus. Traditionell wird das Tattoo mit nur einer einzigen Nadel gestochen, die typischerweise aus Bronze besteht. Es gibt diese Nadeln aber auch aus Stahl, Aluminium oder Zink.

Der Tätowierer beim desinfizieren der Nadel

Mein Guide übersetzte mir währenddessen die Erklärungen des Tätowierers zu den Motiven. Schon an meinem ersten Tag in Myanmar lernte ich, welches Tier zu dem Wochentag gehört, an dem ich geboren wurde.

Mir wurden zahlreiche Motive gezeigt

Ich kam an einem Mittwochvormittag zur Welt, der von einem Elefanten mit Stoßzähnen symbolisiert wird. Daher wünschte ich mir sehnlichst einen Elefanten als neues Tattoo – leider konnte ich kein entsprechendes Motiv finden. Das stellte glücklicherweise kein Problem dar. Der Tätowierer zeichnete kurzerhand ein entsprechendes Bild für mich. Ich war sofort damit einverstanden und plötzlich ging alles ganz schnell. Ich zeigte dem Tätowierer die Stelle, an welche ich das Tattoo gerne haben wollte und ohne zu zögern setzte er den ersten Stich an.

Die ersten Stiche des Tätowierers

Ich war ganz aufgeregt, obwohl ich mich so lange darauf mental vorbereitet hatte. Im ersten Moment war es ein recht erträglicher Schmerz und es fiel eine kleine Last von mir ab. Nach ein paar Minuten fing es, aufgrund der Stelle, dann doch etwas an zu zwicken und nach ca. 30 Minuten war dann bereits alles überstanden. Überglücklich bestaunte ich meine neue Errungenschaft und strahlte über beide Ohren.

Ein unglaublich authentisches Erlebnis und ein ganz persönliches Erinnerungsstück, welches mich immer wieder an meine erlebnisreiche Reise nach Myanmar erinnern wird.

Wenn auch Sie sich ein traditionelles Tattoo in Myanmar stechen lassen wollen, finden Sie hier unseren passenden Reisebaustein.


Schlagwörter:

Bislang kein Kommentar

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bei Erlebe Fernreisen seit:

Mein Reisetipp