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Landestypische Gastfreundschaft in Griechenland

von Mehr Charlotte Held Reisesalzler

3 Januar 2013

KALOS ORISATE: Herzlich willkommen in Griechenland

Unsere Reisespezialistin Charlotte ist begeistert von der griechischen Gastfreundschaft und hat sich während Ihres Urlaubes wie zuhause gefühlt. Gerne gibt sie Ihnen ihre Erfahrungen weiter und unterstützt Sie tatkräftig bei der Reiseplanung Ihrer nächsten Griechenland Reise.

Ein gastfreundliches Volk

Gastfreundliche Griechen

„Philoxenia“ (wörtlich: Liebe zu Fremden) bezeichnet die griechische Gastfreundschaft, die ihre Wurzeln wohl auch in einer der unzähligen Mythen und Legenden über die griechischen Götter hat. Der Grundgedanke, der hinter der Gastfreudschaft steht, ist den „Fremden“ willkommen zu heißen und ihnen das Gefühl zu geben, auf Zeit ein Teil der Familie zu sein. Das Familienleben der Griechen ist (auch heute noch) sehr stark ausgeprägt. Gemeinsames Essen, Trinken und Gespräche mit der Familie und den Gästen sind ein bedeutender Teil davon. Für uns Deutsche ist die Vorstellung, „Fremde/Touristen“ beispielsweise zu einem Essen mit der Familie dazu zu holen, meist nur schwer vorstellbar. In Griechenland kann Ihnen das aber wirklich passieren.

Wenn man zu Hause in Deutschland erzählt „… meine nächste Reise geht nach Griechenland…“ löst man augenblicklich eine Diskussion über die derzeitige politische und wirtschaftliche Lage in Griechenland aus. Aufgrund der Informationen und Bilder aus den Medien schrecken viele momentan vor einer Reise in dieses faszinierende Land zurück. Wir haben uns trotzdem auf den Weg nach Griechenland gemacht UND wurden sehr positiv überrascht.

griechische Gastfreundschaft erleben

Auf unserer Reise über das griechische Festland, einen Teil des Peloponnes und Kreta fühlten wir uns zurückversetzt in die Zeit von Orakeln und antiken Sportlern und wir erkundeten die griechische Bergwelt mit ihren unzähligen Klöstern. Überall wurden wir auf das herzlichste empfangen und willkommen geheißen. Die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Griechen hat uns teilweise wirklich verblüfft.

gemütliches Beisammensein

Das entscheidendste Erlebnis in dieser Beziehung hatten wir in einem kleinen Bergdorf, in dem wir uns bei einer Wanderung auf eigene Faust wiederfanden. Bei einem Bummel durch die Gassen wirkten wir wohl etwas orientierungslos und wurden direkt von einem älteren Herrn angesprochen, ob er uns weiterhelfen könne. Leider gab es einige kleine sprachliche Hindernisse, wodurch die Verständigung nicht ganz einfach war. Kurzerhand nahm uns der freundliche Grieche mit in die Taverne seines Sohnes. Dieser lud uns zunächst auf einen Kaffee ein und erklärte uns in einer Mischung aus Englisch und einigen Brocken Deutsch den Weg zurück in Richtung Hauptstraße. Wir unterhielten uns angeregt mit Nikos und seinem Vater und es dauert nicht lange, bis sich die gesamte Familie an unserem Tisch versammelt hatte. Gemeinsam verzehrten wir Mezedes (griechische Häppchen), tranken Ouzo und verbrachten ungeplant einen sehr geselligen Nachmittag mit dieser griechischen Familie.

Für uns steht nach diesem Erlebnis fest, dass ein Land, in dem Fremde so herzlich behandelt werden, auch trotz wirtschaftlicher Krise immer eine Reise wert ist. ANDIO: Auf Wiedersehen in Griechenland!


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