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Aktiv unterwegs in Griechenland

19 April 2013

Auf ihrer letzten Griechenland Reise wollte Kathrin ein wenig Abwechslung von dem ausgiebigen Kulturprogramm. Also hieß die Devise „aktive Erholung“ und Kathrin stürzte sich in die Planung einer kurzen Wanderung.

Wanderweg in Griechenland

Bergwanderung im grünen Griechenland

Aber wo? Auf Kreta war ich erst letztes Jahr. Und auch auf dem Pilion war ich vor einigen Jahren schon einmal wandern. Damals sind wir von Makrinitsa aus gestartet, einem kleinen Bergdorf in der Nähe der Hafenstadt Volos.

Im Winter ist die Gegend ein beliebtes Skiegebiet, und so hat man zwischen all den kleinen rustikalen Häusern tatsächlich eher das Gefühl in Österreich gelandet zu sein, als in Griechenland. Auf jeden Fall ein schöner Kontrast zu den Bildern, die man meistens zuerst im Kopf hat, wenn man an Griechenland denkt: weiße Häuser mit bunten Türen und Traumstrände. Was mich aber nach wie vor besonders beeindruckt, ist die Tatsache, direkt nach einer Bergwanderung ins Meer springen zu können.

Zachlorou Zahnradbahn

Bahnfahrt nach Zachlorou

Bahnfahrt von Diakofto nach Zachlorou

Dieses Mal hatten wir uns Diakofto bzw. Zachlorou im Norden des Peloponnes als Ziel ausgesucht, denn wir wollten unbedingt mit der bekannten Schmalspur- Zahnradbahn fahren. Diakofto ist ungefähr eine Stunde von Patras entfernt und liegt am Fuße der Berge direkt an der Küste. Die Bahnstrecke (mit 750 mm die schmalste zugelassene für den öffentlichen Personennahverkehr) wurde Ende des 19 Jahrhundert gebaut und geht von Diakofto nach Kalavryta durch die landschaftlich beeindruckenden Vouraikos Schlucht – im Winter ist dies ebenfalls ein beliebtes Skigebiet. Auf einer Länge von insgesamt knapp 23 km überwindet die Bahn dabei eine Steigung von 700 m. Die Fahrt durch diese außergewöhnliche Landschaft ist wirklich spannend: die Bahn schlängelt sich über Serpentinen, durch Tunnel und zwischen steilen Felsen hindurch.

Kloster in Zahlorou

Aussicht vom Felsenkloster Mega Spileon

Wanderung ab Zachlorou

Der Bahnhof von Zachlorou heißt Mega Spileon (nach dem bekannten Felsenkloster) und liegt ungefähr auf halber Strecke. Da wir aktiv sein wollten, ging es zu Fuß in ca. einer Stunde weiter zum Felsenkloster. Der Aufstieg hat sich gelohnt: wie das Kloster in den Berg gebaut wurde, ist wirklich eindrucksvoll. Nachdem wir die gesamte Strecke nach Zachlorou wieder zurück gelaufen sind, hat es mir für diesen Tag aber auch erst einmal gereicht.  Das Nachtleben von Zachlorou hat man mit 2 Tavernen schnell durch – aber am nächsten Tag hatten wir ja auch noch einen längeren Fußmarsch vor uns. Nach einer Übernachtung in einem Bergchalet wanderten wir ausgeruht in ca. 4 Stunden zurück nach Diakofto. Es war toll, die Landschaft noch einmal in Ruhe zu genießen.

Von dort ging es dann für uns zurück nach Athen und somit zurück nach Hause. Aber wieder einmal mehr hat sich gezeigt: Griechenland hat weit mehr zu bieten als Sonne und Strand.


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