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Ein Reisebericht aus Peru und Brasilien

16 Januar 2014

Wie fast alle Reisenden startete auch ich meine Perureise in Lima und hatte die Gelegenheit hier gleich meinen ersten Pisco Sour, das Nationalgetränk Perus, zu probieren. Nach zwei Tagen wartete die Küste Perus mit seinen riesigen Sanddünen auf mich und es hatte schon etwas vom Achterbahn fahren auf einer Sandbuggytour durch die Dünen zu rasen. Peru ist für mich natürlich fest mit den Anden verknüpft, daher freute ich mich ganz besonders darauf, in Arequipa endlich einige der vielen Andengipfel bewundern zu können. Die weiße Stadt Perus in der an 350 Tagen im Jahr die Sonne scheint, bot auch die Möglichkeit sich langsam an die Höhenlagen zu gewöhnen. Denn nun ging es für uns in den Colca Canyon und somit stellenweise auf über 5000 Meter Höhe. Wir hatten Glück und konnten die riesigen Andenkondore, die Spannweiten von mehr als 3 Meter haben können, in freier Wildbahn beobachten.

Bei traumhaftem Wetter durchquerten wir das Altiplano bis wir schließlich in Puno ankamen. Puno ist der Ausgangspunkt für Touren auf dem Titicacasee und so starten auch wir am nächsten Morgen zu einer zweitägigen Tour über den höchsten schiffbaren See der Welt. Wir übernachteten bei einer einheimischen Familie auf der Insel Amantani und lernten viel über deren Kultur.

Schwimmende Inseln Titicacasee

Schwimmende Inseln sind die Heimat der Urus.

 

Inka Trail Start

Auf geht’s auf den Inka Trail!

Nach dem beeindruckenden Titicacasee führte unser Weg nach Cusco, dem Nabel der Welt, wie die Stadt zu Inka-Tagen genannt wurde. Und tatsächlich bietet Cusco und seine Umgebung so viele Ausflugsmöglichkeiten, dass ich hier gerne noch länger geblieben wäre. Ganz nebenbei lernten wir in einem peruanischen Kochkurs viel über die einheimische Küche. Mir haben es besonders die vielen Quinoa Rezepte angetan. Doch nun machten wir uns auf zum Highlight unserer Reise: der InkaTrail! Vier Tage wanderten wir auf den Spuren der Inkas, überwanden dabei insgesamt 3363 Meter Höhenunterschied und vor allem immer wieder uns selbst. Der Weg war das Ziel und ich dachte während des Trekkings kaum mehr daran, dass uns dieser Weg zum weltberühmten Machu Picchu führen wird. Die Anstrengungen wurden immer wieder durch atemberaubende Landschaften und viele Inka Ruinen am Wegesrand belohnt. Am frühen Morgen des letzten Tages am Intipunku Sonnentor anzukommen und plötzlich einfach so Machu Picchu zu sehen war ein so großartiges Gefühl, was ich niemals im Leben vergessen werde!

 

 

Iguacu Wasserfaelle

Die Iguacu Wasserfälle beeindrucken mit Ihrer Naturgewalt.

Doch die weltberühmte Ruinenanlage der Inkas sollte nicht das letzte Ziel von Weltrang auf unserer Reise sein. Für uns ging es noch weiter nach Brasilien. Hier besuchen wir die riesigen Iguacu Wasserfälle im Dreiländereck Brasilien, Argentinien und Paraguay.

In Rio de Janeiro endete unsere Reise, nachdem wir einen Sonnenuntergang vom berühmten Zuckerhut genossen haben. So ging eine spannende Reise im abwechslungsreichen Südamerika zu Ende und es wird definitiv nicht meine letzte Reise auf diesem facettenreichen Kontinent sein.

Wenn auch Sie einmal die Highlights Perus erleben möchten, dann werfen Sie doch einen Blick auf die Rundreisen, die wir für Sie ausgearbeitet haben.

 

Sonnenuntergang in Rio

Sonnenuntergang in Rio: Einer der Momente für die man sich auf Reisen begibt und die man nie mehr vergisst.


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