Die Top 3 Lemurenarten in Madagaskar

von Mehr Valerie Bold Produkt- und Projektmanager

21 November 2017

Vor ihrer ersten Reise nach Madagaskar hat sich Valerie besonders auf die Lemuren gefreut – tatsächlich hatte sie aber ein paar falsche Vorstellungen. Sie dachte, man sieht sie überall. Und sie wusste nicht, was für eine Vielzahl an unterschiedlichen Lemurenarten es gibt.

Jetzt weiß ich es besser… Die meisten kennen natürlich den Katta, besser bekannt als Ringelschwanzlemur, vor allem wegen des Films „Madagascar“. Daneben gibt es aber noch weitere 100 Lemurenarten! Und diese aufzuspüren ist tatsächlich Teil des Spaßes. Die Lemuren sitzen nicht am Wegesrand. Nein, bei Wanderungen durch die trockene Landschaft oder den dichten Dschungel – immer mit einem erfahrenen Guide, heißt es Augen auf und querfeld – oder –wald – ein laufen. Dann sieht man ein erstes Rascheln in den Bäumen oder einen Schatten, der von einem Baum zum nächsten fliegt. Hat man sie erst einmal entdeckt, kann man sie oft eine Zeit lang beobachten, bis sie wieder weiterziehen.

Wir haben während unserer Reise um die 20 verschiedene Lemurenarten gesehen.

 

Hier sind meine Top 3: 

 

  1. Der braune Lemur

Im Gegensatz zu anderen besonders großen, besonders kleinen oder „Goldenen“ Lemuren sieht er ganz gewöhnlich, fast unscheinbar aus. Aber das macht ihn für mich so sympathisch. Außerdem sieht er mit seinen großen braunen Augen so gemütlich aus. Er wohnt u.a. im Ranomafana Nationalpark. Und dort sind wir einem von ihm ganz nahe gekommen. Er war so neugierig – wer wir sind und was Jörg mit seiner Kamera macht. Er hat uns lange beobachtet, bis er von selbst ganz entspannt weiter gezogen ist.

  1. Der Sifaka

Es gibt unterschiedliche Sifaka-Arten. Ich mochte ganz besonders den Diademsifaka, der im Andasibe Nationalpark im Osten von Antananarivo, der Hauptstadt Madagaskars, wohnt. Sein Fell ist schön gefärbt – weiß und golden-orange. Er ist super aktiv und springt fast waagerecht von einem Baum zum nächsten. Wir konnten der Gruppe eine Weile quer durch den Dschungel folgen. Aber sie sind einfach besser für diese Umgebung gemacht als wir – nach einer knappen halben Stunde haben wir ihre Spur verloren.

  1. Ganz klar: der Indri

Der Indri ist der größte Lemur und wohnt zusammen mit dem Sifaka u.a. im Aandasibe Nationalpark. Mit seiner Größe, seinen Bewegungen und seiner Mimik hat er mich schon sehr an Menschen erinnert. Was mich aber am meisten beeindruckt hat – sein Gesang! Macht man sich schon am frühen Morgen auf die Suche nach dem Indri, ist der Gesang das, was man als erstes von ihm findet. Unglaublich – hören Sie selbst.

 

Sie wollen das Land Madagaskar ebenfalls erkunden? Schauen Sie sich gerne unsere Madagaskar-Rundreisen an.


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