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Herbst und Winter im Denali Nationalpark

von Mehr Yvonne Sievers Reisespezialistin

10 November 2015

Im Tal noch Herbst in den Höhenlagen schon tiefster Winter: Reisespezialistin Yvonne ist in den Denali National-Park in Zentral-Alaska gereist und konnte einzigartige Blicke auf den Denali, den höchsten Berg Nordamerikas genießen. Doch nicht nur die Landschaft hat sie beeindruckt, sondern auch die vielen wilden Tiere die man dort beobachten kann. 

Das erste Herbstrot legt sich über die Tundra und die ersten Bäume schimmern im herbstlichen Gold. Auf den höheren Gipfel erkennt man bereits dünne Schneedecken. An manchen Tagen fällt der Schnee sogar schon bis ins Tal hinein.  Mit schillernden Farben und sogar mit Elchen am Wegesrand begrüßt uns der Denali Nationalpark.

 

rote Bäume Denali Nationalpark

In den nicht ganz so hohen Lagen liegt noch kein Schnee und die Natur zeigt sich in voller rot-goldener Pracht

 

Durch Flusstäler und über schmale, holprige Passstraßen fährt unser Bus weiter in den Park hinein.

Mit jedem Höhenmeter den wir zurücklegen tauchen wir auch ein wenig tiefer ein in die Herbstwelt des Park. Am sonnenklaren Himmel zeigt sich kaum eine Wolke und so konkurriert das tiefe Blau mit dem „Tundrarot“ und „Schneeweiss“ hier am Boden. Ein tolles Bild!

„Stopp! – 15 Uhr!“ klingt ein Ruf durch den Parkbus. Dabei hat der Busfahrer aber etwas anderes im Sinn als die aktuelle Uhrzeit durchzugeben. Nein, der Busfahrer hatte uns bereits am Anfang unserer Tour erklärt, dass er im Falle einer Tiersichtung Haltekommandos geben würde. Und da sind sie auch: Wir blicken nach rechts und sehen wollig weiße Dallschafe, die gemütlich grasend am Abhang über uns herumklettern. Dabei schauen sie scheinbar gelangweilt auf uns hinunter.

 

Wollschafe Denali Nationalpark

Gemächlich und gänzlich unbeeindruckt von uns: Die Wollschafe

 

Unsere nächste Tiersichtung ist ein echter Grizzly , der durch ein fast trockenes Flusstal schlendert. So weit fort, dass es für unsere Augen eher ein Ratespiel als ein Entdecken ist. Gut, dass unser Busfahrer mit seiner Kamera den Bären auf die Monitore im Bus übertragen kann. So bekommt man dennoch einen guten Eindruck dieses mächtigen Tieres.

 

Grizzly Denali

Ein kleines Suchspiel: Finden Sie den Bär?

 

Nach einer kurzen Pause geht es weiter in den Park und plötzlich ist er da – nur ein leichter Wolkenschleier liegt um seinen Nordgipfel. Denali – der Große – heißt er seit Ende August auch wieder ganz offiziell. Zu seinem Besuch in Alaska hat der US Präsident den Menschen in seinem nördlichsten Bundesstaat ein ganz besonderes Geschenk gemacht und dem höchsten Berg Nordamerikas seinen traditionellen Namen zurückgegeben.

Als würde sich majestätische Berg selbst am meisten freuen, verschwinden auch die letzten Wolkenfetzen und wir schauen atemlos auf den wolkenfreien Denali – vormals Mt. McKinley – inmitten einer vorwinterlichen Schneelandschaft.

 

denali

Der majestätische Denali schneebedeckt

 

Nur schwer können wir uns von diesem Anblick zur Rückfahrt losreißen.  Selbst unser Busfahrer sagt, dass er den Berg selten vor so klarer Kulisse erlebt hat.

Auf unserer weiteren Rückfahrt zum Besucherzentrum des Denali Nationalparks entdecken wir wieder Elche. Direkt vor unserem Parkbus auf der Straße testen junge Elchbullen spielerisch Ihre Kraft.

 

elche

Zu unserem Glück haben sich die beiden jungen Elche die Straße für ihr Kräftemessen ausgesucht haben

 

Eine tolle Tour. Bei unserer nächsten Alaskareise steht der Denali Nationalpark ganz bestimmt wieder auf dem Programm.


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