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Costa Rica Reisespezialist Kai Bossen im Interview

16 Februar 2013

¡Pura vida! – Kai hat während seiner Rucksacktour durch Mittelamerika ein halbes Jahr in Costa Rica verbracht. Bereits nach kurzer Zeit hat er dieses tropische Paradies in sein Herz geschlossen. Erfahren Sie in diesem persönlichen Interview mehr über seine Reiseerfahrungen:

Ananasplantage in Costa Rica

Zu Besuch auf einer Ananasplantage in Costa Rica

Was reizt dich am meisten am Reisen?

Mich reizt am Reisen am meisten das Entdecken mir unbekannter Orte und Kulturen, aber auch ein wenig Ungewissheit ist für mich wichtiger Bestandteil einer Reise. Es ist im Endeffekt die Mischung aus Neugier, Entdeckergeist und der Tatsache auf sich alleine gestellt zu sein was für mich den Reiz am Reisen ausmacht.

Bevorzugst du die Wüste oder den Dschungel?

Definitiv den Dschungel! Die Flora und Fauna die ein Dschungel, wie zum Beispiel der Corcovado Nationalpark, zu bieten hat waren auf meinen Reisen ein unvergleichbares Erlebnis. Ob in der Regen- oder Trockenzeit, der Dschungel bietet mir eine Vielfalt an Farben und Gerüchen, die ich in einer Wüste bisher nicht erleben konnte.

Was ist das außergewöhnlichste, das du je unterwegs gegessen hast?

Auf meinen Reisen habe ich schon allerhand seltsame Dinge probiert. Das wohl ungewöhnlichste war aber Balut, was ich auf einer Reise durch die Philippinen gegessen habe. Balut ist ein angebrütetes Entenei welches gekocht wird und dann samt Embryo, mit ein wenig Salz verfeinert, gegessen wird. Auf den Philippinen eine Delikatesse, für mich eher eine Überwindung und ein weiteres Mal muss auch nicht sein.

Was sind deine top 3 Reiseziele?

Strand an der Karibikküste

Entspannen an karibischen Stränden

Australien: Dort habe ich ein Jahr während meiner Schulzeit verbracht und habe mich sofort in die entspannte Art und Weise der „Aussies“ verliebt. Eine solche Gelassenheit und Freundlichkeit wie die der Australier habe ich selten erlebt.

Island: In Island habe ich ein Semester während meines Studiums verbracht. Diese kleine Insel hat mich mit ihrer atemberaubenden Landschaft schnell in ihren Bann gezogen, auch wenn das Winterwetter nicht zu Ausflügen einlädt.

Costa Rica: Nie habe ich auf einem so kleinen Raum eine derartige Vielfalt an exotischen Tieren und farbenfrohen Pflanzen gesehen. Auch die abwechslungsreiche Landschaft mit Vulkanen und Bergen auf der einen, und karibischen Stränden sowie tropischem Regenwald auf der anderen Seite hat mich sehr beeindruckt.

Welches war die schönste Unterkunft in der du jemals übernachtet hast?

Unterkunft ist vielleicht ein bisschen viel gesagt. Es war in einem „Swag“ im australischen Outback. Ein Swag ist eine Art Zelt ohne Dach für eine Person; dazu kam dann noch der wohl schönste und klarste Sternenhimmel, den ich je gesehen habe. Das war für mich die wohl außergewöhnlichste und schönste Unterkunft, in der ich bisher übernachten durfte.

Hast du schon einmal einen Kulturschock erlitten?

Auf jeden Fall. Als Deutscher legt man ja gewöhnlich schon viel Wert auf Pünktlichkeit und Uhrzeiten. In Costa Rica z.B. sieht das anders aus. Wenn ich in Deutschland jemandem sage, dass ich um 20.00 Uhr bei ihm vorbeikomme, dann bin ich auch um Punkt 20.00 Uhr da. In Costa Rica wird erst gar keine feste Uhrzeit angegeben, es heißt dann einfach „heute Abend“ oder „später“ und könnte von 17.00 Uhr bis 23.30 Uhr bedeuten. Am Anfang ist das schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig, doch übernimmt man diese gelassene Art schneller als man denkt.

Regenwald in Costa Rica

Tropischer Regenwald in Costa Rica

Welche Aktivitäten haben dir am besten gefallen?

Mir gefallen Aktivitäten in der freien Natur am besten. Ob nun eine Kanufahrt durch die Mangroven des Tortuguero Nationalparks in Costa Rica oder wie bei einer Canopy Tour in Monteverde durch die Baumwipfel zu gleiten, dieses sind für mich die schönsten Aktivitäten einer Reise.

Was vermisst du am meisten, wenn du im Ausland bist?

Meine Freunde und Familie sowie das Essen zuhause. Auch wenn es immer wieder tolle Erfahrungen und Eindrücke sind, die ich auf einer Reise sammeln darf, freue ich mich doch jedes Mal wieder auf die Heimat und leckere Scheibe Schwarzbrot.

 

 


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