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China Reisespezialistin Daniela Becker im Interview

12 November 2012

Daniela hat insgesamt zwei Jahre in China gelebt und fühlt sich mit dem Land sehr verbunden. In dieser Zeit hatte sie die Möglichkeit Land und Leute hautnah kennenzulernen. Als Reisespezialistin für China und Tibet gibt sie diese Erfahrungen gerne an Sie weiter und unterstützt Sie tatkräftig bei der Planung Ihrer persönlichen Rundreise.

Daniela in MarrakeschWas ist das Schönste für dich am Reisen?
Das Schönste am Reisen sind für mich die vielen neuen Eindrücke. Auf Reisen genieße ich es sehr das Treiben um mich herum zu beobachten. Ich finde es spannend zu sehen, wie der Lebensalltag anderer Menschen aussieht. Zurück zu Hause versuche ich mir etwas von meinen Reiseerlebnissen zu bewahren, etwa indem ich meine liebsten Urlaubsgerichte nachkoche.

Was sind deine Top 3 Orte weltweit?
Meine absolute Nummer 1 ist der Nationalpark Changbai Shan im Nordosten Chinas, an der Grenze zu Nordkorea. Die Wälder sind sehr ursprünglich, sogar Tiger und Bären leben hier. Der Vulkankrater mit dem türkisblauen See ist sowohl für die Chinesen als auch für die Nordkoreaner heilig und bietet ein einzigartiges Panorama. An zweiter Stelle folgt für mich der Djemaa el Fna in Marrakesch. Der belebte Platz ist ein einziges Spektakel mit Essensständen, Gauklern, Musikern und Schlangenbeschwörern. Mein Top Ort Nr. 3 sind die Berge entlang des Nujiang in Yunnan, China. Hier habe ich ein Jahr lang gelebt. Die Natur ist einzigartig und noch nie wurde ich irgendwo so gastfreundlich aufgenommen wie hier.

Bevorzugst du das Meer oder die Berge?
Als Kind war ich oft mit meiner Familie am Meer. In die Berge hat es mich nicht gezogen. Heute hat sich dies geändert. Ich finde Gebirgslandschaften spannend und fühle mich in den Bergen und der Natur total wohl. Kein Wunder, dass mich Tibet so fasziniert. Die Landschaft ist wirklich einzigartig.

gesunder SnackWas war das Außergewöhnlichste, was du je auf Reisen gegessen hast?
In Asien habe ich so gut gegessen wie nirgends sonst. Ich versuche auch (fast) alles zu probieren und es waren schon einige außergewöhnliche Speisen dabei, z.B. Skorpione und verschiedene Insekten. Über deren Geschmack war ich positiv überrascht, meine Leibspeise werden solch exotische Häppchen dennoch nicht.

Welches war die schönste Unterkunft in der du jemals übernachtet hast?
In Marrakesch haben wir ein paar Tage in einem tollen Riad übernachtet, welches gerade eröffnet worden war. Man hat sich gefühlt wie in einem Traum aus Tausend-und-eine-Nacht. Im schattigen Innenhof mit Brunnen konnte man sich vor der Mittagshitze zurückziehen. Alle Zimmer waren im orientalischen Stil liebevoll hergerichtet und die Dachterrasse mit Baldachin und Sitzgelegenheiten hat den Blick über die Dächer der Stadt freigegeben. Die Besitzer haben sich toll um uns gekümmert, ständig wurden Tee, Gebäck und Shisha gereicht.

24h in einer Großstadt, welche wäre es und warum?
Definitiv New York. Ich war noch nie in den USA, aber nach New York würde ich gerne einmal reisen. Die Stadt hat viele Gesichter und bietet tausend Möglichkeiten: Hätte ich 24h hier, würde ich auf jeden Fall das Museum of Modern Art und den Central Park besuchen und nachts durch die Bars und Clubs ziehen.

Was vermisst du am meisten wenn du im Ausland bist?
Käse, Käse, Käse!

Kind in ChinaWelche Kultur hat dich am meisten geprägt?
Da ich zwei Jahre in China gelebt habe, fühle ich mich mit diesem Land sehr verbunden. Insbesondere die vielen verschiedenen Völker im Nord- und Südwesten des Landes interessieren mich. Allein in der Provinz Yunnan leben 38 Minderheiten. Mit deren Traditionen und Gebräuchen habe ich mich viel beschäftigt und die Freundlichkeit und Offenheit der Menschen dort, hat mich stark geprägt.

Welches Land steht ganz oben auf deiner Wunschliste und warum?
Meine Wunschliste an Reisezielen ist lang. Nepal und die Mongolei stehen auf jeden Fall ganz oben auf der Liste. Ein großer Traum von mir ist es auch, einmal entlang der alten Seidenstaße von China durch Zentralasien bis nach Istanbul zu reisen. Die alte Handelsroute fasziniert mich schon lange. Das Motto einer solchen Reise lautet „Der Weg ist das Ziel“.


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