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Chile hautnah – Reiseerlebnisse im Land der Vielfältigkeit

6 Februar 2013

Reisespezialistin Monika ist bereits mehrmals in Südamerika gewesen – ihre letze Reise führte sie in das facettenreiche Chile. Die unterschiedlichen Landschaften und die gastfreundlichen Chilenen haben unsere Reisespezialistin begeistert.

Chile hautnah – Reiseerlebnisse im Land der Vielfältigkeit

Monika in Chile

Kaffee und Kuchen in Puerto Varas

Im Oktober und November habe ich 4 erlebnisreiche Wochen in Chile verbracht. Mit meiner geplanten Tour durfte ich die verschiedenen Regionen des Landes kennen und lieben lernen. Angefangen in der Hauptstadt Santiago de Chile ging es per Inlandsflug weiter nach Temuco. Mit dem Auto bin ich dann durch das Seen und Vulkan Gebiet gefahren – eine traumhafte Landschaft! Die erste Station in Pucón ist für den Vulkan Villarica sehr bekannt. Natürlich gehört somit ein Vulkan Trekking mit zum Programm. Über Puyehue ging es weiter nach Puerto Varas, ein Dörfchen das einen großen deutschen Einfluss hatte. In den meisten Cafés kann man Kuchen essen und dabei den Ausblick auf das Wasser und den Osorno Vulkan genießen. Mit dem Auto bin ich dann noch rüber auf die Chiloé Insel, landschaftlich vergleichbar mit England oder Neuseeland.

Doch meine persönlichen Highlights waren der Nationalpark Torres del Paine im Süden und die Atacama Wüste ganz im Norden von Chile.

Torres del Paine in Chile

Berge im Torres del Paine Nationalpark

Die Natur im Torres ist atemberaubend, ein Mix zwischen Seen, Fjorde, Berge, Vulkane und Wasserfälle. Mir lief sogar ein Fuchs über den Weg, viele exotische Vögel sowie Guanacos und Lamas waren ebenfalls zu sehen. Zeit für ein mehrtägiges Trekking hatte ich leider nicht, doch muss dies ein besonderes Erlebnis sein den Nationalpark zu Fuß zu erkunden. Dennoch erlebt und entdeckt man viel mit dem Baustein Dramatisch schönes Torres.

Ein absolutes „Wow Gefühl“ hatte ich im Norden als wir in Calama landeten. Es dauert ca. 1 Stunde um vom Flughafen bis zum Wüstendörfchen San Pedro de Atacama zu kommen. Ich befand mich mitten im Nirgendwo, umgeben von Sand, Dünen und verschiedensten Felsformationen. Ich hatte das Glück passend zum Sonnenuntergang diese Strecke zu fahren, das Farbschauspiel war einmalig.

Von San Pedro aus habe ich 2 Ausflüge unternommen. Ein absolutes Muss ist der Besuch des Valle de la Luna zum Sonnenuntergang. Man läuft eine hohe Düne hoch, wenn man möchte kann man noch einen Felsen hochsteigen, um eine bessere Sicht zu haben. Der Ausblick von dort oben verlieh mir Gänsehaut, die Farben verändern sich von Minute zu Minute bis die Sonne ganz verschwunden ist. Vorher bin ich noch zum Valle de la Muerte gefahren, eine riesige Schlucht umgeben von Sanddünen, auf denen man hervorragend sandboarden kann.

Tatio Geysir Chile

Der Tatio Geysir in der Atacama Wüste

Am nächsten Tag bin ich schon um 4h aufgestanden, um den Sonnenaufgang an einem speziellen Ort nicht zu verpassen. Zusammen mit einer Gruppe fährt man ca. 3 Stunden auf eine Höhe von über 4.000 Meter zum Tatio Geysir, der höchstgelegene Geysir der Welt. Wie man lesen kann, lohnt sich die Wüste besonders bei Sonnenauf- und untergänge, da dann die Natur besonders schön aussieht.

Sehr lustig und lehrreich war der Kochkurs in der bunten Hafenstadt Valparaíso. Hier konnte ich chilenische Spezialitäten wie Empanadas oder Ceviche lernen, aber auch wie man einen guten Pisco Sour zusammen mixt. Dieser Kochkurs umfasste einen Besuch auf 2 Märkten, auf denen überwiegend Einheimische einkaufen gehen. So kam ich Mensch und Kultur besonders nahe, was mir auf meinen Reisen am wichtigsten ist.

Was ich aus dieser Reise mitnehme? Die vielen interessanten Begegnungen mit den Chilenen. Es war bestimmt nicht meine letzte Reise nach Chile.

Wenn auch Ihr Interesse an einer Reise nach Chile geweckt wurde, schauen Sie sich gerne unsere Reisebausteine und Rundreisen an.


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