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Auf der Suche nach Gibbons im Cat Tien Nationalpark

von Mehr Christina Rambach Reisespezialistin

2 März 2018

Zum Ende ihrer letzten Reise nach Vietnam ist Reisespezialistin Christina dem Ruf der Gibbons gefolgt und hat den Cat Tien Nationalpark im Süden des Landes besucht.

Von Saigon machten wir uns auf den Weg in das ungefähr 160 Kilometer entfernte Gebiet. Im Nationalpark angekommen, brachte uns ein Boot auf die andere Seite des Song Dong Flusses. Ein Fahrer unserer Unterkunft erwartete uns bereits und führte uns zu unserem Zeltchalet für die nächste Nacht. Nach der langen Fahrt waren wir froh, dass noch kein Programm geplant war und wir die Gegend erst einmal ganz in Ruhe erkunden konnten. Unser Zeltchalet lag direkt am Fluss und deshalb entschieden wir uns die Zeit auf unserer Terrasse zu verbringen und der Natur zu lauschen.

Am nächsten Morgen begann der Tag bereits früh am Morgen. Um viertel vor 5 trafen wir uns mit unserem Guide und wurden auf die anstehende leichte Wanderung vorbereitet. Mit Blutegel Socken und unserer Kamera ausgerüstet machten wir uns auf den Weg. Zu der Uhrzeit war es noch sehr dunkel, weshalb ich Ihnen empfehle eine Taschenlampe mitzunehmen.

Bereits nach wenigen Metern hörten wir einige Gibbons in der Ferne singen. Die Gesänge, welche hauptsächlich während des Sonnenaufgangs beginnen, dienen der Markierung des Reviers und der Kontaktaufnahme zu übrigen Familienmitgliedern. Durchschnittlich 12 Minuten kann ein solcher Gesang von den Gelbwangen Gibbons ausgeführt werden.

Die Tiere sind Baumbewohner und schwingen sich meist durch die Baumkronen. Sie sind sehr flink unterwegs, weshalb es uns leider nicht gelang ein Foto zu machen. Trotzdem haben wir uns gefreut, dass wir einige Tiere in freier Wildbahn durch die Lüfte schwingen sehen konnten.

Gegen 7:30 Uhr waren wir wieder zurück in unserer Unterkunft und das Frühstück war bereits angerichtet. Nach einer kurzen Verschnaufpause haben wir uns auf den Weg zur Rezeption gemacht, denn im Anschluss stand ein Besuch des Dao Tien Rescue Centers an. Freya, eine Mitarbeiterin des Rescue Centers, erwartete uns bereits und fuhr mit uns über den Fluss zu einer kleinen Insel.

Seit 2008 werden verwaiste und vernachlässigte Affen in diesem Center aufgepeppelt und lernen unter anderem Dinge, die in der Natur des Affen liegen, neu. Viele Affen werden seit der Geburt in kleinen Käfigen gehalten und lernen nie zu klettern. Im Rescue Center Dao Tien wird den Affen der Urinstinkt wieder beigebracht, ohne an den Menschen gewöhnt zu werden. Nach einigen Monaten werden die Affen dann wieder freigelassen. Da sich das Center auf einer Insel befindet, sind die Affen frei und dennoch haben die Mitarbeiter die Möglichkeit sie im alltäglichen Leben zu beobachten und im Auge zu behalten.

Von einer Aussichtsplattform konnten wir die ausgewilderten Gibbons besonders gut beobachten und dieses Mal auch einige Fotos machen.

Es ist sehr schön zu sehen, dass sich die Tiere wohlfühlen und ihr neues Leben genießen. Am frühen Nachmittag machten wir uns bereits auf den Rückweg nach Saigon. Die Opernsänger des Cat Tien Nationalparks werden wir immer in schöner Erinnerung behalten.

Wenn auch Sie den Cat Tien Nationalpark in Vietnam besuchen möchten, schauen Sie sich gerne unseren passenden Reisebaustein an.


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Global, 16. März 2018, 19:36 Uhr

Dankeschön 😊

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