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Camping in der Serengeti – ein Abenteuer in der Wildnis

30 November 2017

Das erste Mal Afrika: Unsere Kollegin Anna aus dem Online Marketing war dieses Jahr auf dem afrikanischen Kontinent unterwegs und hat den Osten besucht – genauer gesagt Tansania. Dort hat sie sich den Traum einer Safari erfüllt und dabei natürlich auch den größten Nationalpark des Landes bereist: Die Serengeti!

Serengeti Nationalpark

Endlich angekommen am Serengeti Nationalpark

Camping in der Serengeti – ein Abenteuer in der Wildnis

Endlich war es soweit! Nachdem wir bereits 4 Tage in Tansania unterwegs waren, hieß unser nächster Stopp: Serengeti Nationalpark. 5 Stunden waren wir mit unserem Guide quer durch karge Landschaften gefahren bis wir den größten und auch berühmtesten Nationalpark des Landes erreichten. Doch bevor wir auf die Suche nach wilden Tieren gehen konnten, legten wir am Eingang des Parks eine Pause ein: Beine vertreten und Formalitäten klären. Als auch das erledigt war, durften wir endlich wieder das Dach unseres Geländewagens öffnen, denn ab jetzt hieß es: Gamedrive! Für mich war das die schönste Zeit am Tag, den Kopf im Fahrtwind und die Kamera in der Hand – immer auf der Suche nach der nächsten Giraffe oder Büffelherde.

Serengeti Nationalpark

Wir waren erst wenige Minuten im Nationalpark, als die ersten Tiere unseren Weg kreuzten. Das war der Moment wo mir klar war, dass die nächsten Tage nur gut werden konnten. Wir hielten an, um die Herde – bestehend aus Zebras und Gnus – über die Straße ziehen zu lassen und natürlich auch, um in Ruhe Fotos und Videos machen zu können. Allein die Fahrt zum Camp war schon ein Highlight und dabei war es „nur“ der Weg dorthin! Zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, was die nächsten Tage noch kommen sollte.

Serengeti Nationalpark Tansania

Nach gut 2 Stunden quer durch die Serengeti waren wir endlich im Halisi Camp angekommen: Unsere Bleibe für die nächsten 3 Tage mitten in der afrikanischen Wildnis. Wir wurden sehr herzlich empfangen und es gab eine kleine Einführungsrunde, denn das Leben dort bringt Besonderheiten mit sich: fließendes Wasser gibt es nicht, warmes Wasser nur auf Bestellung und Strom nur im Hauptzelt. Außerdem solle man bitte nicht nach Anbruch der Dunkelheit (also ab 18 Uhr) alleine zum Zelt gehen und schon gar nicht das Camp verlassen.

Unterkunft Serengeti Nationalpark

Unsere Unterkunft für die nächsten 3 Tage

Unser Zelt war für 2 Personen wirklich geräumig, hatte eine Dusche und die Toilette integriert und ich habe mich direkt wohlgefühlt. Im Camp selber gab es eine gemütliche Feuerstelle, wo wir uns abends mit den anderen Gästen in kleiner Runde nach dem 3-Gänge-Dinner trafen und Serengeti Bier tranken. Entspanntes Safarileben!

Feuerstelle Camp

Eine gemütliche Feuerstelle im Camp

Am nächsten Morgen ging es dann so richtig los. Es war unser erster „voller“ Tag in der Serengeti und ich war wirklich gespannt, was uns alles erwarten würde. Mein Wunsch war es, an diesem Tag endlich Löwen zu sehen. Was soll ich sagen? Wir haben natürlich nicht nur einen, sondern ganze Rudel gesehen! Aber nicht nur Löwen, auch Zebras, Gnus, Giraffen, Elefanten, Hyänen, sämtliche Antilopen- und Vogelarten, Geparden, Nilpferde, Warzenschweine, Erdmännchen, Echsen, Krokodile, Affen, etc. konnten wir entdecken.

Löewn Serengeti Nationalpark

Giraffen Serengeti Nationalpark

Der nächste Tag sollte mindestens genauso toll werden: Wir fuhren bereits um 6 Uhr morgens los, um den Sonnenaufgang in der Serengeti sehen zu können. Ein wunderschönes Erlebnis, wofür ich gern um 5 Uhr aufgestanden bin. Und auch an diesem Tag haben wir wieder zahlreiche Tiere zu Gesicht bekommen. Ich hätte niemals gedacht, dass man in so kurzer Zeit so viel erleben kann!

Sonnenaufgang Serengeti Nationalpark

Meine Highlights

Mein Highlight? Da kann ich mich schwer auf eins festlegen, daher hier meine schönsten Momente: die Herde Elefanten, die mit ihrem Baby (Kalb) vor uns die Straße kreuzten, das Rudel Löwen, welches kurz vorher ein Zebra gerissen hatte, die Giraffe, die nur einen Meter (!) neben unserem Jeep vorbei lief und die Nächte im Camp: das Lachen der Hyänen und Brüllen der Löwen in unmittelbarer Nähe zu hören, wenn man im Zelt liegt – unbeschreiblich!

Elefanten Herde

Eines meiner Highlights: Eine Herde Elefanten kreuzt vor uns die Straße

Die 3 Tage in der Serengeti gingen viel zu schnell um und bei meiner nächsten Reise nach Tansania würde ich definitiv länger dort bleiben. Ein beeindruckender Ort, den jeder mindestens einmal im Leben gesehen haben sollte.

Wenn Ihr Interesse an einer Reise nach Tansania geweckt worden ist, schauen Sie sich gerne unsere Reisebausteine und Rundreisen an.

 


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2 Kommentare
Petra Wahl, 30. Juli 2018, 13:51 Uhr

Hallo, ich habe deinen Artikel mit großem Interesse gelesen. Ich und eine Freunding wollen nächstes Jahr im September auch nach Tansania und uns schwebt auch eine Safari in der Serengeti vor.
Was ich allerdings bisher so im Netz gefunden habe ist alles sooooo teuer.
Wo hast du denn deine Safarie gebucht, hier in Deutschland oder vor Ort in Tansania? Und darf ich fragen was du dafür bezahlt hast?
Es würde mich sehr freuen von dir zu hören.

Liebe Grüße
Petra

Julia, 31. Juli 2018, 12:44 Uhr

Hallo Petra,

es freut uns zu hören, dass du den Artikel unserer Kollegin Anna mit Interesse gelesen hast und ebenfalls im nächsten Jahr nach Tansania reisen möchtest. Gerne sind wir auch dir bei der Planung der Reise behilflich und können dir eine ebenso tolle Reise zusammenstellen wie Anna sie mit uns erlebt hat. Du kannst uns dazu telefonisch unter 02151 3880 205 kontaktieren oder per E-Mail unter info@erlebe-tansania.de
Wir freuen uns von dir zu lesen/hören und wünschen dir einen schönen Tag.

Viele Grüße,
dein erlebe-Tansania Team

Julia Hens
Reisespezialistin Tansania

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